[1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Moderatoren: Ilario, Henri de la Nuit
- Gaspard de Maurin
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[1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Die Sommernacht war ruhig, keine Wolke am Himmel, jedoch hatte sich auch der Mond entschieden, heute Abend nicht anwesend zu sein. Der Hafen war also nur erleuchtet von vielen Lampen und Fackeln, die dem späten Treiben die notwendige Sicht gaben und dabei den Blick auf die unzähligen Sterne am Himmel nahmen. Es war leicht, Mordecai zu folgen, der sich betont langsam durch den Hafen bewegte, um hier und da Geschäften nachzugehen, an anderer Stelle eine Unterhaltung zu suchen, oder an der Hafenmauer einfach nur den Blick auf die ruhige See und die vielen Schiffe zu genießen, die in Genua vor Anker lagen. Weniger leicht war es, dies heimlich zu tun. Und so hatte es Gaspard schon nach wenigen Stationen aufgegeben, dem Tzimisce wirklich ungesehen zu folgen, was ihm mehr als einen irritierten Blick desselben eingebracht hatte. Aber sei es drum, es sollte wohl nicht die Nacht sein, an der die beiden auf diese Art Erfolg haben würden. Die nächste Nacht würde sicher wieder anders laufen.
Langsam lehrten sich die Gassen und auch die Tavernen riefen eine nach der anderen die Sperrstunde aus. Vielleicht hatten sie danach nochmal eine Chance, das übliche Spiel der letzten Nächte zu spielen und zu einem Erfolg zu bringen. Gerade als Mordecai die nächste Taverne passierte, kamen drei halbstarke junge Männer aus der Tür gewankt, begleitet von ein paar drängenden Worten des Wirts, der wohl froh war, sie endlich los zu sein. Sie sprachen eine Sprache - irgendeinen deutschen Dialekt vielleicht - die zumindest Gaspard nicht zu verstehen schien, waren weniger braun gebrannt als der übliche Genuese und trugen eine Kleidung, die sie eher als nördlichere Zeitgenossen identifizierte. Nach ein paar unverständlichen, jedoch unzweifelhaft unflätigen Worten in Richtung des Wirts, erspähte einer von ihnen Mordecai, dessen rötliche Locken ihn in seinen Augen wohl als Juden identifizierten. Sofort richtete sich die Aufmerksamkeit der drei auf den kleinen Mann, der zunächst einmal Opfer weiterer unverständlicher Beleidigungen wurde, bevor einer von ihnen beherzt zu Boden griff und damit begann, den Tzimisce mit Unrat zu bewerfen. Die anderen beiden stimmten sofort ein in das Reigen, was jedoch auch etwas unfreiwillig komisches hatte, da keiner von ihnen auch nur ansatzweise mehr in der Lage war, einen Ochsen auf drei Meter Entfernung zu treffen.
Gaspard beobachtete die Szene von der Häuserecke gegenüber. Auch wenn sie in diesem Zustand keine allzu große Gefahr darstellten, konnte die Situation für Mordecai - und damit auch für ihn - jederzeit kippen. Für den Moment war es jedoch an dem Tzimisce, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Noch gab es keinen Grund, einzugreifen.
Langsam lehrten sich die Gassen und auch die Tavernen riefen eine nach der anderen die Sperrstunde aus. Vielleicht hatten sie danach nochmal eine Chance, das übliche Spiel der letzten Nächte zu spielen und zu einem Erfolg zu bringen. Gerade als Mordecai die nächste Taverne passierte, kamen drei halbstarke junge Männer aus der Tür gewankt, begleitet von ein paar drängenden Worten des Wirts, der wohl froh war, sie endlich los zu sein. Sie sprachen eine Sprache - irgendeinen deutschen Dialekt vielleicht - die zumindest Gaspard nicht zu verstehen schien, waren weniger braun gebrannt als der übliche Genuese und trugen eine Kleidung, die sie eher als nördlichere Zeitgenossen identifizierte. Nach ein paar unverständlichen, jedoch unzweifelhaft unflätigen Worten in Richtung des Wirts, erspähte einer von ihnen Mordecai, dessen rötliche Locken ihn in seinen Augen wohl als Juden identifizierten. Sofort richtete sich die Aufmerksamkeit der drei auf den kleinen Mann, der zunächst einmal Opfer weiterer unverständlicher Beleidigungen wurde, bevor einer von ihnen beherzt zu Boden griff und damit begann, den Tzimisce mit Unrat zu bewerfen. Die anderen beiden stimmten sofort ein in das Reigen, was jedoch auch etwas unfreiwillig komisches hatte, da keiner von ihnen auch nur ansatzweise mehr in der Lage war, einen Ochsen auf drei Meter Entfernung zu treffen.
Gaspard beobachtete die Szene von der Häuserecke gegenüber. Auch wenn sie in diesem Zustand keine allzu große Gefahr darstellten, konnte die Situation für Mordecai - und damit auch für ihn - jederzeit kippen. Für den Moment war es jedoch an dem Tzimisce, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien. Noch gab es keinen Grund, einzugreifen.
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [SL, Mordecai, Gaspard]
Mordecai war schon ziemlich abgehärtet was das Hafengebiet im allgemeinen anging. Er bemerkte die drei Gestalten wohl, während diese unter lautstarkem Protest aus der Kneipe geschoben wurden, drehte sich aber nicht einmal um, als diese ihn mit Schimpfwörtern belegten. Mordecais Verhalten schien die Drei nur noch mehr anzustacheln, denn nun begannen sie ein Wettwerfen auf seine Person zu veranstalten. Der Tzimisce würde sich nun mit schnellen Schritten von der Szene entfernen durch eine der schmalen verwinkelten Gässchen in Richtung zu Hause.
[falls nichts passiert im Sinne eines Mordversuchs, würde ich gleich noch einmal posten für Gaspard]
[falls nichts passiert im Sinne eines Mordversuchs, würde ich gleich noch einmal posten für Gaspard]
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Die Männer folgten Mordecai als dieser sich schnellen Schrittes davon machen wollte, als hätte dies erst recht den Jagdinstinkt gereizt.
Es flogen weiter scharfe Worte von Beleidigungen, Dreck und ein Stock, ehe einer stehen blieb um nach einem Stein zu greifen und diesen zu werfen.*
Schwankend holte er aus und warf den Stein der genug Schwung hatte um in Mordecais Richtung zu sauen, ehe er um die Ecke in eine Gasse biegen konnte.
Es flogen weiter scharfe Worte von Beleidigungen, Dreck und ein Stock, ehe einer stehen blieb um nach einem Stein zu greifen und diesen zu werfen.*
Schwankend holte er aus und warf den Stein der genug Schwung hatte um in Mordecais Richtung zu sauen, ehe er um die Ecke in eine Gasse biegen konnte.
Spoiler!
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Der Stein klatschte nahe neben seinem Kopf gegen die Hauswand, hinter deren Ecke Mordecai gleich darauf in Deckung ging. ...Der Tzimisce wusste, dass das nur dumme betrunkene Halbstarke waren und keine gewohnheitsmäßigen Mörder. Morgen würden die drei wieder nüchtern sein und sich... - vermutlich - wieder wie ganz normaler Menschen aufführen. Mordecai wollte deren Leben jedenfalls nicht zerstören. Er kam daher wieder um die Ecke, stellte sich den dreien entgegen und meinte mit bestimmtem Tonfall auf deutsch:
Geht* nach Hause und schlaft euren Rausch aus!
---
* Dominate 1 -> 3 Erfolge.
https://discord.com/channels/2237253770 ... 0535080018
Geht* nach Hause und schlaft euren Rausch aus!
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Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Der Mann der den Stein geworfen hatte, stand etwas vor den anderen Beiden als Mordecai zurück kam und vor ihnen zum stehen kam.
Als Mordecai ihn anblickte, stand erst mal freudige Lust gepaart mit Abneigung in dessen Gesicht, dann flatterten kurz seine Augenlider und er machte auf dem Absatz kehrt und ging davon zurück in Richtung Hafen.
"So jetzt gibts..." hatte einer der Anderen begonnen zu sprechen als er sich die Hände rieb nur um dann zu sehen wie der Erste kehrt machte. Beide blickten ihm hinterher.
"Hey Max,...äh was los, wohin....Feigling" dann wandten sie sich irritiert zurück zu Mordecai und musterten ihn diesmal genauer.
Derjenige der bisher nichts sagte, wirkte unsicher was hier los war, während im Gesicht des anderen Zorn aufstieg, welcher sich sicher bald entladen würde.
Als Mordecai ihn anblickte, stand erst mal freudige Lust gepaart mit Abneigung in dessen Gesicht, dann flatterten kurz seine Augenlider und er machte auf dem Absatz kehrt und ging davon zurück in Richtung Hafen.
"So jetzt gibts..." hatte einer der Anderen begonnen zu sprechen als er sich die Hände rieb nur um dann zu sehen wie der Erste kehrt machte. Beide blickten ihm hinterher.
"Hey Max,...äh was los, wohin....Feigling" dann wandten sie sich irritiert zurück zu Mordecai und musterten ihn diesmal genauer.
Derjenige der bisher nichts sagte, wirkte unsicher was hier los war, während im Gesicht des anderen Zorn aufstieg, welcher sich sicher bald entladen würde.
- Gaspard de Maurin
- Lasombra
- Beiträge: 539
- Registriert: Mo 13. Jan 2025, 09:55
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Gaspard hatte gerade den Entschluss gefasst, Mordecai hinterher zu eilen. Als dieser unvermittelt zurück kam und einem der Dreien in der unverständlichen Sprache etwas entgegenwarf, hielt der glatzköpfige Mönch noch einmal inne. Der Angesprochene machte kehrt und lief wie unter einem Bann davon.
Es dauerte nur einen kurzen Augenblick, den Gaspard benötigte, um zu begreifen. Sein Körper entspannte sich und ein Mundwinkel verzog sich zu einem leichten wissenden Lächeln nach oben.
Der Lasombra schien es Mordecai ganz offensichtlich zuzutrauen, mit dieser Situation alleine zurecht zu kommen. Er tat erst einmal nichts und machte auch keine Anstalten, einzugreifen.
Es dauerte nur einen kurzen Augenblick, den Gaspard benötigte, um zu begreifen. Sein Körper entspannte sich und ein Mundwinkel verzog sich zu einem leichten wissenden Lächeln nach oben.
Der Lasombra schien es Mordecai ganz offensichtlich zuzutrauen, mit dieser Situation alleine zurecht zu kommen. Er tat erst einmal nichts und machte auch keine Anstalten, einzugreifen.
Spoiler!
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Geh*nach Hause. Schlaf dich aus.
, wandte Mordecai sich nun dem Aggressiveren der beiden zu. Dabei sprach er mit freundlichem Tonfall, fast schon väterlich kümmernd und nickte ihm zu, dass es besser sei zu gehen. Der Unentschlossene würde hoffentlich problemlos folgen.
---
zwei Erfolge
, wandte Mordecai sich nun dem Aggressiveren der beiden zu. Dabei sprach er mit freundlichem Tonfall, fast schon väterlich kümmernd und nickte ihm zu, dass es besser sei zu gehen. Der Unentschlossene würde hoffentlich problemlos folgen.
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zwei Erfolge
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Die Zornesfalten und herausstehenden Adern auf der Stirn glätteten sich als Mordecai den Wütenden versuchte nach Hause zu schicken.
Dieser erstarrte kurz und seltsam, was mit Panik in den Augen des letzten Mannes beobachtet wurde.
Irgendwas schien ihm seltsam vor zukommen, denn so schien er seine Kumpel nicht zu kennen, ganz im Gegenteil.
Als dann der zweite kehrt machte um zu gehen blitzte es in den Augen des letzten, als hätte ein Blitz in ihn eingeschlagen.
Er holte mit der Faust aus und schlug nach Mordecais Gesicht.*
"VERFLUCHTER JUDENHEXER!" schrie er mit in Panik geweitetem Blick sichtlich die Fassung verlierend.
*
Dieser erstarrte kurz und seltsam, was mit Panik in den Augen des letzten Mannes beobachtet wurde.
Irgendwas schien ihm seltsam vor zukommen, denn so schien er seine Kumpel nicht zu kennen, ganz im Gegenteil.
Als dann der zweite kehrt machte um zu gehen blitzte es in den Augen des letzten, als hätte ein Blitz in ihn eingeschlagen.
Er holte mit der Faust aus und schlug nach Mordecais Gesicht.*
"VERFLUCHTER JUDENHEXER!" schrie er mit in Panik geweitetem Blick sichtlich die Fassung verlierend.
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Spoiler!
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Mordecai machte einen Schritt zurück*1 und hob beschwichtigend die Hände.
Hey, hey... . Geh*2 besser schnell hinterher.
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*1
ein Erfolg
*2
kein Erfolg
Hey, hey... . Geh*2 besser schnell hinterher.
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*1
ein Erfolg
*2
kein Erfolg
Re: [1120] Dem Mörder auf der Spur [Mordecai, Gaspard, SL]
Der plötzlich kommende Faustschlag traf Mordecai nicht ins Gesicht, da dieser zurück wich, traf aber hohl polternd Mordecais Brustkorb und hinterließ neben keinem kurzen Schmerz noch etwas anderes.
Denn während er erneut versuchte den Angreifer fortzujagen, was scheinbar keine Wirkung zeigte, merkte Mordecai wie sich das Tier regte und Zorn in ihm aufstieg.
Wie konnte es der Rüpel wagen,...das Tier schrie nach Rache, Blut....
*
Denn während er erneut versuchte den Angreifer fortzujagen, was scheinbar keine Wirkung zeigte, merkte Mordecai wie sich das Tier regte und Zorn in ihm aufstieg.
Wie konnte es der Rüpel wagen,...das Tier schrie nach Rache, Blut....
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Spoiler!