Eine kleine Lichtung im dunklen Wald - nur vom VollMond beschienen.
Hoch oben zeichnen sich einzelne Blätter der gewaltigen Bäume, tiefschwarz, gegen den dunkelblauen NachtHimmel ab.
Untermalt mit den natürlichen Geräuschen von Wind und nachtaktiven Tieren.
Zu einem HexenTanz würde nun mittig ein Feuer lodern und eine Trommel spielen, doch hier war es dunkel und still.
Am nahen Fluß hockt eine Frau in einem ärmellosen Kleid; die kniehohen Schlitze lassen in dieser Pose auch ihre OberSchenkel frei.
Sie schöpft mit der Hand etwas Wasser und streut kalte Asche aus einem alten LagerFeuer hinein.
Dann greift sie mit den Fingern der rechten Hand in die Erde und führt sie zum QuellWasser in ihrer linken, um alles dort zu vermischen.
Mit dem so entstandenen Schlamm beginnt sie ihre nackten Arme und Beine zu bemalen.
Muster und Zeichen, die sie schon ihr ganzes Leben und UnLeben lang begleiten.
Mit geschlossenen Augen wiegt sie sanft hin und her und atmet bedacht lange ein und wieder aus.
Zu spüren, wie die frische Luft ihre Lungen füllt, ist etwas, was sie nie missen will.
Auch wenn sie es nicht mehr braucht, verbindet sie sich doch so mit ihrer Umgebung.
Ihre FingerSpitzen setzen nun an ihrer Stirn an, gleiten gespreizt über ihre Augen, über den Lippen wieder zusammengeführt,
den Hals hinunter bis übers BrustBein - dunkle Bahnen auf der weißen Haut hinterlassend.
Langsam erhob sie sich und atmete ein letztes Mal tief ein und wieder aus.
Nur kurz orientiert sie sich, um die Richtung zu finden, dann rennt sie los.
Gras, Steine, Äste, - all dies scheint sie unter ihren Füßen kaum zu spüren.
Einen kurzen Sprint später bleibt sie schließlich in der Mitte der Lichtung stehen.
Der Wind spielt mit ihrem Haar, während die Frau mit geschlossenen Augen im MondLicht zu baden scheint.
Ein entspannter und gelöster GesichtsAusdruck verleiht dem Bild einen seltsamen Frieden.
Die Dunkelheit umfängt sie wie ein schützender Mantel, umarmend wie eine liebende Mutter.
SehnSucht breitet sich in ihr aus. Kriecht in jeden einzelnen Winkel ihrer Seins.
Die erste Bewegung und der erste Laut in der Szenerie ist das Aufstampfen ihres nackten Fußes.
Es dauerte einen Moment, dann folgt der andere Fuß.
Als wolle sie so die Erde aufwecken wird sie langsam schneller und beginnt sich zu drehen.
Die Arme zunächst von sich gestreckt, dann mit leicht ausgestreckten ZeigeFingern langsam erhoben,
als weisen sie den Weg, den ihre Seele nimmt, um den Körper zu verlassen und hinauf zum vollen Mond zu steigen.
Das zerzauste weiße Haar fliegt wild um sie herum und peitscht ihr ins Gesicht,
als sie stehen bleibt und den OberKörper zuerst in die eine, dann in die andere Richtung wirft.
Es ist nicht nötig, Musik zu diesem Tanz zu hören. Der sonst vorgegebene Takt findet sich in jeder Bewegung.
Der Stoß der Hüfte der Schlag der Trommel. Das langsame Rotieren des BrustKorbs die Melodie.
Als sie den Kopf in den Nacken wirft, entrinnt ihrer Kehle ein Heulen, welches nicht die StimmBänder zu erzeugen scheinen,
sondern wohl dort entsteht, wo das Herz einst schlug.
Ein WindStoß trägt die Melodie fort. Der Gesang ist uralt, rein, wild und frei.
Jeden Klang hebt sie aus den Tiefen ihrer Seele hinauf zur Mondin.
Der Ruf zur nächtlichen Jagd bleibt nicht unbeantwortet und so sammeln sich vierbeinige Schatten am Rand der Lichtung ...
[Fluff] dance to the rythm of your own drum [Ylva]
Moderator: Ilario
[Fluff] dance to the rythm of your own drum [Ylva]
"Es is' in deR ERde. Man schmeckt's im Wind und spüRt's im WasseR. Fühlst Du's nich'?"
"I don't speak Human - I can't understand a word you're saying." ~Omnia~
"I don't speak Human - I can't understand a word you're saying." ~Omnia~
Samhain
Vor der Gangrel lagen mehrere Muscheln, die als Gefäße dienten und aus denen Rauch aufstieg.
Darin befand sich etwas Salz und darauf getrocknete Kräuter, die leicht vor sich hin glommen.
Sie verströmten einen angenehmen Geruch. Der Kenner mochte Rosmarin, Salbei, Beifuß und Lavendel erkennen.
Ylvas Augen waren geschlossen und ihre Hände trommelten leise auf ihren OberSchenkeln einen meditativen Takt.
Sie saß ruhig im SchneiderSitz am Rande einer Lichtung im MondSchein.
Begleitet von den Geräuschen der Natur um sich herum konzentrierte sie sich auf ihr Inneres.
bonfires dot the rolling hillsides
figures dance around and around
to drums that pulse out echoes of darkness
moving to the pagan sound
Diese Nacht war schon immer etwas Besonderes gewesen.
Man spürte, dass der Schleier zwischen den Welten so hauchdünn war wie sonst nie.
Ylva nahm Kontakt zu ihren Ahnen auf. Jene, die gelebt hatten und gestorben waren -
und mit der Erde, in der sie jede Nacht schlief, verbunden waren -
und somit mit allem um sie herum.
Alles war eins. Himmel und Erde - Fleisch und Blut.
somewhere in a hidden memory
images float before my eyes
of fragrant nights of straw and of bonfires
dancing 'til the next sunrise
Ylvas Mutter, für immer durch ihren Namen mit ihr verbunden, wachte über sie.
Sie konnte sie spüren - immer. Doch in dieser Nacht war es, als säße sie direkt hinter ihr.
Und auch andere Präsenzen konnte sie spüren. Tante. Base. GroßMutter. GroßTante. UrGroßMutter. ...
Doch ein Teil von ihr fehlte.
Durch ein PuzzleTeil, welches alle angrenzenden loslässt und im Nebel verschwinden lässt.
Zapfen und Augen, die nicht ineinander greifen können, weil das Bild darauf fehlt.
figures of cornstalks bend in the shadows
held up tall as the flames leap high
the green knight holds the holly bush
to mark where the old year passes by
Vor dem inneren Auge der Gangrel tauchte ihre andere AhnenReihe auf.
Sie hatte ihre Namen gelernt und wenige Geschichten gehört, doch gesehen hatte sie sie nie.
Und so waren es lediglich Vorstellungen, wie jene wohl aussehen könnten.
Doch eines hatten sie gemeinsam: Sie blickten wohlwollend auf die Gangrel -
und dies ließ ein beinahe warmes Gefühl entstehen, dort wo einst ihr Herz geschlagen hatte.
Sie riefen sie nach Hause und so vertraute sie auf Vegvísir, der ihr versprach,
dass sie in keinem Sturm verloren gehen kann, selbst wenn sie den Weg nicht kannte.
standing on the bridge that crosses
the river that goes out to the sea
the wind is full of a thousand voices
they pass by the bridge and me
Es war auch die Nacht des LosLassens - sofern man denn wollte.
Den eigenen Willen mit Ritualen zu unterstützen war Zeit (Un-)Lebens ein Teil Ylvas gewesen.
Wie ein Kind ablegt, was es nicht mehr benötigt, wenn es sich weiterentwickelt,
ließ die Gangrel zurück, was sie nicht länger brauchte.
Eltern waren nötig, um geboren zu werden - so wie Erzeuger.
Später muss man sich abgrenzen und seinen eigenen Weg finden.
I can see the lights in the distance
trembling in the dark cloak of night
candles and lanterns are dancing, dancing
a waltz on All Souls Night
Ylva blendete den blinden Fleck aus und versuchte zusammenzuknüpfen, was zusammen gehörte.
Wie einzelne Kordeln, die man zu einem starken Band zusammen flechtet.
Die Existenzen sahen sich nicht an, doch sie alle reichten sich die Hände - schlossen den Kreis.
Wie NebelSchwaden, die aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander zu kriechen,
zusammenfließen und sich schließlich zu einer weißen Fläche verdichten.
Gleich einer LeinWand, die es zu füllen galt ...
Darin befand sich etwas Salz und darauf getrocknete Kräuter, die leicht vor sich hin glommen.
Sie verströmten einen angenehmen Geruch. Der Kenner mochte Rosmarin, Salbei, Beifuß und Lavendel erkennen.
Ylvas Augen waren geschlossen und ihre Hände trommelten leise auf ihren OberSchenkeln einen meditativen Takt.
Sie saß ruhig im SchneiderSitz am Rande einer Lichtung im MondSchein.
Begleitet von den Geräuschen der Natur um sich herum konzentrierte sie sich auf ihr Inneres.
bonfires dot the rolling hillsides
figures dance around and around
to drums that pulse out echoes of darkness
moving to the pagan sound
Diese Nacht war schon immer etwas Besonderes gewesen.
Man spürte, dass der Schleier zwischen den Welten so hauchdünn war wie sonst nie.
Ylva nahm Kontakt zu ihren Ahnen auf. Jene, die gelebt hatten und gestorben waren -
und mit der Erde, in der sie jede Nacht schlief, verbunden waren -
und somit mit allem um sie herum.
Alles war eins. Himmel und Erde - Fleisch und Blut.
somewhere in a hidden memory
images float before my eyes
of fragrant nights of straw and of bonfires
dancing 'til the next sunrise
Ylvas Mutter, für immer durch ihren Namen mit ihr verbunden, wachte über sie.
Sie konnte sie spüren - immer. Doch in dieser Nacht war es, als säße sie direkt hinter ihr.
Und auch andere Präsenzen konnte sie spüren. Tante. Base. GroßMutter. GroßTante. UrGroßMutter. ...
Doch ein Teil von ihr fehlte.
Durch ein PuzzleTeil, welches alle angrenzenden loslässt und im Nebel verschwinden lässt.
Zapfen und Augen, die nicht ineinander greifen können, weil das Bild darauf fehlt.
figures of cornstalks bend in the shadows
held up tall as the flames leap high
the green knight holds the holly bush
to mark where the old year passes by
Vor dem inneren Auge der Gangrel tauchte ihre andere AhnenReihe auf.
Sie hatte ihre Namen gelernt und wenige Geschichten gehört, doch gesehen hatte sie sie nie.
Und so waren es lediglich Vorstellungen, wie jene wohl aussehen könnten.
Doch eines hatten sie gemeinsam: Sie blickten wohlwollend auf die Gangrel -
und dies ließ ein beinahe warmes Gefühl entstehen, dort wo einst ihr Herz geschlagen hatte.
Sie riefen sie nach Hause und so vertraute sie auf Vegvísir, der ihr versprach,
dass sie in keinem Sturm verloren gehen kann, selbst wenn sie den Weg nicht kannte.
standing on the bridge that crosses
the river that goes out to the sea
the wind is full of a thousand voices
they pass by the bridge and me
Es war auch die Nacht des LosLassens - sofern man denn wollte.
Den eigenen Willen mit Ritualen zu unterstützen war Zeit (Un-)Lebens ein Teil Ylvas gewesen.
Wie ein Kind ablegt, was es nicht mehr benötigt, wenn es sich weiterentwickelt,
ließ die Gangrel zurück, was sie nicht länger brauchte.
Eltern waren nötig, um geboren zu werden - so wie Erzeuger.
Später muss man sich abgrenzen und seinen eigenen Weg finden.
I can see the lights in the distance
trembling in the dark cloak of night
candles and lanterns are dancing, dancing
a waltz on All Souls Night
Ylva blendete den blinden Fleck aus und versuchte zusammenzuknüpfen, was zusammen gehörte.
Wie einzelne Kordeln, die man zu einem starken Band zusammen flechtet.
Die Existenzen sahen sich nicht an, doch sie alle reichten sich die Hände - schlossen den Kreis.
Wie NebelSchwaden, die aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander zu kriechen,
zusammenfließen und sich schließlich zu einer weißen Fläche verdichten.
Gleich einer LeinWand, die es zu füllen galt ...
"Es is' in deR ERde. Man schmeckt's im Wind und spüRt's im WasseR. Fühlst Du's nich'?"
"I don't speak Human - I can't understand a word you're saying." ~Omnia~
"I don't speak Human - I can't understand a word you're saying." ~Omnia~
Beltane
when in the springtime of the year when the trees are crowned with leaves
when the ash and oak, and the birch and yew are dressed in ribbons fair.
when owls call the breathless moon in the blue veil of the night
the shadows of the trees appear amidst the lantern light.
we've been rambling all the night and some time of this day
now returning back again we bring a garland gay.
Die Sonne war gerade erst untergegangen und der Frühling unterstrich das Gefühl von verbliebener Lebendigkeit.
Ylva ging ruhig durch den Wald und angrenzende Wiesen; gemeinsam mit ihren Wölfen.
Sie hielt Ausschau nach geeigneten Pflanzen, um aus ihnen einen Kranz zu flechten.
Viele Bäume und Sträucher standen zu dieser JahresZeit bereits in voller Blüte
und so war es recht einfach, aus dem Material gleich mehrere Schmuckkränze herzustellen.
An einem Bach diente eine Rast zum Erholen, Flechten und Anlegen der Pracht.
Ein Ritaul, welches die gangrel schon ihr gesamtes (Un-)Leben begleitete - jedes Jahr auf's Neue.
Lediglich die Umgebung verämderte sich und das eine oder andere musste angepasst werden.
Doch im Prinzip dreht das Rad des Lebens sich weiter - und war es auch nur außerhalb.
who will go down to the shady groves and summon the shadows there
and tie a ribbon on those sheltering arms in the springtime of the year.
the songs of birds seem to fill the wood that when the fiddler plays
all their voices can be heard long past their woodland days.
we've been rambling all the night and some time of this day
and now returning back again we bring a garland gay.
Am Rand des Feldes nahe dem Fluss ließ die Gangrel den Wolf graben.
Geduldig sah sie zu, bis die gewünschte Tiefe erreicht war
und öffnete während dessen den RuckSack, den sie auf dem Rücken getragen hatte.
Dann nahm sie von den Hälsen der Wölfe die Girlanden und legte diese in die Grube.
Darauf bettete sie 3 HühnerEier und ließ aus einem Topf Honig darüber träufeln.
Aus einem WasserSchlauch goss sie Milch über die Blüten und Blätter.
Die Wölfe, die zunächst umher gelaufen waren, kamen sich spielerisch näher
und begannen schließlich sich zu paaren.
and so they linked their hands and danced round in circles and in rows
and so the journey of the night descends when all the shades are gone.
“a garland gay we bring you here and at your door we stand
it is a sprout well budded out the work of our Lord's hand.”
we've been rambling all the night and some time of this day
and now returning back again we bring a garland gay.
Die nackten Füße der Gangrel begannen einen Takt in die feuchte Erde zu stampfen.
Abwechselnd. Erst langsam, dann immer schneller werdend.
Sie begann sich zu drehen und zeitgleich setzten die ersten RegenTropfen ein.
Nicht nur die Erde, nein auch der Himmel schien erweckt.
Die Arme, zunächst von sich gestreckt, hob sie nun über ihren Kopf
und bewegte sie schlangenartig, als wolle sie Geister zu sich rufen.
Nasse Strähnen ihres langen weißen Haares klebten in ihrem Gesicht
und lösten sich auch nicht bei den immer wilder werdenden Bewegungen.
Ihr OberKörper wiegte sich, ihren Schultern folgend, hin und her -
dann blieb sie stehen und nur ihr BrustKorb rotierte, ehe die Schwingung sich auf ihre Hüften übertrug.
Mit geschlossenen Augen fand sie ihre Melodie im niedergehenden Regen und im Rauschen der Blätter im Wind.
when the ash and oak, and the birch and yew are dressed in ribbons fair.
when owls call the breathless moon in the blue veil of the night
the shadows of the trees appear amidst the lantern light.
we've been rambling all the night and some time of this day
now returning back again we bring a garland gay.
Die Sonne war gerade erst untergegangen und der Frühling unterstrich das Gefühl von verbliebener Lebendigkeit.
Ylva ging ruhig durch den Wald und angrenzende Wiesen; gemeinsam mit ihren Wölfen.
Sie hielt Ausschau nach geeigneten Pflanzen, um aus ihnen einen Kranz zu flechten.
Viele Bäume und Sträucher standen zu dieser JahresZeit bereits in voller Blüte
und so war es recht einfach, aus dem Material gleich mehrere Schmuckkränze herzustellen.
An einem Bach diente eine Rast zum Erholen, Flechten und Anlegen der Pracht.
Ein Ritaul, welches die gangrel schon ihr gesamtes (Un-)Leben begleitete - jedes Jahr auf's Neue.
Lediglich die Umgebung verämderte sich und das eine oder andere musste angepasst werden.
Doch im Prinzip dreht das Rad des Lebens sich weiter - und war es auch nur außerhalb.
who will go down to the shady groves and summon the shadows there
and tie a ribbon on those sheltering arms in the springtime of the year.
the songs of birds seem to fill the wood that when the fiddler plays
all their voices can be heard long past their woodland days.
we've been rambling all the night and some time of this day
and now returning back again we bring a garland gay.
Am Rand des Feldes nahe dem Fluss ließ die Gangrel den Wolf graben.
Geduldig sah sie zu, bis die gewünschte Tiefe erreicht war
und öffnete während dessen den RuckSack, den sie auf dem Rücken getragen hatte.
Dann nahm sie von den Hälsen der Wölfe die Girlanden und legte diese in die Grube.
Darauf bettete sie 3 HühnerEier und ließ aus einem Topf Honig darüber träufeln.
Aus einem WasserSchlauch goss sie Milch über die Blüten und Blätter.
Die Wölfe, die zunächst umher gelaufen waren, kamen sich spielerisch näher
und begannen schließlich sich zu paaren.
and so they linked their hands and danced round in circles and in rows
and so the journey of the night descends when all the shades are gone.
“a garland gay we bring you here and at your door we stand
it is a sprout well budded out the work of our Lord's hand.”
we've been rambling all the night and some time of this day
and now returning back again we bring a garland gay.
Die nackten Füße der Gangrel begannen einen Takt in die feuchte Erde zu stampfen.
Abwechselnd. Erst langsam, dann immer schneller werdend.
Sie begann sich zu drehen und zeitgleich setzten die ersten RegenTropfen ein.
Nicht nur die Erde, nein auch der Himmel schien erweckt.
Die Arme, zunächst von sich gestreckt, hob sie nun über ihren Kopf
und bewegte sie schlangenartig, als wolle sie Geister zu sich rufen.
Nasse Strähnen ihres langen weißen Haares klebten in ihrem Gesicht
und lösten sich auch nicht bei den immer wilder werdenden Bewegungen.
Ihr OberKörper wiegte sich, ihren Schultern folgend, hin und her -
dann blieb sie stehen und nur ihr BrustKorb rotierte, ehe die Schwingung sich auf ihre Hüften übertrug.
Mit geschlossenen Augen fand sie ihre Melodie im niedergehenden Regen und im Rauschen der Blätter im Wind.
"Es is' in deR ERde. Man schmeckt's im Wind und spüRt's im WasseR. Fühlst Du's nich'?"
"I don't speak Human - I can't understand a word you're saying." ~Omnia~
"I don't speak Human - I can't understand a word you're saying." ~Omnia~