[1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Moderator: Ilario
Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Der Kleine grinste.
Nickte.
Setzte sich zu ihm.
“Hast mich letztens nachm Typen gefragt.
Weißte noch ?”
Er grinste.
”Wollt n Zwischenstand geben.
Glaub nich, dasser groß Interesse an dem hat, nachdem de gefragt hast.
Der interessiert sich für ganz andere Sachen, un hat die Sache wohl auch abgegeben.”
Seine Schultern zuckten.
”Aber hast ja auchn Bartolo drauf angesetzt.
Will dem jez nich in de Geschäfte pfuschen.
Der guckt sich das näher an, un kommt irgendwann vorbei, wenner mehr hat.”
Wieder das Grinsen.
”Wir behalten den im Auge.”
Dann lächelte er, betrachtete Wilhemina die gerade professionell Herzen brach.
Stimmte in das Gejohle der Anderen mit ein.
Nickte.
Setzte sich zu ihm.
“Hast mich letztens nachm Typen gefragt.
Weißte noch ?”
Er grinste.
”Wollt n Zwischenstand geben.
Glaub nich, dasser groß Interesse an dem hat, nachdem de gefragt hast.
Der interessiert sich für ganz andere Sachen, un hat die Sache wohl auch abgegeben.”
Seine Schultern zuckten.
”Aber hast ja auchn Bartolo drauf angesetzt.
Will dem jez nich in de Geschäfte pfuschen.
Der guckt sich das näher an, un kommt irgendwann vorbei, wenner mehr hat.”
Wieder das Grinsen.
”Wir behalten den im Auge.”
Dann lächelte er, betrachtete Wilhemina die gerade professionell Herzen brach.
Stimmte in das Gejohle der Anderen mit ein.
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- Wilhelmina
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Wilhelmina erhob sich und verbeugte sich leicht vor der jubelnden Menge. Demonstrativ liess sie einige der Münzen in ihren Rocktaschen verschwinden. Den Rest würde Eugen wie gewohnt in seine Taschen laden, nachdem auch Giuliano seinen Teil bekommen hatte.
Wilhelmina schaute sich kurz nach ebendiesem um, um zu sehen, wie es ihm wohl gefallen hatte.
Als sie ihn erblickte, sah sie einen wohlbekannten, pickligen Straßenjungen neben ihm sitzen.
Sie grinste breit, als sie Giuseppe einen spielerischen Handkuß zuwarf.
Was hatte der kleine Schelm mit Giuliano zu schaffen? War der gar auch ein Kainskind?
Wilhelmina beschloss, die sich auftuenden Möglichkeiten im Kopf zu behalten.
Dann drehte sie sich um und gab den Musikern ein Handzeichen, diesmal eine schnellere Melodie zu spielen.
Fröhlich und lebendig, tanzte Wilhelmina kurz darauf durch die Taverne.
Es war ein Tanz der slawischen Heimat ihrer Babuschka. Etwas, was man viel später wohl eine Polka nennen mochte.
Bald schon klatschte die Menge wieder ausgelassen mit. Die schweren Herzen wurden wieder leichter und erinnerten sich daran,
dass das Leben vielleicht hart war, aber Momente wie dieser Abend alle Mühen wieder wettmachten.
Wilhelminas Blut begann in ihren Ohren zu rauschen, ihre Augen funkelten und blitzten.
Und der Rausch, dieses Brennen und Sehnen tief in der Seele, begann auf ihr Publikum überzugreifen.
Musik und Tanz wohnte eine ganz spezielle Magie inne. Musik und Tanz schenkten dem ärmsten Schlucker das
gleiche wundervolle Vergnügen, wie dem reichsten Adelssproß.
Doch heute Abend waren sie alle reich, einfach weil das Leben schön war.
Wilhelmina schaute sich kurz nach ebendiesem um, um zu sehen, wie es ihm wohl gefallen hatte.
Als sie ihn erblickte, sah sie einen wohlbekannten, pickligen Straßenjungen neben ihm sitzen.
Sie grinste breit, als sie Giuseppe einen spielerischen Handkuß zuwarf.
Was hatte der kleine Schelm mit Giuliano zu schaffen? War der gar auch ein Kainskind?
Wilhelmina beschloss, die sich auftuenden Möglichkeiten im Kopf zu behalten.
Dann drehte sie sich um und gab den Musikern ein Handzeichen, diesmal eine schnellere Melodie zu spielen.
Fröhlich und lebendig, tanzte Wilhelmina kurz darauf durch die Taverne.
Es war ein Tanz der slawischen Heimat ihrer Babuschka. Etwas, was man viel später wohl eine Polka nennen mochte.
Bald schon klatschte die Menge wieder ausgelassen mit. Die schweren Herzen wurden wieder leichter und erinnerten sich daran,
dass das Leben vielleicht hart war, aber Momente wie dieser Abend alle Mühen wieder wettmachten.
Wilhelminas Blut begann in ihren Ohren zu rauschen, ihre Augen funkelten und blitzten.
Und der Rausch, dieses Brennen und Sehnen tief in der Seele, begann auf ihr Publikum überzugreifen.
Musik und Tanz wohnte eine ganz spezielle Magie inne. Musik und Tanz schenkten dem ärmsten Schlucker das
gleiche wundervolle Vergnügen, wie dem reichsten Adelssproß.
Doch heute Abend waren sie alle reich, einfach weil das Leben schön war.
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Auch Giuseppe warf den Handkuss zurück.
Grinste.
Lächelte Giulinao an.
"Muss schon wieder los, richte ihr schöne Grüße aus.
Sie ist eine von uns. Ne nette würd ich sagen."
Er nickte ihm noch einmal zu,
stand auf und schlüpfte wieder aus der Taverne heraus.
Grinste.
Lächelte Giulinao an.
"Muss schon wieder los, richte ihr schöne Grüße aus.
Sie ist eine von uns. Ne nette würd ich sagen."
Er nickte ihm noch einmal zu,
stand auf und schlüpfte wieder aus der Taverne heraus.
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Giuliano erwiderte Giuseppe das Nicken, sein breiter Körper blieb jedoch ruhig an den Tisch gelehnt. Nur die dunklen Augen verengten sich einen Hauch, als der Kleine die letzten Worte fallen ließ.
„Hm,“ brummte er knapp, fast wie ein Seemann, der Windrichtung und Strömung in einem Laut zusammenfasst. „Mach dich vom Acker, Giuseppe. Und halt die Ohren auf. Ich schulde dir einen Krug.“
Er hob beiläufig zwei Finger zum Gruß, dann wandte er sich wieder der Menge zu, als sei nichts geschehen. Doch in seinem Kopf rumorte es wie eine unterirdische Brandung. Eine von uns.
Sein Blick glitt zurück zu Wilhelmina, die nun mit funkelnden Augen und blitzenden Pantinen durch die Taverne fegte, das Leben selbst in Bewegung, während die Menge tobte wie eine aufschäumende See. Eine Tänzerin, ja – aber auch ein Kainskind.
Giuliano schnaubte leise, fast amüsiert. Natürlich. Kein sterbliches Weib bringt solch Feuer zum Brennen, ohne zu verglühen. Sie spielt mit den Herzen wie wir mit Blut.
Er stieß den Becher gegen die Tischkante, dass der Wein darin bebte, und ließ ein leises, schelmisches Lachen aus seiner Kehle rollen. „Eine nette, sagst du? Wir werden sehen, kleine Tänzerin… wir werden sehen.“
Giuliano deutete in ihre Richtung eine Kopfbewegung an, er wollte offenbar mit ihr sprechen.
„Hm,“ brummte er knapp, fast wie ein Seemann, der Windrichtung und Strömung in einem Laut zusammenfasst. „Mach dich vom Acker, Giuseppe. Und halt die Ohren auf. Ich schulde dir einen Krug.“
Er hob beiläufig zwei Finger zum Gruß, dann wandte er sich wieder der Menge zu, als sei nichts geschehen. Doch in seinem Kopf rumorte es wie eine unterirdische Brandung. Eine von uns.
Sein Blick glitt zurück zu Wilhelmina, die nun mit funkelnden Augen und blitzenden Pantinen durch die Taverne fegte, das Leben selbst in Bewegung, während die Menge tobte wie eine aufschäumende See. Eine Tänzerin, ja – aber auch ein Kainskind.
Giuliano schnaubte leise, fast amüsiert. Natürlich. Kein sterbliches Weib bringt solch Feuer zum Brennen, ohne zu verglühen. Sie spielt mit den Herzen wie wir mit Blut.
Er stieß den Becher gegen die Tischkante, dass der Wein darin bebte, und ließ ein leises, schelmisches Lachen aus seiner Kehle rollen. „Eine nette, sagst du? Wir werden sehen, kleine Tänzerin… wir werden sehen.“
Giuliano deutete in ihre Richtung eine Kopfbewegung an, er wollte offenbar mit ihr sprechen.
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Noch während sie bei den letzten Schritten der Polka verharrte, nahm Wilhelmina aus den Augenwinkeln eine
Bewegung wahr. Giuliano bedeutete ihr, zu ihm zu kommen.
Sie grinste.. Giuseppe, dieser kleine Mistkerl.
Sie verbeugte sich und gab dem Publikum zu verstehen, dass sie eine kleine Pause benötigte, um sich zu stärken und
schlenderte dann mit wiegenden Hüften zu Giuliano hinüber.
Sie platzierte ihre 1,50 m neben ihn auf die Bank und funkelte ihn neugierig an.
"Naaaa, hat der kleine Stinker gepetzt?"
Bewegung wahr. Giuliano bedeutete ihr, zu ihm zu kommen.
Sie grinste.. Giuseppe, dieser kleine Mistkerl.
Sie verbeugte sich und gab dem Publikum zu verstehen, dass sie eine kleine Pause benötigte, um sich zu stärken und
schlenderte dann mit wiegenden Hüften zu Giuliano hinüber.
Sie platzierte ihre 1,50 m neben ihn auf die Bank und funkelte ihn neugierig an.
"Naaaa, hat der kleine Stinker gepetzt?"
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Giuliano ließ den Becher sinken, als sie sich neben ihn setzte. Sein Körper wirkte plötzlich noch wuchtiger im Kontrast zu ihrer schmalen Gestalt. Er beugte sich leicht vor, so dass nur sie ihn hören konnte, während draußen das Johlen der Menge weiterrollte.
„Gepetzt?“ Er lachte tief, ein Laut wie das Knarren alter Schiffsplanken. „Nennt’s, wie du willst. Aber ich mag keine Überraschungen in meiner Taverne.“
Sein Blick bohrte sich für einen Moment ernst in ihre funkelnden Augen. „Also hör mir gut zu, Tänzerin. Hier im Polpo, und in den Gassen drumherum, wird nicht gejagt. Kein Tropfen, kein Biss. Das hier ist mein Boden, mein Hafen. Wer hier an den Kehlen nuckelt, ohne dass ich’s erlaubt hab, der lernt, wie fest meine Hand zuschlagen kann. Frau oder Mann ist mir dabei scheiß egal.“
Dann lehnte er sich zurück, grinste wieder breit und nahm einen Schluck Wein. „Wenn das klar ist – tanzen, singen, die Leute verrückt machen… das kannst du so viel du willst.“
„Gepetzt?“ Er lachte tief, ein Laut wie das Knarren alter Schiffsplanken. „Nennt’s, wie du willst. Aber ich mag keine Überraschungen in meiner Taverne.“
Sein Blick bohrte sich für einen Moment ernst in ihre funkelnden Augen. „Also hör mir gut zu, Tänzerin. Hier im Polpo, und in den Gassen drumherum, wird nicht gejagt. Kein Tropfen, kein Biss. Das hier ist mein Boden, mein Hafen. Wer hier an den Kehlen nuckelt, ohne dass ich’s erlaubt hab, der lernt, wie fest meine Hand zuschlagen kann. Frau oder Mann ist mir dabei scheiß egal.“
Dann lehnte er sich zurück, grinste wieder breit und nahm einen Schluck Wein. „Wenn das klar ist – tanzen, singen, die Leute verrückt machen… das kannst du so viel du willst.“
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Wilhelmina grinste.
"Huh, nicht so grantig. Ich kann ja nicht hellsehen.. oder naja, ein bisschen doch.
Ich hatte nicht vor im Hafen zu jagen. Sogar mein kleines Tänzerinnen Hirn kann sich denken, dass der Hafen
bereits von diversen Parteien beansprucht wird. Hmmm.. wenn du keine Überraschungen magst, solltest du vielleicht
nächstes Mal besser recherchieren, wen du in deine Taverne rufen lässt. Ich bin zum Tanzen hier. Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn ich an deine Begrüßung vorhin denke, vermute ich du legst auf den offiziellen Firlefanz ebenso wenig Wert, wie ich?"
Wilhelmina sah ihn mit blitzenden Augen und hochgezogenen Brauen herausfordernd an.
Tatsächlich wirkte sie wegen seiner drohenden Fäuste kein bisschen ängstlich.
"Huh, nicht so grantig. Ich kann ja nicht hellsehen.. oder naja, ein bisschen doch.
Ich hatte nicht vor im Hafen zu jagen. Sogar mein kleines Tänzerinnen Hirn kann sich denken, dass der Hafen
bereits von diversen Parteien beansprucht wird. Hmmm.. wenn du keine Überraschungen magst, solltest du vielleicht
nächstes Mal besser recherchieren, wen du in deine Taverne rufen lässt. Ich bin zum Tanzen hier. Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn ich an deine Begrüßung vorhin denke, vermute ich du legst auf den offiziellen Firlefanz ebenso wenig Wert, wie ich?"
Wilhelmina sah ihn mit blitzenden Augen und hochgezogenen Brauen herausfordernd an.
Tatsächlich wirkte sie wegen seiner drohenden Fäuste kein bisschen ängstlich.
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Giuliano hielt ihrem Blick stand, ließ die Spannung einen Moment lang zwischen ihnen knistern, dann brach er in ein kehliges, ehrliches Lachen aus. Der harte Zug in seinen Zügen löste sich, und plötzlich war da wieder dieser schelmische Funken in den dunklen Augen.
„Ha! Du hast mehr Schneid als die halbe Mannschaft da draußen zusammen,“ brummte er und stieß mit dem Ellenbogen leicht gegen ihre Schulter, nicht bedrohlich, sondern fast kameradschaftlich. „Gut. Kein Firlefanz, kein Gezeter. Ich will nur wissen, mit wem ich’s zu tun hab. Und wenn du sagst, du bist nur zum Tanzen hier, dann glaub ich dir.“
Er hob den Becher und prostete ihr mit einer lässigen Geste zu. „Also willkommen im Polpo, Wilhelmina. Solang du die Regeln respektierst, bist du hier nicht nur geduldet – du bist erwünscht. Die Leute fressen dir eh schon aus der Hand.“
Dann lehnte er sich zurück, sein Lächeln halb spöttisch, halb anerkennend. „Und ich mag’s, wenn jemand mir die Stirn bietet. Macht den Abend weniger langweilig.“
„Ha! Du hast mehr Schneid als die halbe Mannschaft da draußen zusammen,“ brummte er und stieß mit dem Ellenbogen leicht gegen ihre Schulter, nicht bedrohlich, sondern fast kameradschaftlich. „Gut. Kein Firlefanz, kein Gezeter. Ich will nur wissen, mit wem ich’s zu tun hab. Und wenn du sagst, du bist nur zum Tanzen hier, dann glaub ich dir.“
Er hob den Becher und prostete ihr mit einer lässigen Geste zu. „Also willkommen im Polpo, Wilhelmina. Solang du die Regeln respektierst, bist du hier nicht nur geduldet – du bist erwünscht. Die Leute fressen dir eh schon aus der Hand.“
Dann lehnte er sich zurück, sein Lächeln halb spöttisch, halb anerkennend. „Und ich mag’s, wenn jemand mir die Stirn bietet. Macht den Abend weniger langweilig.“
- Wilhelmina
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Während Giuliano mit ihr sprach, wurde aus Wilhelminas feixendem Grinsen, ein herzliches Lächeln.
"Giuliano, ich denke, wir zwei werden uns gut verstehen. Ich bin aus tiefstem Herzen und mit voller Leidenschaft Tänzerin. Um Taler zu verdienen,
bin ich auch beizeiten Wahrsagerin, Dank sei meiner Babuschka. Ähhm... um Überraschungen zu vermeiden: mein Ghul Eugen tummelt sich auch irgendwo in der Menge.
Ich nehme ihn zu solchen Gelegenheiten öfter mit. Er hat grössere Taschen, als ich und einen viel besseren Orientierungssinn. Ich hoffe, das stört dich nicht. Es freut mich, dich kennenzulernen. Und damit auch einen weiteren Teil des nächtlichen Genuas. Ich freue mich, dass es hier doch einige von uns gibt, die sich diesen furchtbaren Begrenzungen und Zwängen unserer Gesellschaft nicht völlig unterwerfen. Die es sich erlauben, frei zu sein, unter Gleichgesinnten. Wenn du neugierig bist und noch irgendwas über mich wissen möchtst, vor der nächsten Runde, dann frag einfach."
"Giuliano, ich denke, wir zwei werden uns gut verstehen. Ich bin aus tiefstem Herzen und mit voller Leidenschaft Tänzerin. Um Taler zu verdienen,
bin ich auch beizeiten Wahrsagerin, Dank sei meiner Babuschka. Ähhm... um Überraschungen zu vermeiden: mein Ghul Eugen tummelt sich auch irgendwo in der Menge.
Ich nehme ihn zu solchen Gelegenheiten öfter mit. Er hat grössere Taschen, als ich und einen viel besseren Orientierungssinn. Ich hoffe, das stört dich nicht. Es freut mich, dich kennenzulernen. Und damit auch einen weiteren Teil des nächtlichen Genuas. Ich freue mich, dass es hier doch einige von uns gibt, die sich diesen furchtbaren Begrenzungen und Zwängen unserer Gesellschaft nicht völlig unterwerfen. Die es sich erlauben, frei zu sein, unter Gleichgesinnten. Wenn du neugierig bist und noch irgendwas über mich wissen möchtst, vor der nächsten Runde, dann frag einfach."
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Re: [1116] Tanz im Polpo [Wilhelmina, Giuliano, offen]
Giuliano hörte ihr zu, den Kopf leicht zur Seite geneigt, während er mit einem Daumen über den Rand seines Bechers fuhr. Als sie von „frei sein“ sprach, zuckte ein wissendes Lächeln über seine Lippen, eines von der Sorte, die man sich nur in langen Nächten im Hafen aneignet, nach Schlägereien und heimlichen Absprachen.
„Dein Eugen stört mich nicht,“ brummte er schließlich. „Solange er mir die Tische nicht leerfrisst oder die Taschen meiner Gäste leert, ist er willkommen wie jeder andere. Und solange er weiß bei wem er zu Gast ist.“ Er zwinkerte mit einer Mischung aus Spott und Akzeptanz.
Dann beugte er sich ein Stück näher zu ihr, so dass seine Stimme wieder ein Stück tiefer und ernster klang. „Aber sag mal…“ Seine dunklen Augen blickten in ihre. „Was treibt dich eigentlich nach Genua? Du kommst doch nicht her, weil man Lust auf guten Wein hat.“
Er nahm einen Schluck, ließ die Worte ein wenig in der Luft hängen, und fügte mit einem rauen Grinsen hinzu: „Also… was hat dich hierher verschlagen? Geld? Freiheit? Oder suchst du was Bestimmtes?“
„Dein Eugen stört mich nicht,“ brummte er schließlich. „Solange er mir die Tische nicht leerfrisst oder die Taschen meiner Gäste leert, ist er willkommen wie jeder andere. Und solange er weiß bei wem er zu Gast ist.“ Er zwinkerte mit einer Mischung aus Spott und Akzeptanz.
Dann beugte er sich ein Stück näher zu ihr, so dass seine Stimme wieder ein Stück tiefer und ernster klang. „Aber sag mal…“ Seine dunklen Augen blickten in ihre. „Was treibt dich eigentlich nach Genua? Du kommst doch nicht her, weil man Lust auf guten Wein hat.“
Er nahm einen Schluck, ließ die Worte ein wenig in der Luft hängen, und fügte mit einem rauen Grinsen hinzu: „Also… was hat dich hierher verschlagen? Geld? Freiheit? Oder suchst du was Bestimmtes?“