[1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Mo 16. Sep 2019, 22:03

Toma trat erhobenen Hauptes auf den Herrn der Wache zu, während Vincenco ihr weiterhin schweigend folgte und so es zumindest für unwissende wirken ließ, als würde die Frau für sie beide sprechen. Sie sprachen nun leise, denn natürlich musste es nicht die ganze Kirche mitbekommen.
"Guten Abend. Wir gedenken nicht deine Zeit zu stehlen oder die deiner Begleitung. Wir waren überrascht und sind neugierig." Toma sah ungeniert zu Iulia für einen Moment bevor sie wieder zu dem Allesfresser blickten. "Wir haben euch beide beim Eingang bemerkt, am Weihwasserbecken." sagten sie betont, als würde das alles sagen und das tat es vermutlich. "Wir verstehen, dass es kein passender Moment und Ort ist, doch ist eine Vorstellung generell angebracht?" Eine Nachfrage zur Sicherheit. Wenn sie nun doch nur eine Sterbliche Begleitung des alten Dieners war?
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Iulia Cornelia
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Iulia Cornelia » Mi 18. Sep 2019, 00:24

„Ihr würdet eine Vorstellung sicher nicht bereuen.“, lautete die gedämpfte und freundliche Antwort des Mannes auf ihre Frage, während er sie anblickte und dann fortfuhr: „Da ihr es heute als unpassend empfindet, kann ich euch sicherlich zu einen passenderem Ort und einer passenderen Zeit verhelfen.“ Er pausierte kurz, bevor er weitersprach: „So ihr dies möchtet.“

Ich selbst bekam derweil von der gedämpften Unterhaltung zwischen meiner Begleitung und dem fremden Paar nichts mit. Andächtig leise und langsam schritt ich aufrecht und meinem sterblichen Stand angemessen durch die Kirche, während ich meinen Blick auf die Verzierungen richtete. Gelegentlich sah ich kurz und diskret auf das Pärchen und meine Begleitung zurück, wie es ein verheiratetes Eheweib wohl bei ihrem Ehemann getan hätte, die es artig hinnahm, dass ihr vielbeschäftigter Gemahl, auch um diese Zeit noch Geschäfte machte.

Innerlich war ich jedoch alles andere als erbaut darüber, abwarten und die Maskerade vom Interesse an sakraler Kunst weiter aufrecht erhalten zu müssen. Zumindest war es nicht mein erstes Mal, dass ich ähnliches tat und so musste es für den flüchtigen Beobachter durchaus so wirken, als würde sie mich tatsächlich interessieren.

Es war bis vor kurzem ein für mich schöner Abend gewesen, bevor sie ihn jedoch durchkreuzt hatte und innerlich fragte ich mich, wer wohl verantwortlich für solche Erziehung und solches Betragen sein mochte. Was wäre, so ich stattdessen ein Ahn gewesen wäre, dem sie derartig begegnet wäre, fragte ich mich, während ich leicht den Kopf schüttelte und meine blaugrauen Augen das Bildnis der Gottesmutter Maria fanden.

Schweigend sah ich die Milde an, bevor ein weicher werdender Ausdruck in mein Gesicht zurückfand. Nun, womöglich war sie einfach selbst noch ein Kind und wusste es schlicht nicht besser. War es nicht an uns nachsichtig zu sein, wo wir selbst doch noch der Nachsicht Anderer bedurften, fragte ich mich dabei still, während ich die Antwort darauf jedoch bereits wusste.

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Toma Ianos Navodeanu
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Do 19. Sep 2019, 02:11

Sie sahen zu der jungen Frau, die sich von ihnen entfernt hatte, während sie die Worte vernommen hatten. Sie musste wichtig sein. Sie sollten vorsichtig sein. "Es soll nicht lange dauern, aber außerhalb dieser hallenden Mauern wäre es angebrachter. Wir werden draußen auf sie warten, wenn es ihr genehm ist."

Dann wandten sie sich um und nickten im Vorbeigehen der Kainitin zu. Sie verließen die Kirche, während ihnen sicher die Augen ein paar Sterblicher folgten. Kaum blieb es denen wohl verborgen, was da für ein seltsames Aufeinandertreffen geschehen war.

Draußen stellte dei Tzimisce und ihr Ghul sie sich neben die Kirche und warteten, wie sie es gesagt hatten. Sie würden natürlich nicht die ganze Nacht warten, aber ein wenig. Sie hatten sie nur kurz inspizieren wollen, aber diese Wachen hatten alles unnötig schwerer gemacht. Nun immerhin wussten sie jetzt, dass es sich bei der Frau um ein Kainskind handelte.

Während Toma wartete sahen sie an der Fassade Santa Marias empor und begutachteten die äußere Gestaltung des Gotteshauses, nur leider gab es kaum etwas zu sehen und in der Dunkelheit war es stets schwer.
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Iulia Cornelia » Fr 20. Sep 2019, 00:28

„Selbstverständlich. Ich werde es ihr sogleich ausrichten. Gibt es sonst noch etwas, was ich für euch tun kann?“, hatte der Begleiter zu Diensten erwidert, bevor er sich bei einem Nein höflich verabschiedet hätte.

Dezent ließ ich meine Augen auf der Frau ruhen, als sie meine Begleitung zurückließ und ging, doch mein Kopf nickte sichtlich tiefer in die Richtung meines angeblichen Gemahl, anstatt zu ihr, ganz so als hätte er mir ein Zeichen gegeben, dass er nun fertig sei. Für Sterbliche mochte es wirken, als gelte dieses Nicken tatsächlich ihm, doch die Geste des Erkennens galt zweifelsohne ihr. Ich wusste wo ich mich befand und hier war sie in den Augen der Anwesenden, bestenfalls eine Dienerin hoher Herren oder eine verarmte Adlige. Beides mied man wie die Pest, wollte man sich schließlich mit ihrer Armut nicht anstecken. Es war für mich der schmale Grat zwischen der sterblichen und unsterblichen Etikette, die es unter allen Umständen zu wahren galt. So sie sich vor den Sterblichen danebenbenehmen wollte, so war dies in meinen Augen ihre gänzlich eigene Entscheidung und ihr eigener Fehler, nicht meiner.

Andächtigen Schrittes ging ich zurück zu meinem Ehemann, um mich neben ihn zu stellen und die Kerzen zu betrachten. „Du solltest dich noch draußen umsehen, bevor wir aufbrechen.“, hörte ich wenig später seinen leisen und fürsorglichen Rat in Latein. „Dort gibt es etwas, was dich sicherlich interessieren könnte.“, fügte er an, als ich schwieg. „Wie schön.“, entgegnete ich ihm. „Das freut mich.“, schluckte ich meinen Missmut darüber hinunter und verbarg ihn vor ihm. Dennoch war das Ganze ein Thema, welches ich unbedingt an einem anderen Ort und anderer Stelle weiter und tiefer mit ihm besprechen wollen würde.

Dass es kein wirkliches Geschenk war, was mich dort erwartete war für mich absehbar, aber ein gewohnt charmantes Lächeln fand in mein Gesicht, konnte ich ihm ohnehin nicht wirklich böse sein. Entsprechend fragte ich: „Was genau ist es, was mich dort erwartet? Trägt es denn einen Namen?“ Ich sah ihn neugierig bei meinen Fragen an. „Aber dafür benötigst du doch nun wirklich nicht mehr die Hilfe eines alten Mannes wie mir, Iulia.“, scherzte meine Begleitung wohlwollend und warmherzig, bevor er ernster anfügte: „Ich habe gar keinen Zweifel daran, dass du das inzwischen sehr gut allein hinbekommst und selbst herausfinden kannst.“ Kurz schwieg ich bevor ich ihm ernster entgegnete: „Ich werde nicht vergessen, wem ich es mit zu verdanken habe.“ Meine Worte klangen wie ein Versprechen an ihn, doch dann wandte sich mein Kopf nachdenklich in Richtung der Sterblichen ab.

„Glaubt ihr, ihr könntet wohl solange ich etwas frische Luft schnappen gehe, für mich in Erfahrung bringen, wer der Priester dieser wunderschönen Kirche ist und wie ich in Kontakt mit ihm treten könnte?“, fragte ich ihn, bevor ich nachsetzte: „Ich möchte ihm gerne für den Erhalt dieser bezaubernden Hallen eine angemessene Spende zukommen lassen.“ Wieviel dabei von meinen Worten eine offenkundige Lüge war, war für meinen Begleiter nicht schwer zu erahnen oder gar zu erraten, verbarg ich es nicht oder nicht gut vor ihm. Ebenso wenig, dass ich wohl eigentlich einfach nur keine uneingeweihten Sterblichen bei mir haben wollte, die mir nachliefen und einem Gespräch lauschten, das sie nichts anging. Seine Antwort war entsprechend verständnisvoll, wenig überrascht und hilfsbereit kurz.

Ich ließ vier der Wachen zur Unterstützung bei ihm in der Kirche zurück, während nur wenig später der Hauptmann die Kirchentür für mich aufschob. Als die Luft mich traf, zog ich den Umhang enger um meine Schultern, während ich die Hände vor der Brust verschränkte und zum Himmel emporblickte, ganz so als würde ich die Sterne dort beobachten. Tatsächlich blickte ich mich jedoch diskret um, nachdem ich die Frau und ihren Begleiter beim Verlassen der Kirche nicht direkt gesehen hatte. Als ich sie fand, konnte sie förmlich spüren wie mein Blick auf ihr ruhte, ohne dass ich den Kopf in ihre Richtung dabei drehte. Erst als ein sanftes Rascheln des Mannes neben mir erklang, wusste ich, dass er keine anderen Sterblichen mehr sah und entsprechend senkte ich meinen Kopf, um die Frau nun direkter anzusehen. Zumindest ihre Hände, während ich auf ein Zeichen von ihr achtete, nähertreten zu dürfen, während meine Augen gelegentlich eher skeptisch, direkter, fragend und abschätzend auf ihre Begleitung abwanderte.

Auf ein Zeichen hin bewegte ich mich ruhig auf sie zu oder gab ihr selbst diskret ein Zeichen mir zu folgen, um ihr vorerst schweigend zu begegnen.

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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 21. Sep 2019, 01:26

Toma blickte zur Pforte der Kirche, als sich diese öffnete und die junge Frau heraustrat.
Sie warteten neben der Kirche und hatten erwartet sie würde zu ihnen kommen, wenn sie sie sah. Doch sie blieb dort stehen. Wollte sie das Gespräch doch nicht? Doch dann winkte sie ihnen leicht. So also.

Toma schritt auf sie zu, mit Vincenco hinter sich. Der Mann, der einen Kopf größer war als seine von außen betrachtete Frau, schaute ungewöhnlich demütig für einen bewaffneten Mann. Er hielt den Blick zwar nach vorn gerichtet auf die anderen und beobachtete den anderen Mann, aber er würde keinem von ihnen in die Augen sehen.

Die Tzimisce und der Ghul folgten der Unbekannten wohin sie auch gehen wollte. Wo sie unbeobachteter waren von anderen Kirchenbesuchern.

"Verzeiht wenn wir euch stören an diesem Abend. Ihr seid uns nur...aufgefallen. Ein Gast den wir bisher nicht zu Gesicht bekommen haben. Ein Gast ihrer Majestät?" begannen sie und stellten sogleich Fragen. Sie hatte einige Fragen. Natürlich war es womöglich falsch einen Ahnen so anzusprechen, doch hätte ein Ahn in Weihwasser gegriffen? Nun vielleicht bewusst. Wer wusste schon was manchen Kainiten so gefiel.
Sie neigten dennoch den Kopf, etwas tiefer als normal, denn so ganz wussten sie noch nicht wen sie hier vor sich hatten.
"Wir sind Toma Ianos Navodeanu, neugeboren vom Blut der Drachen und erster Herold der Domäne. Kind des Ancilla Navod Sorinescu."
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Iulia Cornelia » Sa 21. Sep 2019, 05:15

Ich schritt andächtig und aufrecht, als ich sie etwas abseits der direkten Wege an eines der Gräber führte, während der Hauptmann sich auf mein Zeichen hin bereits zurückgezogen hatte, um etwaige Sterbliche abzufangen oder mich zumindest vor ihnen zu warnen, sollten sich welche von außerhalb der Kirche nähern.

Als wir schließlich beieinanderstanden und sie sprach, hörte ich schweigend und aufmerksam ihren Worten zu, während ich meine wahren Gefühle hinter einer höflichen Maske verbarg.*

Nachdem sie geendet hatte, sah ich zu dem Mann. Ich schwieg und erwartete eine Vorstellung von ihm oder zumindest eine sehr gute Begründung, warum er sich einbildete an einem Gespräch teilhaben zu können oder gar in der bloßen Nähe davon sein zu dürfen.

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*Verheimlichung der wahren Gefühle: 4 Erfolge gegen SK7

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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 21. Sep 2019, 12:59

Als sie sich nun ihrerseits nicht vorstellte runzelte Toma verwirrt und etwas verärgert die Stirn.
Sie sahen ihren Blick zu Vincenco gehen, der seitlich hinter ihnen stand und legten fragend den Kopf etwas schief.
„Habt ihr ein Problem mit ihm?“

Vincenco der durchaus bemerkte, dass er angestarrt wurde, verneigte sich tief aber schwieg.

„Er ist nur ein Mensch. Eine Wache, wie eurer?“ Sie schauten sich um wo der Hauptmann sich aufhielt.
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Iulia Cornelia » Sa 21. Sep 2019, 13:57

Der Hauptmann befand sich weit außer Hörweite und bis auf die Tatsache, dass er ab und an auch in ihre Richtung blickte, ging er seiner Arbeit nach.

Ich sah erneut zu Toma und mit der Betonung eines geübten Redners entgegnete ich ihr in sehr gesenkter Lautstärke: „Iulia Cornelia, Kind königlichen Geblütes.“ Aus den Augenwinkeln blickte ich nur kurz auf den Menschen. „Kein Problem.“, bestätigte ich ihr und verneigte mich leicht. „Ein Treffen unter derlei Bedingungen ist jedoch unüblich in meiner Familie und als Gast, so man es derartig bezeichnen will, sollte man wissen, in wessen Gesellschaft man sich befindet, um entscheiden zu können, welche Verhaltensweisen angebracht und angemessen sind.“ Ich pausierte kurz, bevor ich weitersprach: „Etwas durchaus verständliches für einen… Diplomaten… wie ich annehme.“ Meine Aussage war keine reine Feststellung gewesen und entsprechend fragend sah ich sie an.

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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Toma Ianos Navodeanu » Sa 21. Sep 2019, 14:07

Toma nickte zustimmend. Diplomat hätten sie sich wohl nie genannt, hatten auch keine Anspruch einer zu sein, aber sie verstanden dass es natürlich nützlich war zu wissen wem man gegenüber stand. Ein Problem das sie ja nun selbst erlebt hatten. Ein Kind war sie also, nicht gänzlich überraschend.

"Kind königlichen Geblütes..."
wiederholten sie oder sprachen sie sie so an? Es war eine ungewöhnliche Ausdrucksweise, die sie vorher noch nicht gehört hatten, auch das ihre Vorstellung unvollständig war irritierte sie. "Wer ist euer Erzeuger? Oder habt ihr keinen mehr?" War er womöglich vernichtet? Sie ein Mündel an Aurores Hof?
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Re: [1031] Engel der Muse [Toma, Iulia]

Beitrag von Iulia Cornelia » Sa 21. Sep 2019, 17:03

„Ich weiß die Besorgnis zu schätzen, doch ist sie nicht von Nöten.“, beschwichtigte ich sie, während ein dünnes Lächeln auf meine Lippen fand, bevor ich höflich und freundlich bleibend erklärte: „Ein Kind königlichen Geblütes weiß, es geziemt sich nicht seinen Namen in einem Atemzug mit seinen ehrwürdigen Vorfahren zu nennen.“ Ich schwieg kurz, bevor ich das allzu Offensichtlichste ergänzte: „Und selbst wenn es älter wäre, so wüsste es, dass dies weder der passende Zeitpunkt, noch der passende Ort hierfür wäre.“

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