[1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Moderator: Ilario
- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano schnaubte leise, ein kaum hörbares Zeichen seines Unmuts. „Warum so lange warten?“ fragte er, seine Stimme ruhig, aber mit einem Hauch von Ungeduld. „Jedes Jahr hier kommt mir wie ein Monat vor. Dann hätten wir doch elf weitere Monate, um es uns anzusehen.“
Er lehnte sich leicht zurück, ließ den Gedanken einen Moment wirken, bevor er fortfuhr: „Konstantinopel wäre schon eine Reise wert. Ich habe Geschichten darüber gehört. Die Stadt muss unglaublich sein.“ Seine Worte trugen eine Spur von Ehrfurcht, aber auch Neugier. Die Erzählungen über die prächtigen Kuppeln, die Straßen voller Händler, die endlose Verschmelzung von Ost und West – es war ein Ort, den er nicht nur in Worten, sondern mit eigenen Augen sehen wollte.
Doch dann hielt er inne, sein Blick wurde für einen Moment nachdenklicher. „Aber ich würde auch gerne die heiligen Stätten sehen.“ Sein Ton war nicht schwärmerisch, sondern ruhig, durchzogen von einem Gedanken, den er noch nicht laut ausgesprochen hatte. Nicht aus religiösem Eifer, sondern aus einem tieferen, beinahe stillen Bedürfnis nach etwas Altem, etwas Ursprünglichem. Orte, die vor Jahrtausenden schon bestanden, bevor seine Art sich in die Schatten zurückzog.
Er musterte Giuseppe kurz, ein feines Lächeln, das nicht herausfordernd war, sondern einfach eine Überzeugung mit sich trug. „Jahrhunderte? Ich denke nicht, dass ich so lange warten will.“ Dann lehnte er sich wieder vor, als würde er erwarten, dass Giuseppe ihm ebenso ernsthaft antwortete – oder ihn zumindest mit seinem unvermeidlichen Spott herausforderte.
Er lehnte sich leicht zurück, ließ den Gedanken einen Moment wirken, bevor er fortfuhr: „Konstantinopel wäre schon eine Reise wert. Ich habe Geschichten darüber gehört. Die Stadt muss unglaublich sein.“ Seine Worte trugen eine Spur von Ehrfurcht, aber auch Neugier. Die Erzählungen über die prächtigen Kuppeln, die Straßen voller Händler, die endlose Verschmelzung von Ost und West – es war ein Ort, den er nicht nur in Worten, sondern mit eigenen Augen sehen wollte.
Doch dann hielt er inne, sein Blick wurde für einen Moment nachdenklicher. „Aber ich würde auch gerne die heiligen Stätten sehen.“ Sein Ton war nicht schwärmerisch, sondern ruhig, durchzogen von einem Gedanken, den er noch nicht laut ausgesprochen hatte. Nicht aus religiösem Eifer, sondern aus einem tieferen, beinahe stillen Bedürfnis nach etwas Altem, etwas Ursprünglichem. Orte, die vor Jahrtausenden schon bestanden, bevor seine Art sich in die Schatten zurückzog.
Er musterte Giuseppe kurz, ein feines Lächeln, das nicht herausfordernd war, sondern einfach eine Überzeugung mit sich trug. „Jahrhunderte? Ich denke nicht, dass ich so lange warten will.“ Dann lehnte er sich wieder vor, als würde er erwarten, dass Giuseppe ihm ebenso ernsthaft antwortete – oder ihn zumindest mit seinem unvermeidlichen Spott herausforderte.
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Er grinste, beneidete den anderen um seinen Tatendrang.
“Kann hier gerade noch nicht weg.”
Seine Fresse verzog sich fast ein bisschen pflichtschuldig.
“Wenn Faustus mitkriegt, dass ich hier abhau, bevors n neuen Prinzen gibt. Un bevor n paar Sachen erledigt sin.”
Das kleine Monster zog ein bisschen den Kopf ein.
“Un dann tauch ich in Konstantinopel mittm fremden Setiten auf?”
Er grinste: “Dann gibts ne Blutjagd, weiler denkt ihr schnüffelt ihm nach.”
Seine Schultern zuckten resigniert nach oben.
“Ne Ne, erst die Pflicht dann das Vergnügen.”
Dann wieder ein Monsterlächeln.
“Aber irgendwann, dann bin ich hier fertig. Dann könn wa das machen.”
Schließlich betrachtete er ihn nachdenklich.
“Du willst ins heilige Land? Meinste da können wa hin? Also anne richtig heiligen Stätten?”
Er blickte an sich runter als ob er sich vor dem lieben Herrn Jesus Christus selbst schämen würde.
“In dem Zustand ?”
“Kann hier gerade noch nicht weg.”
Seine Fresse verzog sich fast ein bisschen pflichtschuldig.
“Wenn Faustus mitkriegt, dass ich hier abhau, bevors n neuen Prinzen gibt. Un bevor n paar Sachen erledigt sin.”
Das kleine Monster zog ein bisschen den Kopf ein.
“Un dann tauch ich in Konstantinopel mittm fremden Setiten auf?”
Er grinste: “Dann gibts ne Blutjagd, weiler denkt ihr schnüffelt ihm nach.”
Seine Schultern zuckten resigniert nach oben.
“Ne Ne, erst die Pflicht dann das Vergnügen.”
Dann wieder ein Monsterlächeln.
“Aber irgendwann, dann bin ich hier fertig. Dann könn wa das machen.”
Schließlich betrachtete er ihn nachdenklich.
“Du willst ins heilige Land? Meinste da können wa hin? Also anne richtig heiligen Stätten?”
Er blickte an sich runter als ob er sich vor dem lieben Herrn Jesus Christus selbst schämen würde.
“In dem Zustand ?”
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- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano hielt Giuseppe für einen Moment ernst im Blick, ließ dessen Worte in sich wirken. Dann sprach er mit ruhiger, aber bestimmter Stimme: „Wenn du etwas erledigen musst und ich dir helfen kann, dann sag es mir. Selbst wenn es gefährlich ist, ich werde dir helfen.“ Keine übertriebene Dramatik lag in seinen Worten, keine erzwungene Loyalität – nur eine schlichte, klare Zusage.
Dann zog er eine Braue leicht hoch, die Überraschung in seinem Gesicht kurz zu erkennen, als Giuseppe Faustus’ Aufenthaltsort erwähnte. „Faustus ist in Konstantinopel?“ Er schnaubte leise, schüttelte kaum merklich den Kopf. „Ich dachte, er sei in Italien. Dann ist das aktuell vielleicht keine so gute Idee.“
Ein feines Grinsen huschte über seine Lippen, als er trocken hinzufügte: „Aber um ehrlich zu sein, für Blutjagden auf uns gibt es auch in Genua genug Potenzial.“ Die Worte kamen scherzend, doch mit einem wahren Kern darin – sie lebten in gefährlichen Zeiten, und er wusste, dass sie sich immer am Rand eines Abgrunds bewegten.
Dann musterte er Giuseppe mit einem spielerischen Funkeln in den Augen. „Aber sei vorsichtig, was du versprichst. Ich werde darauf zurückkommen – und schneller, als dir lieb ist, wirst du dich auf einem Boot wiederfinden.“ Seine Stimme trug eine gewisse Leichtigkeit, doch der Unterton war klar genug: Wenn er ein Vorhaben hatte, ließ er es nicht so einfach fallen.
Er lehnte sich leicht zurück, ließ Giuseppe’s letzte Frage für einen Moment auf sich wirken. Dann zuckte er leicht mit den Schultern, sein Blick nachdenklich. „Ich weiß nicht, ob es gefährlich ist.“ Sein Tonfall war ruhig, aber in ihm lag eine Spur von Überlegung, ein inneres Abwägen. „Aber die Assamiten leben doch auch dort. Und viele Kainskinder von hier sind dahin gezogen. Dann kann es ja nicht so gefährlich sein.“
Dann huschte wieder ein Grinsen über sein Gesicht, als er Giuseppe kurz musterte. „Und selbst wenn – eine Herausforderung war noch nie etwas, das mich abgeschreckt hat.“
Die Nacht war jung, und die Gedanken, die sie teilten, schienen sie für einen Moment aus der unmittelbaren Welt zu reißen – hin zu fernen Orten, zu Möglichkeiten, die irgendwo in der Dunkelheit verborgen lagen.
Dann zog er eine Braue leicht hoch, die Überraschung in seinem Gesicht kurz zu erkennen, als Giuseppe Faustus’ Aufenthaltsort erwähnte. „Faustus ist in Konstantinopel?“ Er schnaubte leise, schüttelte kaum merklich den Kopf. „Ich dachte, er sei in Italien. Dann ist das aktuell vielleicht keine so gute Idee.“
Ein feines Grinsen huschte über seine Lippen, als er trocken hinzufügte: „Aber um ehrlich zu sein, für Blutjagden auf uns gibt es auch in Genua genug Potenzial.“ Die Worte kamen scherzend, doch mit einem wahren Kern darin – sie lebten in gefährlichen Zeiten, und er wusste, dass sie sich immer am Rand eines Abgrunds bewegten.
Dann musterte er Giuseppe mit einem spielerischen Funkeln in den Augen. „Aber sei vorsichtig, was du versprichst. Ich werde darauf zurückkommen – und schneller, als dir lieb ist, wirst du dich auf einem Boot wiederfinden.“ Seine Stimme trug eine gewisse Leichtigkeit, doch der Unterton war klar genug: Wenn er ein Vorhaben hatte, ließ er es nicht so einfach fallen.
Er lehnte sich leicht zurück, ließ Giuseppe’s letzte Frage für einen Moment auf sich wirken. Dann zuckte er leicht mit den Schultern, sein Blick nachdenklich. „Ich weiß nicht, ob es gefährlich ist.“ Sein Tonfall war ruhig, aber in ihm lag eine Spur von Überlegung, ein inneres Abwägen. „Aber die Assamiten leben doch auch dort. Und viele Kainskinder von hier sind dahin gezogen. Dann kann es ja nicht so gefährlich sein.“
Dann huschte wieder ein Grinsen über sein Gesicht, als er Giuseppe kurz musterte. „Und selbst wenn – eine Herausforderung war noch nie etwas, das mich abgeschreckt hat.“
Die Nacht war jung, und die Gedanken, die sie teilten, schienen sie für einen Moment aus der unmittelbaren Welt zu reißen – hin zu fernen Orten, zu Möglichkeiten, die irgendwo in der Dunkelheit verborgen lagen.
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Er zuckte mit den Schultern, grinste ihn an.
„Ne, is nicht nur eine Sache,“ sagte er lächelnd.
„Erstmal Genua für de See sichern.“
Ein Nicken, fast automatisch.
„Dann mit aufbauen, damit's auch so bleibt.“
„Kontakte knüpfen, außerdem ’n paar Sachen besorgen.“
„Weiß noch nich, ob’s gefährlich is.“
Ein leichtes Zucken im Mundwinkel.
„Aber wenn ich Hilfe brauch, sag ich Bescheid.“
Der Blick wurde kurz fester, ehrlich.
„Ne, denk der is woanders, aber er kennt da wen.“
Ein kurzer Fingerzeig ins Unbestimmte.
„Würd's bestimmt mitbekommen.“
„Vielleicht stell ich euch mal vor, dann isses vielleicht auch ok.“
Er grinste wieder, schief, zeigte spitze Monsterzähne.
Als Luciano dann begann, mit seiner Entschlossenheit zu drohen, musste er lachen.
„Tu mir den Gefallen und kidnap mich nich oder so,
dann legen se dich nämlich um – und das wär schade.“
Ein kurzes Zwinkern.
„Ich verspreche im Gegenzug, irgendwann mit nach Konstantinopel zu kommen,
vielleicht später auch ins Heilige Land.“
Er lehnte sich ein wenig zurück, die Stimme wurde wieder ruhiger.
„Lass erstmal gucken, wie’s da so aussieht.
Was Allegra erzählt hat, klang nämlich echt mies.“
Sein Blick wanderte über die Bucht.
"Kennste wen der sich damit auskennt ?"
„Ne, is nicht nur eine Sache,“ sagte er lächelnd.
„Erstmal Genua für de See sichern.“
Ein Nicken, fast automatisch.
„Dann mit aufbauen, damit's auch so bleibt.“
„Kontakte knüpfen, außerdem ’n paar Sachen besorgen.“
„Weiß noch nich, ob’s gefährlich is.“
Ein leichtes Zucken im Mundwinkel.
„Aber wenn ich Hilfe brauch, sag ich Bescheid.“
Der Blick wurde kurz fester, ehrlich.
„Ne, denk der is woanders, aber er kennt da wen.“
Ein kurzer Fingerzeig ins Unbestimmte.
„Würd's bestimmt mitbekommen.“
„Vielleicht stell ich euch mal vor, dann isses vielleicht auch ok.“
Er grinste wieder, schief, zeigte spitze Monsterzähne.
Als Luciano dann begann, mit seiner Entschlossenheit zu drohen, musste er lachen.
„Tu mir den Gefallen und kidnap mich nich oder so,
dann legen se dich nämlich um – und das wär schade.“
Ein kurzes Zwinkern.
„Ich verspreche im Gegenzug, irgendwann mit nach Konstantinopel zu kommen,
vielleicht später auch ins Heilige Land.“
Er lehnte sich ein wenig zurück, die Stimme wurde wieder ruhiger.
„Lass erstmal gucken, wie’s da so aussieht.
Was Allegra erzählt hat, klang nämlich echt mies.“
Sein Blick wanderte über die Bucht.
"Kennste wen der sich damit auskennt ?"
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano ließ die Worte für einen Moment wirken, bevor er mit ruhiger Stimme erwiderte: „Auch wenn es mehr als eine Sache ist, ich werde dir helfen. Sag einfach, ich schulde dir einen Gefallen oder du hast mich ausgetrickst, dir zu helfen – dann machen wir es eben so.“ Ein feines Schmunzeln huschte über seine Lippen, doch in seinem Ton lag nichts Spielerisches, sondern eine ernst gemeinte Zusage.
Dann lehnte er sich etwas zurück, seine Hände locker über die Seiten des Buches gelegt, während sein Blick nachdenklich wurde. „Ihr Verborgenen kennt immer überall wen, oder?“ Er musterte Giuseppe einen Moment, bevor er fortfuhr: „Kann man eigentlich noch reisen, ohne dass es bemerkt wird?“ Es war eine beiläufige Frage, doch in ihr lag ein leises Interesse, ein Gedanke, der tiefer ging, als seine Worte verrieten.
Als Giuseppe die Idee mit dem Kidnapping nebensächlich erwähnte, überlegte Luciano kurz und zuckte dann nur leicht mit den Schultern, doch ein feiner Hauch von Überlegung in seinem Gesicht. „Ach so, kidnappen ist keine Option. Dann schauen wir eben, dass wir es planen.“ Seine Stimme war ruhig, fast beiläufig, doch der Funke einer Idee schien sich in seinem Geist zu formen.
Dann ließ er seinen Blick über die schwach beleuchtete See gleiten, bevor er mit einem leisen Schmunzeln hinzufügte: „Also, die einzige, den ich kenne, ist Allegra. Und es steht dir frei, mit meinem Gesicht ihr Zimmer aufzusuchen.“ Er sah Giuseppe direkt an, sein Tonfall fast herausfordernd. „Wenn du möchtest, können wir direkt mit dem Üben beginnen, damit du mein Gesicht mir der Maske perfekt immitieren kannst.“
Dann lehnte er sich etwas zurück, seine Hände locker über die Seiten des Buches gelegt, während sein Blick nachdenklich wurde. „Ihr Verborgenen kennt immer überall wen, oder?“ Er musterte Giuseppe einen Moment, bevor er fortfuhr: „Kann man eigentlich noch reisen, ohne dass es bemerkt wird?“ Es war eine beiläufige Frage, doch in ihr lag ein leises Interesse, ein Gedanke, der tiefer ging, als seine Worte verrieten.
Als Giuseppe die Idee mit dem Kidnapping nebensächlich erwähnte, überlegte Luciano kurz und zuckte dann nur leicht mit den Schultern, doch ein feiner Hauch von Überlegung in seinem Gesicht. „Ach so, kidnappen ist keine Option. Dann schauen wir eben, dass wir es planen.“ Seine Stimme war ruhig, fast beiläufig, doch der Funke einer Idee schien sich in seinem Geist zu formen.
Dann ließ er seinen Blick über die schwach beleuchtete See gleiten, bevor er mit einem leisen Schmunzeln hinzufügte: „Also, die einzige, den ich kenne, ist Allegra. Und es steht dir frei, mit meinem Gesicht ihr Zimmer aufzusuchen.“ Er sah Giuseppe direkt an, sein Tonfall fast herausfordernd. „Wenn du möchtest, können wir direkt mit dem Üben beginnen, damit du mein Gesicht mir der Maske perfekt immitieren kannst.“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppes große Fledermausaugen betrachteten Luciano belustigt.
Wenn man genau war, konnte man es an den Augen kaum erkennen, so wie sie in die Welt glubschten. Aber neben ihnen bildeten sich kleine Fältchen. Die Fledermausfresse zog sich nach oben.
„Bis neugierig, wa?“
Er grinste.
„Hab n bisschen geschwindelt.“
„Bei dem was zu tun is, sin schon n paar drauf gegangen.“
„Brauch deshalb n bisschen Zeit.“
„Will dich nicht in Gefahr bringen, bevor wa überhaupt ne Chance haben.“
Sein Grinsen, wurde ein bisschen ruhiger. Er ahnte worauf Luciano hinaus wollte.
„Wenn de deinen Namen nich nenns, un die roten Haare ausser Öffentlichkeit hältst, kanns schon funktionieren. Is halt’n Risiko.“
Eine Kralle kratzte routiniert am Kinn.
„Denke die wohlwerte Sara, könnte auch mehr wissen. Aber sei vorsichtig, sie steht nich so auf Kreuzfahrer.“
Wenn man genau war, konnte man es an den Augen kaum erkennen, so wie sie in die Welt glubschten. Aber neben ihnen bildeten sich kleine Fältchen. Die Fledermausfresse zog sich nach oben.
„Bis neugierig, wa?“
Er grinste.
„Hab n bisschen geschwindelt.“
„Bei dem was zu tun is, sin schon n paar drauf gegangen.“
„Brauch deshalb n bisschen Zeit.“
„Will dich nicht in Gefahr bringen, bevor wa überhaupt ne Chance haben.“
Sein Grinsen, wurde ein bisschen ruhiger. Er ahnte worauf Luciano hinaus wollte.
„Wenn de deinen Namen nich nenns, un die roten Haare ausser Öffentlichkeit hältst, kanns schon funktionieren. Is halt’n Risiko.“
Eine Kralle kratzte routiniert am Kinn.
„Denke die wohlwerte Sara, könnte auch mehr wissen. Aber sei vorsichtig, sie steht nich so auf Kreuzfahrer.“
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- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano hielt Giuseppes Blick für einen Moment, sein Lächeln schwand ein wenig, nicht aus Enttäuschung, sondern aus einer leisen Nachdenklichkeit. Ja, er war neugierig, aber nicht aus Gier nach Wissen, das ihm nicht zustand. Es war ein ehrliches Angebot gewesen, eine ausgestreckte Hand – keine List, keine versteckte Absicht.
Er atmete flach durch, bevor er mit ruhiger Stimme erwiderte: „Ich verstehe. Ich wollte nicht an etwas rühren, das mir nicht zusteht. Es war kein Versuch, Geheimnisse zu ergründen, sondern nur die Frage, ob ich helfen kann.“
Sein Blick wanderte für einen Moment in die Dunkelheit des Gartens, als würde er dort eine Antwort suchen, bevor er wieder Giuseppe ansah. „Und wenn du dich in Gefahr begibst, dann macht es vielleicht Sinn, es nicht allein zu tun.“
Er ließ den Satz für einen Moment wirken, keine Forderung, nur eine Feststellung. Dann zuckte er leicht mit den Schultern, das Lächeln kehrte zurück, wenn auch nur schwach.
Er atmete flach durch, bevor er mit ruhiger Stimme erwiderte: „Ich verstehe. Ich wollte nicht an etwas rühren, das mir nicht zusteht. Es war kein Versuch, Geheimnisse zu ergründen, sondern nur die Frage, ob ich helfen kann.“
Sein Blick wanderte für einen Moment in die Dunkelheit des Gartens, als würde er dort eine Antwort suchen, bevor er wieder Giuseppe ansah. „Und wenn du dich in Gefahr begibst, dann macht es vielleicht Sinn, es nicht allein zu tun.“
Er ließ den Satz für einen Moment wirken, keine Forderung, nur eine Feststellung. Dann zuckte er leicht mit den Schultern, das Lächeln kehrte zurück, wenn auch nur schwach.
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Der kleine Nosferatu betrachtete seinen plötzlich ruhigen Freund:
„Bist du jetzt wirklich eingeschnappt, weil ich dich nicht in Lebensgefahr bringen möchte?“ fragte er und runzelte die sowieso schon faltige Stirn.
„Ich bin auch neugierig, das is auch ’ne gute Sache, aber es gibt halt Dinge, die man besser nicht weiß.“
Er sah sich um, ließ den Blick über die Umgebung schweifen, fand keinen fremden Lauscher.
Seufzte und wandte sich an den eingeschnappten Setiten.
„Wenn du mir versprichst, nichts zu riskieren und dich nur in Gefahr zu bringen, wenn ich dich darum bitte, dann verrate ich dir den Ort, an dem es ist.“
Er sah ihn ernst an.
„Aber ich warne dich: Mehr Wissen macht es nicht ungefährlicher.“
„Bist du jetzt wirklich eingeschnappt, weil ich dich nicht in Lebensgefahr bringen möchte?“ fragte er und runzelte die sowieso schon faltige Stirn.
„Ich bin auch neugierig, das is auch ’ne gute Sache, aber es gibt halt Dinge, die man besser nicht weiß.“
Er sah sich um, ließ den Blick über die Umgebung schweifen, fand keinen fremden Lauscher.
Seufzte und wandte sich an den eingeschnappten Setiten.
„Wenn du mir versprichst, nichts zu riskieren und dich nur in Gefahr zu bringen, wenn ich dich darum bitte, dann verrate ich dir den Ort, an dem es ist.“
Er sah ihn ernst an.
„Aber ich warne dich: Mehr Wissen macht es nicht ungefährlicher.“
Spoiler!
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- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano schüttelte langsam den Kopf, seine Miene ruhig, aber in seinem Blick lag ein Hauch von Bedauern. „Nein, ich bin nicht eingeschnappt,“ sagte er leise, aber bestimmt.
Er hielt Giuseppes Blick für einen Moment, bevor er mit einer Spur von Nachdenklichkeit fortfuhr. „Ja, ich bin neugierig. Aber zu glauben, dass ich meine Hilfe nur anbiete, um an Informationen zu kommen, schmerzt mich.“ Seine Stimme war ruhig, frei von Vorwürfen, doch in seinen Worten lag eine ernste Wahrheit.
„Ich weiß, dass du niemals deinen Clan, deine Familie verraten würdest. Deshalb würde ich nicht danach fragen und auch keine anderen Versuche unternehmen, dich dazu zu bringen, etwas zu verraten, das du nicht verraten willst oder darfst.“ Er ließ die Worte bewusst in der Stille hängen, damit Giuseppe verstand, dass sie nicht nur leere Beteuerungen waren.
„Will ich es wissen? Natürlich.“ Luciano zuckte leicht mit den Schultern, ein offenes, ehrliches Eingeständnis. „Will ich, dass du es mir sagst? Nein. Das will ich nicht.“
Er lehnte sich leicht zurück, ließ seinen Blick für einen Moment in die Dunkelheit schweifen. „Wenn es Dinge gibt, die du für dein Blut erfüllen sollst, dann ist das deine Sache. Aber wenn ich dir helfen kann, dann werde ich es gerne tun.“
Dann richtete er seinen Blick wieder auf Giuseppe, sein Ausdruck ernst, aber nicht schwer. „Und wenn es gefährlich ist, dann ist es zumindest ein Angebot, dass du der Gefahr nicht alleine entgegentreten mußt.“
Er hielt Giuseppes Blick für einen Moment, bevor er mit einer Spur von Nachdenklichkeit fortfuhr. „Ja, ich bin neugierig. Aber zu glauben, dass ich meine Hilfe nur anbiete, um an Informationen zu kommen, schmerzt mich.“ Seine Stimme war ruhig, frei von Vorwürfen, doch in seinen Worten lag eine ernste Wahrheit.
„Ich weiß, dass du niemals deinen Clan, deine Familie verraten würdest. Deshalb würde ich nicht danach fragen und auch keine anderen Versuche unternehmen, dich dazu zu bringen, etwas zu verraten, das du nicht verraten willst oder darfst.“ Er ließ die Worte bewusst in der Stille hängen, damit Giuseppe verstand, dass sie nicht nur leere Beteuerungen waren.
„Will ich es wissen? Natürlich.“ Luciano zuckte leicht mit den Schultern, ein offenes, ehrliches Eingeständnis. „Will ich, dass du es mir sagst? Nein. Das will ich nicht.“
Er lehnte sich leicht zurück, ließ seinen Blick für einen Moment in die Dunkelheit schweifen. „Wenn es Dinge gibt, die du für dein Blut erfüllen sollst, dann ist das deine Sache. Aber wenn ich dir helfen kann, dann werde ich es gerne tun.“
Dann richtete er seinen Blick wieder auf Giuseppe, sein Ausdruck ernst, aber nicht schwer. „Und wenn es gefährlich ist, dann ist es zumindest ein Angebot, dass du der Gefahr nicht alleine entgegentreten mußt.“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Als Luciano seine Verbitterung über Giuseppes vermeidlichen Vorwurf ausdrückte, legte das kleine Monster den Kopf schief.
Starrte ihn kurz an.
Schüttelte dann energisch den Kopf.
“Nein ich weiß, das du nicht fragst um mich auszuhorchen.”
Ein schiefes Lächeln kroch in Giuseppes Gesicht.
“Ich weiß, das du Hilfe anbietest, weil ich dir wichtig bin.”
Das Lächeln verwandelte sich kurz in ein Grinsen, bevor es wieder seine ursprünglich schief sanfte Form annahm.
“Doch genau wie ich, möchtest du manchmal zu viel wissen um zu helfen.”
Eine kleine Pause entstand.
“Genau wie ich dir wichtig bin, bist du es für mich.
Das will ich im Moment nicht riskieren.”
Er seufzte: “Ist nix für den Clan. Nur zwei Wesen auf dieser Erde, wissen was genau zu tun ist.”
“Und nur drei wissen das überhaupt etwas zu tun ist.”
Er grinste ihn an, beobachtete ob er verstand was er sagte.
“Deswegen werde ich es dir jetzt nicht verraten, aber ich verspreche dir mehr zu erzählen, wenn ich glaube, dass es hilft.”
Dann grinste er.
“Was helfen könnte, wäre, wenn wir herausfinden könnten, wie man der Kraft, die Priester, Heilige Orte und heilige Menschen in Ausnahmefällen auf uns ausüben, widerstehen kann”
Starrte ihn kurz an.
Schüttelte dann energisch den Kopf.
“Nein ich weiß, das du nicht fragst um mich auszuhorchen.”
Ein schiefes Lächeln kroch in Giuseppes Gesicht.
“Ich weiß, das du Hilfe anbietest, weil ich dir wichtig bin.”
Das Lächeln verwandelte sich kurz in ein Grinsen, bevor es wieder seine ursprünglich schief sanfte Form annahm.
“Doch genau wie ich, möchtest du manchmal zu viel wissen um zu helfen.”
Eine kleine Pause entstand.
“Genau wie ich dir wichtig bin, bist du es für mich.
Das will ich im Moment nicht riskieren.”
Er seufzte: “Ist nix für den Clan. Nur zwei Wesen auf dieser Erde, wissen was genau zu tun ist.”
“Und nur drei wissen das überhaupt etwas zu tun ist.”
Er grinste ihn an, beobachtete ob er verstand was er sagte.
“Deswegen werde ich es dir jetzt nicht verraten, aber ich verspreche dir mehr zu erzählen, wenn ich glaube, dass es hilft.”
Dann grinste er.
“Was helfen könnte, wäre, wenn wir herausfinden könnten, wie man der Kraft, die Priester, Heilige Orte und heilige Menschen in Ausnahmefällen auf uns ausüben, widerstehen kann”
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