Re: [1084] Askalabos Kyllopodiôn [Rivana, Allegra]
Verfasst: So 15. Okt 2023, 20:17
"Gewiss im Tarda Ora?
Zunächst einmal stellt diese Unterkunft nicht der wohlwerte Gabriel Ducas, sondern die höchstverehrte Weiße Prinzessin. Der Herold weist lediglich einen Platz dort zu, im Auftrag der Fürstin. Vielleicht nur eine formelle Spitzfindigkeit, aber etwas was Ihr Euch gut merken solltet, falls Ihr mal in die Verlegenheit kommt mit der Fürstin über das Thema zu sprechen - oder falls ein gewitzter Herold Euch die Leistungen der Fürstin als die eigenen zu verkaufen versucht.
Zum anderen ist das nur ein Notbehelf für einige Monate - nicht aus Nächstenliebe, sondern weil man nicht will, dass irgendwelche frisch eingereisten Gäste gleich in der ersten Nacht Menschen totschlagen und aus dem Fenster ihres Hauses werfen, um einen notdürftigen Schutz vor den Sonnenstrahlen zu haben. Ist schlecht für die Stille und damit schlecht für den Frieden und das Geschäft, ganz abgesehen von moralischen Skrupeln die manche von uns bei leichtfertigem Totschlag plagen."
Die Kappadozianerin macht eine kurze Pause, um die Reaktion Rivanas auf diese Grausamkeiten zu studieren, auch wenn sie dafür ihre Übelkeit niederkämpfen muss.
"Ihr solltet diese Zeit nutzen, um etwas eigenes zu finden.
Am besten auch außerhalb der Stadtmauern, zumindest als zusätzliches provisorisches Domizil - denn dort werdet ihr jagen müssen, wenn ihr den Jagdbann für Gäste innerhalb der Mauern heiligt, und in der Nacht kommt niemand aus der Stadt rein und raus. Zumindest nicht legal und zuverlässig."
Das ist auch gleich eine schöne Überleitung zum Umland.
"Burgus und Borgo di Incrociati sind jeweils die Domäne eines Ancilla mit dem Amt eines Hofgelehrten. Da bleibt man besser von weg, außer auf ausdrückliche Einladung - und sollte nicht darauf bauen, dass die Einladung ein Frühstück beinhaltet.
Votori ist auch ziemlich heikel. Savona erhebt mit Anspruch darauf, insofern ist es gefährlich da aufzutauchen, wenn die Geißeln Arash, Benedetto und Roya das eigene Gesicht nicht zuordnen können. Ist aber auch gefährlich wenn sie es können, denn die Schergen Savonas treiben sich da auch immer wieder rum und hauen Kainskindern in die Fresse, deren Gesichter sie nicht als Füßeküsser einordnen können.
Damit bleibt noch der ganze Rest. Wenn Ihr Euch mit Bogenschießen auskennt, nach Rehen pirschen und so Kram, könnt Ihr Euch in die Kastanienwälder schlagen und dort wildern. Ist nicht das beste Blut, aber vielleicht könnt Ihr Euch mit dem Fleisch und Fell etwas Silber und ein paar Freunde verdienen.
Vielleicht habt Ihr auch Fähigkeiten, mit denen Ihr Menschen nachstellen könnt. Wenn noch nicht, dann solltet Ihr diese Fähigkeiten üben und schärfen - denn so sehr ein zarter Rehrücken dem menschlichen Gaumen schmeichelt, so bitter schmeckt Rehblut für uns. Nichts, was man die kommenden Jahrzehnte allnächtlich runterwürgen wollte."
Bei diesem Stichwort erklingt ein unziemlicher Laut aus Allegras Kehle, und sie schaut angestrengt an der Schulter der Nosferatu vorbei.
Zunächst einmal stellt diese Unterkunft nicht der wohlwerte Gabriel Ducas, sondern die höchstverehrte Weiße Prinzessin. Der Herold weist lediglich einen Platz dort zu, im Auftrag der Fürstin. Vielleicht nur eine formelle Spitzfindigkeit, aber etwas was Ihr Euch gut merken solltet, falls Ihr mal in die Verlegenheit kommt mit der Fürstin über das Thema zu sprechen - oder falls ein gewitzter Herold Euch die Leistungen der Fürstin als die eigenen zu verkaufen versucht.
Zum anderen ist das nur ein Notbehelf für einige Monate - nicht aus Nächstenliebe, sondern weil man nicht will, dass irgendwelche frisch eingereisten Gäste gleich in der ersten Nacht Menschen totschlagen und aus dem Fenster ihres Hauses werfen, um einen notdürftigen Schutz vor den Sonnenstrahlen zu haben. Ist schlecht für die Stille und damit schlecht für den Frieden und das Geschäft, ganz abgesehen von moralischen Skrupeln die manche von uns bei leichtfertigem Totschlag plagen."
Die Kappadozianerin macht eine kurze Pause, um die Reaktion Rivanas auf diese Grausamkeiten zu studieren, auch wenn sie dafür ihre Übelkeit niederkämpfen muss.
"Ihr solltet diese Zeit nutzen, um etwas eigenes zu finden.
Am besten auch außerhalb der Stadtmauern, zumindest als zusätzliches provisorisches Domizil - denn dort werdet ihr jagen müssen, wenn ihr den Jagdbann für Gäste innerhalb der Mauern heiligt, und in der Nacht kommt niemand aus der Stadt rein und raus. Zumindest nicht legal und zuverlässig."
Das ist auch gleich eine schöne Überleitung zum Umland.
"Burgus und Borgo di Incrociati sind jeweils die Domäne eines Ancilla mit dem Amt eines Hofgelehrten. Da bleibt man besser von weg, außer auf ausdrückliche Einladung - und sollte nicht darauf bauen, dass die Einladung ein Frühstück beinhaltet.
Votori ist auch ziemlich heikel. Savona erhebt mit Anspruch darauf, insofern ist es gefährlich da aufzutauchen, wenn die Geißeln Arash, Benedetto und Roya das eigene Gesicht nicht zuordnen können. Ist aber auch gefährlich wenn sie es können, denn die Schergen Savonas treiben sich da auch immer wieder rum und hauen Kainskindern in die Fresse, deren Gesichter sie nicht als Füßeküsser einordnen können.
Damit bleibt noch der ganze Rest. Wenn Ihr Euch mit Bogenschießen auskennt, nach Rehen pirschen und so Kram, könnt Ihr Euch in die Kastanienwälder schlagen und dort wildern. Ist nicht das beste Blut, aber vielleicht könnt Ihr Euch mit dem Fleisch und Fell etwas Silber und ein paar Freunde verdienen.
Vielleicht habt Ihr auch Fähigkeiten, mit denen Ihr Menschen nachstellen könnt. Wenn noch nicht, dann solltet Ihr diese Fähigkeiten üben und schärfen - denn so sehr ein zarter Rehrücken dem menschlichen Gaumen schmeichelt, so bitter schmeckt Rehblut für uns. Nichts, was man die kommenden Jahrzehnte allnächtlich runterwürgen wollte."
Bei diesem Stichwort erklingt ein unziemlicher Laut aus Allegras Kehle, und sie schaut angestrengt an der Schulter der Nosferatu vorbei.
