[1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Moderator: Ilario
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe grinste breit, legte den Kopf schief und verschränkte lässig die Arme vor der Brust. Bei Lucianos Schilderung konnte er sich das Lachen nicht mehr verkneifen, ein kehliges Kichern entrang sich seiner Kehle.
„Scheint ’ne gute Idee zu sein, Eindrücke abzugleichen.“
Er nickte, noch immer grinsend, und zuckte mit einer Schulter, als wär’s das Normalste der Welt.
„Bei mir wirkte sie recht freundlich.“ Er hob zwei Finger, als wolle er es feierlich schwören.
„Hat nen zweiten Tierguhl gestattet, um den Hafen besser zu schützen.“
Er machte eine kleine Handbewegung, als würde er eine Geschichte aus dem Wasser fischen.
„Hat mir auch erzählt, wie sie zum Kainskind wurde.“
Er hob gleich darauf beschwichtigend die Hände, als wolle er mögliche Erwartungen dämpfen.
„Nicht im Detail natürlich.“
Dann kratzte er sich mit schiefem Grinsen am Hinterkopf.
„Scheint ne ganz gute Beziehung zu ihrer Erzeugerin zu haben.“
Er zuckte mit den Schultern, seine Stimme wurde etwas ruhiger.
„Und sie wirkte auch ehrlich interessiert dran, was in der Stadt zu verbessern.“
Er hielt kurz inne, dann machte er eine vage kreisende Bewegung mit der Hand, als suche er nach dem richtigen Begriff.
„Geht, glaub ich, auf einem von den Unterpfaden der Könige. Macht irgendwie Sinn bei ihr.“
Seine brauen Augen lugten unter der schwartigen Narbe in seinem Gesicht zu Luciano herüber, grinsten.
"Is aber ganz schön anders, als wie du sie erlebt hast"
„Scheint ’ne gute Idee zu sein, Eindrücke abzugleichen.“
Er nickte, noch immer grinsend, und zuckte mit einer Schulter, als wär’s das Normalste der Welt.
„Bei mir wirkte sie recht freundlich.“ Er hob zwei Finger, als wolle er es feierlich schwören.
„Hat nen zweiten Tierguhl gestattet, um den Hafen besser zu schützen.“
Er machte eine kleine Handbewegung, als würde er eine Geschichte aus dem Wasser fischen.
„Hat mir auch erzählt, wie sie zum Kainskind wurde.“
Er hob gleich darauf beschwichtigend die Hände, als wolle er mögliche Erwartungen dämpfen.
„Nicht im Detail natürlich.“
Dann kratzte er sich mit schiefem Grinsen am Hinterkopf.
„Scheint ne ganz gute Beziehung zu ihrer Erzeugerin zu haben.“
Er zuckte mit den Schultern, seine Stimme wurde etwas ruhiger.
„Und sie wirkte auch ehrlich interessiert dran, was in der Stadt zu verbessern.“
Er hielt kurz inne, dann machte er eine vage kreisende Bewegung mit der Hand, als suche er nach dem richtigen Begriff.
„Geht, glaub ich, auf einem von den Unterpfaden der Könige. Macht irgendwie Sinn bei ihr.“
Seine brauen Augen lugten unter der schwartigen Narbe in seinem Gesicht zu Luciano herüber, grinsten.
"Is aber ganz schön anders, als wie du sie erlebt hast"
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano nickte langsam, ein nachdenkliches Lächeln auf den Lippen. „Ja, ich stimme dir zu – es macht Sinn, unsere Eindrücke abzugleichen. Es mag sein, dass meine Einschätzung von meiner Perspektive auf die Situation geprägt war. Ich hoffe wirklich, dass sie ein ehrliches Interesse an der ehrwürdigen Domäne hat. Wäre nur zu wünschen, dass dieses Interesse auch zu etwas Konstruktivem führt.“
Sein Blick wurde etwas fragender, als er das nächste Thema ansprach. „Ein zweiter Tierguhl, sagst du? Wer oder was ist es?“ Er hob leicht die Brauen, die Neugier deutlich erkennbar. „Ich muss zugeben, das hat mich überrascht. Wie ist das eigentlich, Tierguhle zu haben? Mein Erzeuger hat immer behauptet, dass nur niedere unserer Art das tun würden. Aber dann gibt es wiederum Ivain, der offenbar auch seine Stute gehuhlt hat.“
Luciano hielt kurz inne, als ob er seine nächsten Worte sorgfältig abwog. „Darf ich dich fragen – die Fähigkeit, mit Tieren zu kommunizieren, ist das eine deiner Blutskräfte? Ich vermute es, da ich weiß, dass der verehrte Vergonzo dies beherrscht und der Clan des Tieres scheinbar ebenfalls.“ Seine Stimme blieb ruhig und respektvoll, doch sein Interesse war unüberhörbar. "Ich muß zugeben, dass ich das immer können wollte. Mit Tieren zu sprechen."
Er ließ die letzten Worte einen Moment wirken, bevor er den Ton wieder leichter machte. „Aber genug von meiner Neugier – über wen möchtest du als Nächstes sprechen?“ Seine Mimik war nun offen und einladend, als er Giuseppe abwartend ansah. Die vertraute Atmosphäre zwischen ihnen hielt an, während Luciano ihm Raum ließ, die Richtung des Gesprächs zu bestimmen.
Sein Blick wurde etwas fragender, als er das nächste Thema ansprach. „Ein zweiter Tierguhl, sagst du? Wer oder was ist es?“ Er hob leicht die Brauen, die Neugier deutlich erkennbar. „Ich muss zugeben, das hat mich überrascht. Wie ist das eigentlich, Tierguhle zu haben? Mein Erzeuger hat immer behauptet, dass nur niedere unserer Art das tun würden. Aber dann gibt es wiederum Ivain, der offenbar auch seine Stute gehuhlt hat.“
Luciano hielt kurz inne, als ob er seine nächsten Worte sorgfältig abwog. „Darf ich dich fragen – die Fähigkeit, mit Tieren zu kommunizieren, ist das eine deiner Blutskräfte? Ich vermute es, da ich weiß, dass der verehrte Vergonzo dies beherrscht und der Clan des Tieres scheinbar ebenfalls.“ Seine Stimme blieb ruhig und respektvoll, doch sein Interesse war unüberhörbar. "Ich muß zugeben, dass ich das immer können wollte. Mit Tieren zu sprechen."
Er ließ die letzten Worte einen Moment wirken, bevor er den Ton wieder leichter machte. „Aber genug von meiner Neugier – über wen möchtest du als Nächstes sprechen?“ Seine Mimik war nun offen und einladend, als er Giuseppe abwartend ansah. Die vertraute Atmosphäre zwischen ihnen hielt an, während Luciano ihm Raum ließ, die Richtung des Gesprächs zu bestimmen.
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe machte eine wegwerfende Geste. „Ach, das is ja immer so. Wenn de wen anders fragst, kriegste immer ne andere Antwort.“
Lucianos nächste Frage ließ ihn grinsen. So nett er war, neugierig war er in jedem Fall.
Das kleine Monster musste kurz nachdenken. Das hier war eine ernste Frage. Eine, auf die er nicht einfach so antworten konnte. Informationen über den eigenen Clan gab man nicht umsonst weiter. Wenn er sie weitergab, musste er dafür etwas von gleichem Wert bekommen. Allein um es vor den anderen zu rechtfertigen.
Sein Blick wurde nachdenklich, dann entschied er sich.
Er lächelte. „Is wie’n guter Freund. Nur dasses halt’n Tier is, dem de gelegentlich was von deinem Blut gibst.“
Er zuckte mit den Schultern. „Sie werden größer. Klüger. Können mit der Zeit erstaunliche Dinge. Ihr Instinkt is schärfer als unserer.“
Er machte eine kurze Pause, ließ die Worte sacken. Dann nickte er Richtung Himmel.
„Marco kann dir zum Beispiel sagen, ob jemand’n Kainskind is. Weiß nich genau, wie er’s macht. Denke, er sieht oder hört es einfach.“
Er ließ Luciano einen Moment Zeit, das zu verarbeiten. Dann setzte er nach.
„Ja, die meisten von uns können mit ihnen sprechen. Klingt erst mal nach nich so viel, is aber verdammt nützlich.“
Er hielt kurz inne "Behalts für dich, is natürlich was, das man nich rumposaunen soll."
„Hab auch ’ne Frage, die de eigentlich nich beantworten darfst.“
Sein Blick wurde ernster.
„Du sagst ja immer wieder, dass deine Clansbrüder ’nen dunklen Gott verehren.“
Er lehnte sich ein Stück vor, seine Stimme wurde leiser.
„Woran glauben die? Wofür steht der? Und was machen die, dass so düster is?“
Die dunklen Augen des Hafenjungens musterten Luciano aufmerksam.
„Ich behalts für mich.“ Ein kurzer Seitenblick, um sicherzugehen, dass niemand lauschte.
„Aber wenn wa dich gegen die beschützen wollen, müssen wa das wissen.“
Lucianos nächste Frage ließ ihn grinsen. So nett er war, neugierig war er in jedem Fall.
Das kleine Monster musste kurz nachdenken. Das hier war eine ernste Frage. Eine, auf die er nicht einfach so antworten konnte. Informationen über den eigenen Clan gab man nicht umsonst weiter. Wenn er sie weitergab, musste er dafür etwas von gleichem Wert bekommen. Allein um es vor den anderen zu rechtfertigen.
Sein Blick wurde nachdenklich, dann entschied er sich.
Er lächelte. „Is wie’n guter Freund. Nur dasses halt’n Tier is, dem de gelegentlich was von deinem Blut gibst.“
Er zuckte mit den Schultern. „Sie werden größer. Klüger. Können mit der Zeit erstaunliche Dinge. Ihr Instinkt is schärfer als unserer.“
Er machte eine kurze Pause, ließ die Worte sacken. Dann nickte er Richtung Himmel.
„Marco kann dir zum Beispiel sagen, ob jemand’n Kainskind is. Weiß nich genau, wie er’s macht. Denke, er sieht oder hört es einfach.“
Er ließ Luciano einen Moment Zeit, das zu verarbeiten. Dann setzte er nach.
„Ja, die meisten von uns können mit ihnen sprechen. Klingt erst mal nach nich so viel, is aber verdammt nützlich.“
Er hielt kurz inne "Behalts für dich, is natürlich was, das man nich rumposaunen soll."
„Hab auch ’ne Frage, die de eigentlich nich beantworten darfst.“
Sein Blick wurde ernster.
„Du sagst ja immer wieder, dass deine Clansbrüder ’nen dunklen Gott verehren.“
Er lehnte sich ein Stück vor, seine Stimme wurde leiser.
„Woran glauben die? Wofür steht der? Und was machen die, dass so düster is?“
Die dunklen Augen des Hafenjungens musterten Luciano aufmerksam.
„Ich behalts für mich.“ Ein kurzer Seitenblick, um sicherzugehen, dass niemand lauschte.
„Aber wenn wa dich gegen die beschützen wollen, müssen wa das wissen.“
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano hob eine Augenbraue, als er Giuseppe zuhörte, und dachte über die Idee nach. Schließlich sprach er, seine Stimme ruhig, aber bestimmt: „Ich werde das Wissen über diese Fähigkeit nicht teilen,“ begann er, „aber sowohl du als auch der verehrte Baumeister haben sie bereits vor mir genutzt. Er ist also nicht so, dass du dieses Wissen neu mit mir geteilt hast.“
Sein Blick wanderte kurz zur Seite, bevor er fortfuhr. „Tierguhle zu haben, klingt tatsächlich nach einer guten Idee. Ich glaube, es wäre mir weniger zuwider, ein Tier zu meinem Diener zu machen, als einen Menschen.“ Ein leichtes Lächeln spielte um seine Lippen, bevor er Giuseppe direkt ansah. „Meinst du, ich könnte das? Ein Tier binden, meine ich.“
Die Frage, die Giuseppe daraufhin stellte, ließ ihn innehalten. Sein Ausdruck wurde ernster, beinahe zögerlich. Als Giuseppe den dunklen Gott erwähnte, wich die Leichtigkeit aus Lucianos Haltung. Es war offensichtlich, dass ihm das Thema unangenehm war. Er machte eine Bewegung, als atmete er tief durch, bevor er langsam sprach: „Ich bin wahrscheinlich nicht der beste Ansprechpartner dafür. Ich versuche, so wenig Berührungspunkte wie möglich zu haben.“
Luciano senkte den Blick, seine Stimme wurde nachdenklicher. „Mein Erzeuger hat mir nur das Nötigste darüber gesagt. Er war kein Fanatiker. Er hat immer wieder betont, dass die Alten unseres Clans die Priester sind, nicht wir. Mein Wissen ist begrenzt – vieles davon ist durch meinen Kampf um meine Menschlichkeit geprägt.“ Er hielt kurz inne, bevor er fortfuhr: „Dieser Kampf war nur möglich, indem ich mich bewusst abgegrenzt habe.“
Er neigte den Kopf leicht zur Seite, sein Gesicht nachdenklich. „Auch mein Glaube spielt eine Rolle. Mein christlicher Glaube lässt die Anbetung eines alten Gottes in keinem guten Licht erscheinen. Diese Rituale... sie wirken düster und blasphemisch.“
Nach einer weiteren Pause, in der er sich offensichtlich sammelte, fügte er hinzu: „Aber ich kann dir sagen, was mein Blut glaubt. Es glaubt, dass wir nicht von Kain abstammen, sondern von Seth, dem göttlichen Herrscher über Ta-ui, die zwei Länder. Seth wurde von seinem Bruder betrogen und schläft nun... oder er ist tot. Das habe ich nie wirklich verstanden.“
Luciano blickte kurz zum Himmel, bevor er weitersprach. „Wenn ich es richtig verstanden habe, dann will mein Blut Seth wiederbeleben, damit er seinen rechtmäßigen Platz einnehmen kann. Doch für seine Herrschaft muss die alte Ordnung – die alten Glaubensrichtungen, die in seiner Abwesenheit entstanden sind – niedergerissen werden.“ Sein Blick wurde nachdenklicher. „Es geht um eine neue Ordnung, in der alle frei entscheiden können, ohne durch Gesetze oder Beschränkungen gebunden zu sein. Daraus soll dann eine neue Welt geschaffen werden.“
Sein Blick wanderte kurz zur Seite, bevor er fortfuhr. „Tierguhle zu haben, klingt tatsächlich nach einer guten Idee. Ich glaube, es wäre mir weniger zuwider, ein Tier zu meinem Diener zu machen, als einen Menschen.“ Ein leichtes Lächeln spielte um seine Lippen, bevor er Giuseppe direkt ansah. „Meinst du, ich könnte das? Ein Tier binden, meine ich.“
Die Frage, die Giuseppe daraufhin stellte, ließ ihn innehalten. Sein Ausdruck wurde ernster, beinahe zögerlich. Als Giuseppe den dunklen Gott erwähnte, wich die Leichtigkeit aus Lucianos Haltung. Es war offensichtlich, dass ihm das Thema unangenehm war. Er machte eine Bewegung, als atmete er tief durch, bevor er langsam sprach: „Ich bin wahrscheinlich nicht der beste Ansprechpartner dafür. Ich versuche, so wenig Berührungspunkte wie möglich zu haben.“
Luciano senkte den Blick, seine Stimme wurde nachdenklicher. „Mein Erzeuger hat mir nur das Nötigste darüber gesagt. Er war kein Fanatiker. Er hat immer wieder betont, dass die Alten unseres Clans die Priester sind, nicht wir. Mein Wissen ist begrenzt – vieles davon ist durch meinen Kampf um meine Menschlichkeit geprägt.“ Er hielt kurz inne, bevor er fortfuhr: „Dieser Kampf war nur möglich, indem ich mich bewusst abgegrenzt habe.“
Er neigte den Kopf leicht zur Seite, sein Gesicht nachdenklich. „Auch mein Glaube spielt eine Rolle. Mein christlicher Glaube lässt die Anbetung eines alten Gottes in keinem guten Licht erscheinen. Diese Rituale... sie wirken düster und blasphemisch.“
Nach einer weiteren Pause, in der er sich offensichtlich sammelte, fügte er hinzu: „Aber ich kann dir sagen, was mein Blut glaubt. Es glaubt, dass wir nicht von Kain abstammen, sondern von Seth, dem göttlichen Herrscher über Ta-ui, die zwei Länder. Seth wurde von seinem Bruder betrogen und schläft nun... oder er ist tot. Das habe ich nie wirklich verstanden.“
Luciano blickte kurz zum Himmel, bevor er weitersprach. „Wenn ich es richtig verstanden habe, dann will mein Blut Seth wiederbeleben, damit er seinen rechtmäßigen Platz einnehmen kann. Doch für seine Herrschaft muss die alte Ordnung – die alten Glaubensrichtungen, die in seiner Abwesenheit entstanden sind – niedergerissen werden.“ Sein Blick wurde nachdenklicher. „Es geht um eine neue Ordnung, in der alle frei entscheiden können, ohne durch Gesetze oder Beschränkungen gebunden zu sein. Daraus soll dann eine neue Welt geschaffen werden.“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe nickte.
Wirkte ebenfalls bedrückt.
"Das klingt gefährlich.
Danke das du es mir erzählt hast.
Mehr muss ich nicht wissen.
Wollte nur wissen womit wir es zu tun haben."
Dann reagierte er auf Lucianos Beschwerde.
"Es ist etwas anderes ob du es beobachtest oder ob ich es bestätige."
Seine Schultern zuckten das typische Giuseppezucken.
"Geht mal wieder ums Prozedere, muss halt drauf achten, was die Brut denkt wenn ich dir das erzähle."
"Aber du hast viel geteilt. Deswegen kann ich denke ich genauer werden."
Er grinste, "Das eigentliche Geheimnis ist, das Tiere ein Bewusstsein haben. Das sie sich erinnern. Das sie sprechen können. Das sie wissen wer wir und sie sind."
Der kleine Hafenjunge kratzte sich mit einer ungesehenen Kralle am Kopf.
"Natürlich nicht genau wie wir. Aber weit mehr als die meisten denken."
Er schaute Luciano an.
"Gibt denke ich keinen Grund, warum es bei dir nicht funktionieren sollte.
Ihr könntet halt nicht miteinander reden.
Aber wenn du auf ihr Verhalten achtest, kannst du sie trotzdem verstehen."
Wirkte ebenfalls bedrückt.
"Das klingt gefährlich.
Danke das du es mir erzählt hast.
Mehr muss ich nicht wissen.
Wollte nur wissen womit wir es zu tun haben."
Dann reagierte er auf Lucianos Beschwerde.
"Es ist etwas anderes ob du es beobachtest oder ob ich es bestätige."
Seine Schultern zuckten das typische Giuseppezucken.
"Geht mal wieder ums Prozedere, muss halt drauf achten, was die Brut denkt wenn ich dir das erzähle."
"Aber du hast viel geteilt. Deswegen kann ich denke ich genauer werden."
Er grinste, "Das eigentliche Geheimnis ist, das Tiere ein Bewusstsein haben. Das sie sich erinnern. Das sie sprechen können. Das sie wissen wer wir und sie sind."
Der kleine Hafenjunge kratzte sich mit einer ungesehenen Kralle am Kopf.
"Natürlich nicht genau wie wir. Aber weit mehr als die meisten denken."
Er schaute Luciano an.
"Gibt denke ich keinen Grund, warum es bei dir nicht funktionieren sollte.
Ihr könntet halt nicht miteinander reden.
Aber wenn du auf ihr Verhalten achtest, kannst du sie trotzdem verstehen."
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano nickte langsam und nahm die Informationen in sich auf. Als Giuseppe das Prozedere erwähnte, zog ein sanftes Lächeln über sein Gesicht. Er wusste, wie wichtig diese Formalitäten seinem kleinen Freund waren, und respektierte dessen Hingabe an das Prozedere. Doch die Erkenntnis, dass Tiere ein Bewusstsein besitzen könnten, ließ ihn für einen Moment erstaunen. Seine Stirn legte sich leicht in Falten, als er darüber nachdachte.
„Das ist… faszinierend,“ meinte er schließlich leise. „Vielleicht versuche ich es einmal. Eine Katze, vielleicht. Es wäre interessant zu sehen, wie es ist und ob ich es kann.“ Sein Blick wurde einen Moment nachdenklicher, bevor er hinzufügte: „Vielleicht kannst du mir diese Fähigkeit eines Tages beibringen. Mit Tieren zu sprechen meine ich. Natürlich offiziell – und gegen einen entsprechenden Gefallen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag. Die Maske alleine ist aktuell schon Herausforderung genug.“
Er lehnte sich leicht zurück und ließ das Thema mit einem kurzen Nicken enden. Für ihn war es damit abgeschlossen. Doch da Giuseppe den dunklen Gott schon erwähnte, sah Luciano darin eine passende Überleitung.
„Das bringt mich zum nächsten Kainiten, über den wir sprechen können,“ begann er und seine Stimme nahm einen ernsteren Ton an. „Gaspard de Maurin, Neugeborener des Clans der Schatten, Kind von Reynaud d’Avèrnas, Kapitän der Styx und treuer Gefolgsmann der See der Schatten.“
Luciano ließ die Worte kurz wirken und fuhr dann fort. „Bei unserer ersten Begegnung habe ich ihn getroffen, wie du weißt. Doch einige Tage später bin ich an Bord seines Schiffes, der Styx, gegangen, um mich erneut vorzustellen und um Verzeihung zu bitten, dass ich seinen Zorn erweckt habe. Aber Gaspard hatte andere Pläne. Er machte sein Schiff bereit, setzte die Segel und stellte mir ein Ultimatum: Ich sollte dem Glauben und den Ritualen Seths abschwören. Sonst hätte er mich ins Meer geworfen. Mit dem Schwur, hätte er mir ein Boot gegeben, um zurückzurudern.“
Ein Schatten huschte über Lucianos Gesicht. „Dass ich den Schwur tatsächlich geleistet habe, hat ihn wohl überrascht… vielleicht sogar erschüttert. Er entschuldigte sich später bei mir. Er hatte sich ein Urteil über mich gebildet, basierend auf dem, was sein Erzeuger ihm über die dunklen Umtriebe meines Blutes erzählt hatte. Er wollte mich dafür bestrafen und auf den ‚rechten Weg‘ zurückholen.“
Luciano blickte Giuseppe direkt an, mit einem Hauch von Nachdenklichkeit in den Augen. „Ich habe meinen Frieden damit gefunden. Besonders nach unseren Gesprächen mit dem wohlwerten Nicolò. Ich verstehe jetzt, dass dies sein Weg ist, das Tier zurückzuhalten. Auch wenn sein Weg ein anderer ist als meiner, sehe ich jetzt Ehre und Sinn darin.“
Er seufzte leise und sprach weiter: „Der werte Gaspard hat im Polpo außerdem von seiner Domäne erzählt. Ihm wurde gestattet, im alten Hafen Fuß zu fassen, insbesondere bei den Lagerhäusern und Docks. Er hat Giuliano darüber informiert und zugleich eine unverhohlene Drohung in seine Richtung ausgesprochen. Es schien, als könnte die Situation eskalieren, aber sie haben sich schließlich geeinigt.“
Er überlegte einen Augenblick, ob er etwas vergessen hatte, und fügte dann hinzu. „Er patroulliert die See vor Genua mit seinem Schiff, um die Stadt zu schützen. Das ist Teil seiner Aufgabe. Doch plant er aktuell eine Zuflucht im Hafen.“
Ein leichtes Schmunzeln zog über Lucianos Lippen. „Er ist intelligent, ambitioniert, machtbewusst und gefährlich. Doch ich glaube, er hat das Wohl der ehrwürdigen Domäne zum Ziel.“
„Das ist… faszinierend,“ meinte er schließlich leise. „Vielleicht versuche ich es einmal. Eine Katze, vielleicht. Es wäre interessant zu sehen, wie es ist und ob ich es kann.“ Sein Blick wurde einen Moment nachdenklicher, bevor er hinzufügte: „Vielleicht kannst du mir diese Fähigkeit eines Tages beibringen. Mit Tieren zu sprechen meine ich. Natürlich offiziell – und gegen einen entsprechenden Gefallen. Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag. Die Maske alleine ist aktuell schon Herausforderung genug.“
Er lehnte sich leicht zurück und ließ das Thema mit einem kurzen Nicken enden. Für ihn war es damit abgeschlossen. Doch da Giuseppe den dunklen Gott schon erwähnte, sah Luciano darin eine passende Überleitung.
„Das bringt mich zum nächsten Kainiten, über den wir sprechen können,“ begann er und seine Stimme nahm einen ernsteren Ton an. „Gaspard de Maurin, Neugeborener des Clans der Schatten, Kind von Reynaud d’Avèrnas, Kapitän der Styx und treuer Gefolgsmann der See der Schatten.“
Luciano ließ die Worte kurz wirken und fuhr dann fort. „Bei unserer ersten Begegnung habe ich ihn getroffen, wie du weißt. Doch einige Tage später bin ich an Bord seines Schiffes, der Styx, gegangen, um mich erneut vorzustellen und um Verzeihung zu bitten, dass ich seinen Zorn erweckt habe. Aber Gaspard hatte andere Pläne. Er machte sein Schiff bereit, setzte die Segel und stellte mir ein Ultimatum: Ich sollte dem Glauben und den Ritualen Seths abschwören. Sonst hätte er mich ins Meer geworfen. Mit dem Schwur, hätte er mir ein Boot gegeben, um zurückzurudern.“
Ein Schatten huschte über Lucianos Gesicht. „Dass ich den Schwur tatsächlich geleistet habe, hat ihn wohl überrascht… vielleicht sogar erschüttert. Er entschuldigte sich später bei mir. Er hatte sich ein Urteil über mich gebildet, basierend auf dem, was sein Erzeuger ihm über die dunklen Umtriebe meines Blutes erzählt hatte. Er wollte mich dafür bestrafen und auf den ‚rechten Weg‘ zurückholen.“
Luciano blickte Giuseppe direkt an, mit einem Hauch von Nachdenklichkeit in den Augen. „Ich habe meinen Frieden damit gefunden. Besonders nach unseren Gesprächen mit dem wohlwerten Nicolò. Ich verstehe jetzt, dass dies sein Weg ist, das Tier zurückzuhalten. Auch wenn sein Weg ein anderer ist als meiner, sehe ich jetzt Ehre und Sinn darin.“
Er seufzte leise und sprach weiter: „Der werte Gaspard hat im Polpo außerdem von seiner Domäne erzählt. Ihm wurde gestattet, im alten Hafen Fuß zu fassen, insbesondere bei den Lagerhäusern und Docks. Er hat Giuliano darüber informiert und zugleich eine unverhohlene Drohung in seine Richtung ausgesprochen. Es schien, als könnte die Situation eskalieren, aber sie haben sich schließlich geeinigt.“
Er überlegte einen Augenblick, ob er etwas vergessen hatte, und fügte dann hinzu. „Er patroulliert die See vor Genua mit seinem Schiff, um die Stadt zu schützen. Das ist Teil seiner Aufgabe. Doch plant er aktuell eine Zuflucht im Hafen.“
Ein leichtes Schmunzeln zog über Lucianos Lippen. „Er ist intelligent, ambitioniert, machtbewusst und gefährlich. Doch ich glaube, er hat das Wohl der ehrwürdigen Domäne zum Ziel.“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe ließ die Schultern kreisen, rieb sich mit einer Hand kurz über die Nase und zog dabei ein nachdenkliches Gesicht. Dann spuckte er seitlich auf den Boden, so wie es Hafenjungen oft tun, wenn sie nachdenken.
„Ja, Gaspard… seltsamer Typ.“
Sein Blick huschte zur Seite, als würde er sich vergewissern, dass niemand lauschte. Dann zuckte er mit den Schultern.
"Hat erstmal getestet, wie weit er gehen kann.“
Giuseppe ließ die Hand kreisen, als würde er eine unsichtbare Grenze in die Luft ziehen.
„Dann hat er die Grenzen präzise eingehalten.“
Er schnippte mit den Fingern, als hätte er einen Punkt genau getroffen.
„Schien sehr gläubig... und dann auch wieder weniger überzeugt als er vorgibt. Muss aber oft beten, so wie sein Rosenkranz aussieht.“
Giuseppe hob zwei Finger zum Gruß, als würde er sich ein Kreuz auf die Stirn zeichnen.
„Mit der See isses genauso. Er wirkt treu, aber da is’ irgendwas…“
Er schüttelte langsam den Kopf, runzelte die Stirn.
„Irgendwas, das ich nicht in Worte fassen kann.“
„Er sagt, er kommt aus der Provence. Glaub ich ihm auch.“
Er zuckte mit einer Schulter.
„Aber deswegen isser nicht hier.“
Er tippte sich an die Schläfe, als wäre da noch was, das nicht ganz zusammenpasst.
„Irgendein wichtiges Detail lässt er konsequent weg. Ich weiß nur nicht so recht, was.“
Sein Blick wanderte in die Ferne, als würde er einen unsichtbaren Faden aufgreifen wollen.
„War auch in Sardinien, wussteste das? Glaub irgendwie, dass er da länger war.“
Er hob eine Augenbraue, als wäre das ein Detail, das nicht so einfach abzutun war.
„Und du sagst, er hat mit’m Giuliano sein Revier abgesteckt?“
Giuseppe rieb sich das Kinn, sein Blick wurde schmal.
„Bleibt also hier. Passt irgendwie nicht zu seinem bisherigen Leben, sagt ja, er war nur auf See.“ Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Grinsen.
„Also versteh mich nicht falsch, glaube man muss ihn ernst nehmen.“
Er hob beide Hände kurz an, als wollte er klarstellen, dass er Gaspard nicht unterschätzte.
„Könnte auch ein guter Verbündeter sein. Macht mir aber auch ein bisschen Angst“
Dann ließ er die Arme wieder sinken.
„Bin mir ziemlich sicher, da kommt noch was. Die Frage ist halt was.“
Seine Finger spielten mit seinem Umhang, fast ungeduldig, unzufrieden, weil er den Lasombra nicht einschätzen konnte.
„Haste ’ne Ahnung, welchem Weg er folgt?“
„Ja, Gaspard… seltsamer Typ.“
Sein Blick huschte zur Seite, als würde er sich vergewissern, dass niemand lauschte. Dann zuckte er mit den Schultern.
"Hat erstmal getestet, wie weit er gehen kann.“
Giuseppe ließ die Hand kreisen, als würde er eine unsichtbare Grenze in die Luft ziehen.
„Dann hat er die Grenzen präzise eingehalten.“
Er schnippte mit den Fingern, als hätte er einen Punkt genau getroffen.
„Schien sehr gläubig... und dann auch wieder weniger überzeugt als er vorgibt. Muss aber oft beten, so wie sein Rosenkranz aussieht.“
Giuseppe hob zwei Finger zum Gruß, als würde er sich ein Kreuz auf die Stirn zeichnen.
„Mit der See isses genauso. Er wirkt treu, aber da is’ irgendwas…“
Er schüttelte langsam den Kopf, runzelte die Stirn.
„Irgendwas, das ich nicht in Worte fassen kann.“
„Er sagt, er kommt aus der Provence. Glaub ich ihm auch.“
Er zuckte mit einer Schulter.
„Aber deswegen isser nicht hier.“
Er tippte sich an die Schläfe, als wäre da noch was, das nicht ganz zusammenpasst.
„Irgendein wichtiges Detail lässt er konsequent weg. Ich weiß nur nicht so recht, was.“
Sein Blick wanderte in die Ferne, als würde er einen unsichtbaren Faden aufgreifen wollen.
„War auch in Sardinien, wussteste das? Glaub irgendwie, dass er da länger war.“
Er hob eine Augenbraue, als wäre das ein Detail, das nicht so einfach abzutun war.
„Und du sagst, er hat mit’m Giuliano sein Revier abgesteckt?“
Giuseppe rieb sich das Kinn, sein Blick wurde schmal.
„Bleibt also hier. Passt irgendwie nicht zu seinem bisherigen Leben, sagt ja, er war nur auf See.“ Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Grinsen.
„Also versteh mich nicht falsch, glaube man muss ihn ernst nehmen.“
Er hob beide Hände kurz an, als wollte er klarstellen, dass er Gaspard nicht unterschätzte.
„Könnte auch ein guter Verbündeter sein. Macht mir aber auch ein bisschen Angst“
Dann ließ er die Arme wieder sinken.
„Bin mir ziemlich sicher, da kommt noch was. Die Frage ist halt was.“
Seine Finger spielten mit seinem Umhang, fast ungeduldig, unzufrieden, weil er den Lasombra nicht einschätzen konnte.
„Haste ’ne Ahnung, welchem Weg er folgt?“
Dieser Post kann Spuren von KI enthalten - Bei KI-Allergie bitte melden, wir führen auch KI-freie Posts
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano nickte langsam, während Giuseppe sprach. Seine Augen verengten sich leicht, als er die Worte seines Freundes aufnahm und sie mit seinen eigenen Beobachtungen in Einklang brachte. „Das ergibt ein stimmiges Bild,“ antwortete er schließlich. „Die Situation im Polp lässt sich gut damit erklären. Er hat erstmal getestet, wie weit er gehen kann. Und dann… hat er die Grenzen präzise eingehalten.“
Sein Blick wanderte einen Moment ins Leere, bevor er fortfuhr. „Der werte Gaspard folgt der Via Noctis. Zu Lebzeiten war er ein Priester. Doch es scheint mir, als sei sein Glaube – damals wie heute – erschüttert. Als kämpfe er darum, sich daran festzuhalten, obwohl er innerlich spürt, wie es ihm mehr und mehr entgleitet.“ Luciano seufzte leise und schenkte Giuseppe ein verständnisvolles Lächeln. „Das ist etwas, mit dem ich sehr sympathisieren kann.“
Luciano nickte erneut, als Giuseppe andeutete, dass mehr hinter Gaspard stecken könnte. „Es scheint, als gäbe es mehr,“ stimmte er zu. „Aber ist das nicht oft so bei uns? Dass es mehr gibt, als das, was man sagen will oder vielleicht auch kann?“
Mit einem leichten Kopfnicken bestätigte er: „Ja, er hat seine Domäne abgesteckt. Und er hat bestätigt, dass er daran arbeitet, sich eine Zuflucht zu bauen. Es zeigt, dass er Wurzeln schlagen will.“
Luciano hielt kurz inne, als Giuseppe Sardinien erwähnte. „Ich wusste bisher nicht, dass er dort war,“ sagte er nachdenklich. „Aber es erinnert mich an ein Gerücht aus dem Jahr 1105 – über einen blutroten Beichtvater, der Sardinien als Pirat heimsuchte. Das würde passen.“
Sein Blick kehrte zu Giuseppe zurück, fest und ernsthaft, aber auch mit einem Hauch von Neugier. „Gaspard bleibt ein Rätsel. Aber ein Rätsel, das es wert ist, entschlüsselt zu werden. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass er versucht, etwas für die erwürdigen Domäne zu tun.“
Sein Blick wanderte einen Moment ins Leere, bevor er fortfuhr. „Der werte Gaspard folgt der Via Noctis. Zu Lebzeiten war er ein Priester. Doch es scheint mir, als sei sein Glaube – damals wie heute – erschüttert. Als kämpfe er darum, sich daran festzuhalten, obwohl er innerlich spürt, wie es ihm mehr und mehr entgleitet.“ Luciano seufzte leise und schenkte Giuseppe ein verständnisvolles Lächeln. „Das ist etwas, mit dem ich sehr sympathisieren kann.“
Luciano nickte erneut, als Giuseppe andeutete, dass mehr hinter Gaspard stecken könnte. „Es scheint, als gäbe es mehr,“ stimmte er zu. „Aber ist das nicht oft so bei uns? Dass es mehr gibt, als das, was man sagen will oder vielleicht auch kann?“
Mit einem leichten Kopfnicken bestätigte er: „Ja, er hat seine Domäne abgesteckt. Und er hat bestätigt, dass er daran arbeitet, sich eine Zuflucht zu bauen. Es zeigt, dass er Wurzeln schlagen will.“
Luciano hielt kurz inne, als Giuseppe Sardinien erwähnte. „Ich wusste bisher nicht, dass er dort war,“ sagte er nachdenklich. „Aber es erinnert mich an ein Gerücht aus dem Jahr 1105 – über einen blutroten Beichtvater, der Sardinien als Pirat heimsuchte. Das würde passen.“
Sein Blick kehrte zu Giuseppe zurück, fest und ernsthaft, aber auch mit einem Hauch von Neugier. „Gaspard bleibt ein Rätsel. Aber ein Rätsel, das es wert ist, entschlüsselt zu werden. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass er versucht, etwas für die erwürdigen Domäne zu tun.“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe ließ den Blick schweifen, zog die Schultern hoch und ließ sie langsam wieder sinken. Er wischte sich mit dem Handrücken über die Nase, bevor er antwortete.
„Ja, wahrscheinlich.“
Ein Giuseppeschulterzucken ....
„Wie machen wir weiter? Mit Giuliano, dem Prinz vom Polpo.“
Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Grinsen.
„Der tut so nett.“
Ein kurzes Schulterzucken folgte, als würde er das Wort nett in Frage stellen.
„Is im Hafen geboren, hat in Mahida gekämpft und is das Kind von dem Liktor, der nie da is.“
Sein Kopf kippte leicht zur Seite, als würde er abwägen, was das alles bedeutet.
„Wirkt auf mich ganz schön gefährlich.“
Giuseppe schnalzte mit der Zunge, dann tippte er sich mit einem Finger an die Stirn.
„Scheint sich zu nehmen, was er will, und darauf auch noch stolz zu sein.“
Er ließ den Blick schweifen, als suche er Bestätigung in der Luft. Dann kratzte er sich am Kinn.
„Aber außer Gaspard hat ihn keiner herausgefordert, oder? Vielleicht Elodie ?“
Seine dunklen Augen verengten sich einen Moment lang, dann schüttelte er leicht den Kopf.
„Schon komisch.“
Seine Finger spielten unbewusst mit einem losen Faden an seiner Kleidung, als würde er dabei auch einen Gedanken entwirren wollen.
„Ja, wahrscheinlich.“
Ein Giuseppeschulterzucken ....
„Wie machen wir weiter? Mit Giuliano, dem Prinz vom Polpo.“
Seine Lippen verzogen sich zu einem schiefen Grinsen.
„Der tut so nett.“
Ein kurzes Schulterzucken folgte, als würde er das Wort nett in Frage stellen.
„Is im Hafen geboren, hat in Mahida gekämpft und is das Kind von dem Liktor, der nie da is.“
Sein Kopf kippte leicht zur Seite, als würde er abwägen, was das alles bedeutet.
„Wirkt auf mich ganz schön gefährlich.“
Giuseppe schnalzte mit der Zunge, dann tippte er sich mit einem Finger an die Stirn.
„Scheint sich zu nehmen, was er will, und darauf auch noch stolz zu sein.“
Er ließ den Blick schweifen, als suche er Bestätigung in der Luft. Dann kratzte er sich am Kinn.
„Aber außer Gaspard hat ihn keiner herausgefordert, oder? Vielleicht Elodie ?“
Seine dunklen Augen verengten sich einen Moment lang, dann schüttelte er leicht den Kopf.
„Schon komisch.“
Seine Finger spielten unbewusst mit einem losen Faden an seiner Kleidung, als würde er dabei auch einen Gedanken entwirren wollen.
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- Luciano Boccanegra
- Jünger des Seth
- Beiträge: 670
- Registriert: So 5. Jan 2025, 15:35
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano nickte langsam, während Giuseppe sprach, und ein amüsiertes Lächeln erschien auf seinen Lippen. „Ja, fahren wir fort mit dem höchst verehrten Prinzen des Polpo,“ sagte er mit einem Hauch von Ironie in der Stimme, bevor er sich wieder gefasst dem Thema widmete.
„Der wohlwerte Giuliano,“ begann er, „Neugeborener des Clan Brujah, das Kind von Salvador, und Liktor von Genua. Er weiß allerdings nicht, ob sein Erzeuger Salvador noch Liktor ist.“ Luciano ließ seine Stimme nachdenklich klingen, während er sprach, und fuhr fort: „Es ist mir bekannt, dass ein Bruhja namens Salvador und seine Söldnertruppe, die ‚Söhne Cordobas‘, auf Sardinien aktiv sind, meist jedoch auf See. Zwischen ihm und Josef Szoykel, dem Prinzen Nord-Sardiniens und Ancilla des Clan der Gelehrten, besteht eine gewisse Abneigung, da sie unterschiedlichen genuesischen Fraktionen angehören. Ich nehme an, dass dies ebenjener Salvador ist.“
Lucianos Blick wurde für einen Moment nachdenklicher. „Der wohlwerte Giuliano sagt selbst, dass er sich aus der Politik heraushält. Doch die Art und Weise, wie er über die verehrte Drita und den verehrten Ilario sprach, zeigte wenig Respekt. Allerdings scheint er vor dem verehrten Vergonzo eine gewisse Achtung zu haben. Generell ist er sehr direkt.“
Ein leises Schmunzeln huschte über Lucianos Gesicht. „Er war in seinen sterblichen Tagen ein Soldat der genuesischen Marine und ist in den Krieg gezogen. Auf einem dieser Feldzüge, der Belagerung von Mahdia, wurde er von Salvador in die Nacht geholt. Vor etwa 15 Jahren ist er wieder in Genua angekommen.“ Luciano gab mit ruhigem Ton die Aussagen Guilianos wieder, ließ sie einen Moment wirken und sprach weiter.
„Die Art und Weise, wie er sein Polpo und die Menschen seiner Domäne verteidigt, läßt mich schließen, dass ihm die Menschen nicht gleichgültig sind. Es scheint mehr zu sein, als nur seinen Besitz zu schützen.“
Luciano hielt kurz inne, bevor er mit einem Hauch von Belustigung hinzufügte: „Er scheint ein Schwerenöter zu sein. Als Ivain die Stadt betrat, war ich verdunkelt am Hafen und konnte beobachten, wie der werte Giuliano Ivain Avancen machte und ihn ins Polpo führte. Allerdings habe ich mich dann zurückgezogen – nicht, weil ich ihn fürchtete, sondern weil ich nicht entdeckt werden und ihn nicht herausfordern wollte.“ Luciano lächelte. „Ivain ist sicherlich nicht unansehnlich, aber ich war schon verwundert über die doch sehr direkte Art in aller Öffentlichkeit.“
Luciano lehnte sich etwas zurück, seine Stimme wurde nachdenklich. „Ich halte ihn für gefährlich. Sein Herz mag am richtigen Platz sein, doch er wirkt nicht unbedingt wie ein Teil der ehrwürdigen Domäne, da er die Strukturen nicht respektiert. Das macht ihn schwer einzuschätzen.“
„Der wohlwerte Giuliano,“ begann er, „Neugeborener des Clan Brujah, das Kind von Salvador, und Liktor von Genua. Er weiß allerdings nicht, ob sein Erzeuger Salvador noch Liktor ist.“ Luciano ließ seine Stimme nachdenklich klingen, während er sprach, und fuhr fort: „Es ist mir bekannt, dass ein Bruhja namens Salvador und seine Söldnertruppe, die ‚Söhne Cordobas‘, auf Sardinien aktiv sind, meist jedoch auf See. Zwischen ihm und Josef Szoykel, dem Prinzen Nord-Sardiniens und Ancilla des Clan der Gelehrten, besteht eine gewisse Abneigung, da sie unterschiedlichen genuesischen Fraktionen angehören. Ich nehme an, dass dies ebenjener Salvador ist.“
Lucianos Blick wurde für einen Moment nachdenklicher. „Der wohlwerte Giuliano sagt selbst, dass er sich aus der Politik heraushält. Doch die Art und Weise, wie er über die verehrte Drita und den verehrten Ilario sprach, zeigte wenig Respekt. Allerdings scheint er vor dem verehrten Vergonzo eine gewisse Achtung zu haben. Generell ist er sehr direkt.“
Ein leises Schmunzeln huschte über Lucianos Gesicht. „Er war in seinen sterblichen Tagen ein Soldat der genuesischen Marine und ist in den Krieg gezogen. Auf einem dieser Feldzüge, der Belagerung von Mahdia, wurde er von Salvador in die Nacht geholt. Vor etwa 15 Jahren ist er wieder in Genua angekommen.“ Luciano gab mit ruhigem Ton die Aussagen Guilianos wieder, ließ sie einen Moment wirken und sprach weiter.
„Die Art und Weise, wie er sein Polpo und die Menschen seiner Domäne verteidigt, läßt mich schließen, dass ihm die Menschen nicht gleichgültig sind. Es scheint mehr zu sein, als nur seinen Besitz zu schützen.“
Luciano hielt kurz inne, bevor er mit einem Hauch von Belustigung hinzufügte: „Er scheint ein Schwerenöter zu sein. Als Ivain die Stadt betrat, war ich verdunkelt am Hafen und konnte beobachten, wie der werte Giuliano Ivain Avancen machte und ihn ins Polpo führte. Allerdings habe ich mich dann zurückgezogen – nicht, weil ich ihn fürchtete, sondern weil ich nicht entdeckt werden und ihn nicht herausfordern wollte.“ Luciano lächelte. „Ivain ist sicherlich nicht unansehnlich, aber ich war schon verwundert über die doch sehr direkte Art in aller Öffentlichkeit.“
Luciano lehnte sich etwas zurück, seine Stimme wurde nachdenklich. „Ich halte ihn für gefährlich. Sein Herz mag am richtigen Platz sein, doch er wirkt nicht unbedingt wie ein Teil der ehrwürdigen Domäne, da er die Strukturen nicht respektiert. Das macht ihn schwer einzuschätzen.“