[1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Moderatoren: Ilario, Henri de la Nuit
[1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Im verdunkelten Schatten der heruntergekommenen Gassen schlängelte sich Giuseppe durch Clavicula, während seine Sinne nach jeder Bewegung und jedem Geräusch griffen. Er war ein Schatten, der unauffällig durch das Dunkel der Gassen glitt. Der Geruch von Schmutz und Verwesung umfing ihn, während er die Kloake hinter sich ließ und sich den verwinkelten Gassen näherte, die in die etwas besseren Gebiete führten, lautlos und verdunkelt vor den Augen den Menschen verborgen.
Die Gebäude um ihn herum waren zwar verfallen und bedauernswert, aber das Interesse des Jägers galt nicht ihnen, sondern der Gestalt, die er in der Dunkelheit verfolgte.
Er hatte sein Opfer, wohl ein betrunkener Kaufmann aus den besseren Gegenden, beobachtet. Er hatte ihn beobachtet, wie er durch die Straßen und Gassen torkelte, und war immer geduldig gewesen, wie ein Raubtier, das auf seine Beute lauerte. Er wusste, dass sein Opfer in dieser Gegenden nicht zuhause war und hatte deshalb den perfekten Augenblick abgewartet, um ihm zu folgen, hinein in die schäbigeren Gassen des nordwestlichen Teils Raveccas.
Als er den Abschaum Claviculas hinter sich gelassen hatte, ging er auf die besseren Gegenden zu, und sein Blick blieb scharf auf das Ziel gerichtet. Die Nacht war nicht sein Feind, sondern sein Verbündeter, der ihm half, sich ungesehen zu bewegen und seine Jagd erfolgreich zu beenden.
Der Kaufmann wusste nichts von der Gefahr, die ihm auflauerte. Er wankte von rechts nach links den Weg entlang. Der Jäger folgte ihm in einiger Entfernung und kam ihm näher, während er seine Erfahrung genutzt hatte, um sich zu verstecken.
Seine drahtigen Finger mit den spitzen Nägeln zuckten vor Aufregung durcheinander als er Spürte wie sich der Moment näherte in dem er zuschlagen würde.
Der Betrunkene näherte sich einer verlassenen Straße, und der Jäger sah seine Chance greifbar nah gekommen.
Die Gebäude um ihn herum waren zwar verfallen und bedauernswert, aber das Interesse des Jägers galt nicht ihnen, sondern der Gestalt, die er in der Dunkelheit verfolgte.
Er hatte sein Opfer, wohl ein betrunkener Kaufmann aus den besseren Gegenden, beobachtet. Er hatte ihn beobachtet, wie er durch die Straßen und Gassen torkelte, und war immer geduldig gewesen, wie ein Raubtier, das auf seine Beute lauerte. Er wusste, dass sein Opfer in dieser Gegenden nicht zuhause war und hatte deshalb den perfekten Augenblick abgewartet, um ihm zu folgen, hinein in die schäbigeren Gassen des nordwestlichen Teils Raveccas.
Als er den Abschaum Claviculas hinter sich gelassen hatte, ging er auf die besseren Gegenden zu, und sein Blick blieb scharf auf das Ziel gerichtet. Die Nacht war nicht sein Feind, sondern sein Verbündeter, der ihm half, sich ungesehen zu bewegen und seine Jagd erfolgreich zu beenden.
Der Kaufmann wusste nichts von der Gefahr, die ihm auflauerte. Er wankte von rechts nach links den Weg entlang. Der Jäger folgte ihm in einiger Entfernung und kam ihm näher, während er seine Erfahrung genutzt hatte, um sich zu verstecken.
Seine drahtigen Finger mit den spitzen Nägeln zuckten vor Aufregung durcheinander als er Spürte wie sich der Moment näherte in dem er zuschlagen würde.
Der Betrunkene näherte sich einer verlassenen Straße, und der Jäger sah seine Chance greifbar nah gekommen.
Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Es war dieser Moment,
als das kleine Monster sich erinnerte,
dass es mehr war,
als Schatten, Laufen und Jagd.
Dass es einen Grund gab.
Dass es den Jäger zum Gejagten gemacht hatte.
Dass es die armen Kreaturen, im Hafen nicht vergessen konnte.
Gefesselt durch eine Kette aus Eisen.
Gebunden durch eiserne Schellen an ihren Händen.
Eingeschlossen durch den herzlosen Schlüssel des Mannes vor ihm.
Die Erinnerung half ihm wiederzufinden was er wirklich war.
Giuseppe.
Kein Kobold, Kein Monster, Kein Mörder.
Um die Sklaven im Hafen zu befreien,
brauchte er ihn nicht zu töten.
Er brauchte nur seine Schlüssel.
Und so nahm er eine Ausweichroute.
Überholte den Händler in den Schatten.
Bog um eine Ecke.
Wurde zum Pickeljungen*.
Spielte einen der ältesten Tricks aller Zeiten.
Er wendete, rannte dem Händler entgegen.
Erweckte den Eindruck als würde er verfolgt.
Krachte mit dem Mann zusammen.
Nun würde es ein Kinderspiel sein,
den Schlüssel und sein Säckel von seinem Gürtel zu schneiden.
*Maske der 1000 Gesichter = 1 Erfolg
als das kleine Monster sich erinnerte,
dass es mehr war,
als Schatten, Laufen und Jagd.
Dass es einen Grund gab.
Dass es den Jäger zum Gejagten gemacht hatte.
Dass es die armen Kreaturen, im Hafen nicht vergessen konnte.
Gefesselt durch eine Kette aus Eisen.
Gebunden durch eiserne Schellen an ihren Händen.
Eingeschlossen durch den herzlosen Schlüssel des Mannes vor ihm.
Die Erinnerung half ihm wiederzufinden was er wirklich war.
Giuseppe.
Kein Kobold, Kein Monster, Kein Mörder.
Um die Sklaven im Hafen zu befreien,
brauchte er ihn nicht zu töten.
Er brauchte nur seine Schlüssel.
Und so nahm er eine Ausweichroute.
Überholte den Händler in den Schatten.
Bog um eine Ecke.
Wurde zum Pickeljungen*.
Spielte einen der ältesten Tricks aller Zeiten.
Er wendete, rannte dem Händler entgegen.
Erweckte den Eindruck als würde er verfolgt.
Krachte mit dem Mann zusammen.
Nun würde es ein Kinderspiel sein,
den Schlüssel und sein Säckel von seinem Gürtel zu schneiden.
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Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Der Händler taumelte die Gasse entlang, stützte sich dabei an einer alten Hauswand ab.
Scheinbar ruhig lag die Gasse im Dunkel, nur hier und da war noch das dämmrige Licht von Kerzen hinter ein paar fest verschlossenen Fensterläden zu erkennen und erhellten die Gasse kaum.
Schweren, und nicht ganz sicheren Schrittes erreichte er einen Hauseingang, als er Schritte wahrnahm.
Schnelle Schritte. Da rannte jemand auf ihn zu und jeder Schritt hallte zwischen den hier eng aneinander geschmiegten Häusern bis zum Sims der Dächer empor.
Er hob den Blick, raffte Hemd und Mantel aus Angst vor Räubern vor sich zusammen, und drückte sich so gut es ging gegen die Haustür, wo die nur wenig vorstehende Hauswand ihm kaum Schutz oder Versteck bot.
Hastig kramte er mit der freien Hand nach dem Riegel der die Tür verschloss.
Giuseppe hatte Glück so flink zu sein. Denn sein Überholmanöver über den kleinen Umweg, die Verwandlung, beides hatte Zeit gekostet und so erspähte er just in dem Moment den Händler wieder als dieser seinen Blick hob um zu sehen, wer da entlang gerannt kam.
Noch bevor der picklige Junge den Händler erreichte, schlang dieser beide Arme zum Schutze um sich und zog ein Knie hoch.
*
Scheinbar ruhig lag die Gasse im Dunkel, nur hier und da war noch das dämmrige Licht von Kerzen hinter ein paar fest verschlossenen Fensterläden zu erkennen und erhellten die Gasse kaum.
Schweren, und nicht ganz sicheren Schrittes erreichte er einen Hauseingang, als er Schritte wahrnahm.
Schnelle Schritte. Da rannte jemand auf ihn zu und jeder Schritt hallte zwischen den hier eng aneinander geschmiegten Häusern bis zum Sims der Dächer empor.
Er hob den Blick, raffte Hemd und Mantel aus Angst vor Räubern vor sich zusammen, und drückte sich so gut es ging gegen die Haustür, wo die nur wenig vorstehende Hauswand ihm kaum Schutz oder Versteck bot.
Hastig kramte er mit der freien Hand nach dem Riegel der die Tür verschloss.
Giuseppe hatte Glück so flink zu sein. Denn sein Überholmanöver über den kleinen Umweg, die Verwandlung, beides hatte Zeit gekostet und so erspähte er just in dem Moment den Händler wieder als dieser seinen Blick hob um zu sehen, wer da entlang gerannt kam.
Noch bevor der picklige Junge den Händler erreichte, schlang dieser beide Arme zum Schutze um sich und zog ein Knie hoch.
*
Spoiler!
Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Der Pickeljunge riss die Augen auf, änderte seinen Plan.
Bremste … kam neben ihm zum stehen.
Starrte den Trinker an …
Drehte sich zur Seite, schrie panisch:
„Die Bastineri kommen, lauft.“*
Als der Trottel seinem Blick folgte, lies er sein Blut fließen**.
Nutze den Moment der Unachtsamkeit.
Schnitt mit dem Dolch Schlüssel und Beutel von seinem Gürtel***.
Schnappte die Beute, rannte****.
Bremste … kam neben ihm zum stehen.
Starrte den Trinker an …
Drehte sich zur Seite, schrie panisch:
„Die Bastineri kommen, lauft.“*
Als der Trottel seinem Blick folgte, lies er sein Blut fließen**.
Nutze den Moment der Unachtsamkeit.
Schnitt mit dem Dolch Schlüssel und Beutel von seinem Gürtel***.
Schnappte die Beute, rannte****.
Spoiler!
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Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Der Mann, die Arme schützend um sich geschlugen, den Mantel zu haltend und das Knie zum weiteren Schutz angezogen, stand auf einem Bein halb an die Tür und halb an die Wand angelehnt. Der Geruch von Alkohol und billigem Fusel strömte um ihn herum.
Als er erkannte das es nur ein Junge war zog er die Augenbrauen über den gläsrigen Augen zusammen.
"Wa? Was willste..?"*
Dabei wandte er den Blick in die Richtung in die der Junge so hastig schaute.
Ein unbestimmtes aber seltsames Gefühl machte sich in Giuseppe breit.
Der Mann löste einen Arm und strich sich ein paar fettige Strähnen von der Stirn, ahnte nicht** das der Geldbeutel bereits gelöst worden war.
Giuseppe bekam den Geldbeutel leise klimpernd, hier nun deutlich wahrnehmbar, in die Hand, und rannte davon. Beim rennen bemerkte er das er dem Mann keinen Schlüssel abnehmen konnte. Der Mann schrie:"Dieb!! Ein Dieb!! Waaaaacheeee!!" und nahm die Verfolgung auf.
Die kurzen Beine in die Hand nehmend rannte Giuseppe...auf etwas zu das ihn seinem Inneren etwas auslöste.***
War es Angst? Lief er den völlig falschen Weg? Wieso erschien ihm die dunkle Gasse vor ihm wie der falsche Weg? Nein, nicht falsch, gefährlich?
Er konnte es nicht sagen, nicht einordnen, das war neu. Irgendwas in ihm wollte da eigentlich nicht lang rennen. War es ein Fehler einen Diebstahl zu begehen?
Würfe:
Als er erkannte das es nur ein Junge war zog er die Augenbrauen über den gläsrigen Augen zusammen.
"Wa? Was willste..?"*
Dabei wandte er den Blick in die Richtung in die der Junge so hastig schaute.
Ein unbestimmtes aber seltsames Gefühl machte sich in Giuseppe breit.
Der Mann löste einen Arm und strich sich ein paar fettige Strähnen von der Stirn, ahnte nicht** das der Geldbeutel bereits gelöst worden war.
Giuseppe bekam den Geldbeutel leise klimpernd, hier nun deutlich wahrnehmbar, in die Hand, und rannte davon. Beim rennen bemerkte er das er dem Mann keinen Schlüssel abnehmen konnte. Der Mann schrie:"Dieb!! Ein Dieb!! Waaaaacheeee!!" und nahm die Verfolgung auf.
Die kurzen Beine in die Hand nehmend rannte Giuseppe...auf etwas zu das ihn seinem Inneren etwas auslöste.***
War es Angst? Lief er den völlig falschen Weg? Wieso erschien ihm die dunkle Gasse vor ihm wie der falsche Weg? Nein, nicht falsch, gefährlich?
Er konnte es nicht sagen, nicht einordnen, das war neu. Irgendwas in ihm wollte da eigentlich nicht lang rennen. War es ein Fehler einen Diebstahl zu begehen?
Würfe:
Spoiler!
Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
SCHEISSE, SCHEISSE, SCHEISSE
Warum zur Hölle, lief eigentlich immer alles schief.
Er rannte, stockte doch kurz, suchte nach einem Ausweg*.
Tastete mit nach dem Dolch in seiner Tasche, suchte nach einer Ecke hinter die er huschen konnte, um die Schatten um sich zu ziehen*.
Starrte in die Dunkelheit um zu erkennen was dort lauerte.*
Wie aus einem Reflex heraus, lies er das Geschrei des Händlers verstummen.**
Warum zur Hölle, lief eigentlich immer alles schief.
Er rannte, stockte doch kurz, suchte nach einem Ausweg*.
Tastete mit nach dem Dolch in seiner Tasche, suchte nach einer Ecke hinter die er huschen konnte, um die Schatten um sich zu ziehen*.
Starrte in die Dunkelheit um zu erkennen was dort lauerte.*
Wie aus einem Reflex heraus, lies er das Geschrei des Händlers verstummen.**
Spoiler!
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Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Die Häuser hier im Randbereich des Sestieri schmiegten sich ähnlich wie in Clavicula eng an einander, lehnten sich beinahe ans Nachbargebäude an, was einen kaum merklichen Übergang von Ravecca nach Clavicula darstellte. Die meisten Gebäude brachen aus der Linie aus wodurch Vorsprünge entstanden, nach hinten versetzte Eingänge die ein wenig Schutz boten oder überhängende Obergeschosse, die in die Gasse hineinragten.
Die Schritte des verfolgenden Ausgeraubten, seine keuchende Stimme noch immer ab und an mal rufend zwischen den Atempausen, folgte Giuseppe und vor ihm im Dunkel war nichts genaues auszumachen. Kein Anzeichen von jemandem oder etwas, dass dieses Gefühl auslöste.
Doch nicht nur Giuseppe reagierte auf die nicht greifabe Anwesenheit des Unbekannten das ihn getroffen hatte, auch sein Tier begann sich zu regen, als würde es nervös im von Giuseppe geschaffenen Käfig auf und ab tigern.
In diesem Bereich gab es keine weitere Gasse in die man abbiegen konnte aber ein paar Schritte weiter in Richtung des Dunkel erspähte Giuseppe eine vielversprechende Ecke, welche völlig im Schatten lag.
Die Schritte des verfolgenden Ausgeraubten, seine keuchende Stimme noch immer ab und an mal rufend zwischen den Atempausen, folgte Giuseppe und vor ihm im Dunkel war nichts genaues auszumachen. Kein Anzeichen von jemandem oder etwas, dass dieses Gefühl auslöste.
Doch nicht nur Giuseppe reagierte auf die nicht greifabe Anwesenheit des Unbekannten das ihn getroffen hatte, auch sein Tier begann sich zu regen, als würde es nervös im von Giuseppe geschaffenen Käfig auf und ab tigern.
In diesem Bereich gab es keine weitere Gasse in die man abbiegen konnte aber ein paar Schritte weiter in Richtung des Dunkel erspähte Giuseppe eine vielversprechende Ecke, welche völlig im Schatten lag.
Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Nicht weit vom Geschehen in der Gasse entfernt schleichte ein weiteres Wesen ungesehen durch die Gassen Genuas.
Diese Nacht war feucht und seltsam still, als würde etwas ausnahmsweise mal dafür sorgen, dass es die Bürger friedlich schliefen konnten.
Dann riss ein Schrei die Stille in Zwei, nicht weit entfernt, zu nah um nicht entweder nachzuschauen oder zu fliehen. Ein Ruf nach Hilfe? Ein Betrunkener? Leichte Beute vielleicht.
Diese Nacht war feucht und seltsam still, als würde etwas ausnahmsweise mal dafür sorgen, dass es die Bürger friedlich schliefen konnten.
Dann riss ein Schrei die Stille in Zwei, nicht weit entfernt, zu nah um nicht entweder nachzuschauen oder zu fliehen. Ein Ruf nach Hilfe? Ein Betrunkener? Leichte Beute vielleicht.
- Bartolo Orecchio
- Nosferatu
- Beiträge: 484
- Registriert: Mi 15. Jan 2025, 22:15
Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Das verbliebene Ohr des Nosferatu zuckte auf das plötzliche Geräusch hin. Er hatte die Stille genossen. Eine Auszeit von der ständigen Überlegung, wie man ungesehen an jeglichen Nachtschwärmern vorbei käme.
Doch ein Teil von ihm war älter und stärker als diese eitlen Gedanken eines Philosophen, die sich in seinen Schädel geschlichen hatten. Dieser Teil hatte sofort angebissen und seine Sinne geschärft. Der Schrei kam aus südöstlicher Richtung.
Bartolo zögerte nicht. Seine Füße und gelegentlich die Hände trommelten in kontrollierter Weise auf die Dächer des Viertels. Doch die Kräfte seines unreinen Blutes hatten sie jeglicher Geräusche beraubt.
Je mehr Zeit seit dem Laut verging, desto unsicherer wurde die Position. Schließlich kam er wieder zum Stehen, als er sich im Dunstkreis des Verursachers wähnte. Jetzt hieß es, die Augen offen halten. Er spähte in die Gasse unter sich.
Vielleicht war ein Überfall passiert? Das Blut wäre noch warm.
Doch ein Teil von ihm war älter und stärker als diese eitlen Gedanken eines Philosophen, die sich in seinen Schädel geschlichen hatten. Dieser Teil hatte sofort angebissen und seine Sinne geschärft. Der Schrei kam aus südöstlicher Richtung.
Bartolo zögerte nicht. Seine Füße und gelegentlich die Hände trommelten in kontrollierter Weise auf die Dächer des Viertels. Doch die Kräfte seines unreinen Blutes hatten sie jeglicher Geräusche beraubt.
Je mehr Zeit seit dem Laut verging, desto unsicherer wurde die Position. Schließlich kam er wieder zum Stehen, als er sich im Dunstkreis des Verursachers wähnte. Jetzt hieß es, die Augen offen halten. Er spähte in die Gasse unter sich.
Vielleicht war ein Überfall passiert? Das Blut wäre noch warm.
Re: [1116] Alles nur wegen dir! [Giuseppe, SL]
Auf dem Dach, unter dem zwei Etagen lagen, konnte Bartolo auf eine dunkle Gasse blicken.
Ein ungutes Gefühl machte sich in Bartolo breit. Nichts was er sah, roch, hörte oder fühlte...es war der Instinkt der sich meldete, das Tier vielleicht wie es unruhig auf und ab wanderte, geweckt von etwas das nicht greifbar war, aber das definitiv da war.
Was er aber sehen konnte, war ein leicht torkelnder und sich außer Puste auf den Knien abstützender Mann, der nur noch einzelne Worte heraus bekam, während er panisch nach Luft schnappte.
Er deutete mit einem Arm dann an eine Stelle einer Hauswand doch da war niemand, weder an der Ecke der Hauswand, noch jemand der zuhörte.
"Dieb....Beutel...rannte...hier....Dieb...wo?" prustete er heraus, als man dann denjenigen bemerkte, zu dem der Mann sprach.
Ein Mann trat aus dem gegenüberliegenden Dunkel der anderen Gassenseite. Seine schweren Schritte hallten leicht aber deutlich zu Bartolo hinauf, das spannen von Leder und sanfte klirren von Metall mischte sich dazu.
Schlagartig verstärkte sich das unbestimmte aber sehr unangenehme Gefühl durch sein Erscheinen.
Er legte die kräftige Hand auf die Schulter des bestohlenen Mannes und sprach ein paar beruhigende Worte, während er sich umblickte und die Gasse, Wände und Fenster inspizierte.
"Keine Sorge guter Mann," erklang seine sichere und feste Stimme, dessen sanfter Unterton ein wenig Unwohlsein hervor rief,"..weit kann er ja nicht sein."
Ein ungutes Gefühl machte sich in Bartolo breit. Nichts was er sah, roch, hörte oder fühlte...es war der Instinkt der sich meldete, das Tier vielleicht wie es unruhig auf und ab wanderte, geweckt von etwas das nicht greifbar war, aber das definitiv da war.
Was er aber sehen konnte, war ein leicht torkelnder und sich außer Puste auf den Knien abstützender Mann, der nur noch einzelne Worte heraus bekam, während er panisch nach Luft schnappte.
Er deutete mit einem Arm dann an eine Stelle einer Hauswand doch da war niemand, weder an der Ecke der Hauswand, noch jemand der zuhörte.
"Dieb....Beutel...rannte...hier....Dieb...wo?" prustete er heraus, als man dann denjenigen bemerkte, zu dem der Mann sprach.
Ein Mann trat aus dem gegenüberliegenden Dunkel der anderen Gassenseite. Seine schweren Schritte hallten leicht aber deutlich zu Bartolo hinauf, das spannen von Leder und sanfte klirren von Metall mischte sich dazu.
Schlagartig verstärkte sich das unbestimmte aber sehr unangenehme Gefühl durch sein Erscheinen.
Er legte die kräftige Hand auf die Schulter des bestohlenen Mannes und sprach ein paar beruhigende Worte, während er sich umblickte und die Gasse, Wände und Fenster inspizierte.
"Keine Sorge guter Mann," erklang seine sichere und feste Stimme, dessen sanfter Unterton ein wenig Unwohlsein hervor rief,"..weit kann er ja nicht sein."