[1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Wenn die Sonne hinter das Appenningebirge sinkt, kriechen die Verdammten aus ihren Löchern. Dies sind ihre Geschichten.

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Nicolo Trevisan
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[1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Nicolo Trevisan »

Eine kühle Frühlingsnacht lag über Genua. Die Mauern des Elysiums warfen lange Schatten im Licht des Vollmondes, während eine sachte Brise den Duft von feuchter Erde, ersten Blüten und Salz herantrug. Aus der Ferne war das leise Klappern eines Pferdes auf Kopfsteinpflaster zu hören, irgendwo bellte ein Hund kurz auf, ehe wieder Schritte auf dem Kiesweg das Gehör füllten.

Der Ankommende bewegte sich mit ruhiger Entschlossenheit, als wüsste er genau, wohin ihn seine Schritte tragen sollten: zur Fontana Rossa.
Ein heller, wollener Kittel umschloss seine Gestalt, von einem schlichten Gürtel gehalten, an dem eine alte, kunstvoll verzierte Gürteltasche hing. Daraus ragten metallene Instrumente hervor – Zange, Spatel und eine Lanzette –, stumme Zeugen eines heilkundigen Handwerks.
Ein feiner, wohlriechender Duft ging von dem kleinen Kräuterbeutel am Gürtel aus – eine Mischung aus Lavendel und Thymian, durchzogen vom klaren, leicht harzigen Geruch von Rosmarin. Darunter lag ein Hauch Salbei, trocken und würzig, mit einer Note von Minze.

Ein weiter, blauer Mantel lag über seinen Schultern, die Kapuze locker über das Haupt gezogen. Im Licht des Mondes war ein bärtiges Gesicht mit dunklen Augen zu erkennen, welches ruhig und freundlich dreinblickte. Auf der Stirn war gerade noch so ein unverkennbarer Knoten zu erkennen.

Am Rand des Brunnens kam der Mann zum Stehen. Sein Blick verweilte auf dem Mosaik zu seinen Füßen, das in dunklen Rottönen schimmerte, als sei das Wasser darin von Blut gefärbt. Es war kein Zufall den Nicolò hierher führte, sondern er hatte sich hier mit einer bestimmten Kainitin verabredet.
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Augusta Blau
Toreador
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Augusta Blau »

Die Luft war heute kühl und klar. Ein sanfter Wind streifte durch das dunkle, geflochtene Haar der herbeinahenden Person, der den Duft nach jungen Blüten und frischer Erde sowie Salz mit sich trug. Der Mond hing groß und rund über den Bäumen als die schlanke Gestalt das Elysium betrat. Zügige Schritte hallten durch das Giardino della Rosa silenziosa und eine elegante Silhouette entpuppte sich als eine junge Frau mit blassblauen großen Augen und rosigen Wangen, die das Leben versprachen, obwohl sie längst tot war. Gehüllt war sie in ein Kleid aus edler Tuche, das mithilfe eines Ziergürtels gehalten wurde. Ihre Schultern bedeckten ein vornehmer Umhang. Aus ihrem Schmollmund wurde ein zartes Lächeln als sie den ihr schon bekannten Fontana Rossa erreichte. Der Mann, der Kainit, der davor stand, war nämlich ihr Ziel. Sie schenkte ihm ein tiefes Nicken:

„Wohlwerter Nicolò Trevisan? Es ist mir eine große Freude…

Mein Name ist Augusta Blau, Neugeborene vom Clan der Rose,
Kind von Wilhelm Blau, Ancilla vom Blute der Toreador,
Kind von Hubertus dem Denker, Ahn vom Clan der Rose.“
,

erklang ihre glockengleiche, kultiviert klingende Stimme und ein sanfter, sensibler Blick, gespickt mit einem wenig Eitelkeit und Eigensinn, traf den Salubri zu diesem ersten Kennenlernen.
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Nicolo Trevisan
Salubri
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Nicolo Trevisan »

Als er ihrer ansichtig wurde, nickte Nicolò der Toreador zu.
Er musterte ihre Erscheinung einmal kurz und blieb an den rosigen Wangen einen Augenblick länger haften. Seine Gesichtszüge wirkten ernst, aber nicht unfreundlich - er schien ihn Gedanken versunken zu sein. Schließlich verzogen sich seine Mundwinkel zu einem sanften Lächeln, nachdem er angesprochen wurde.

„Werte Augusta, es ist mir eine Freude, Euch kennen zu lernen.
Ich bin Nicolò Trevisan, Neugeborener des Clans Salubri, Aschepriester der Via Humanitatis und … Botschafter… Genuas,“
- hier stocke Nicolò einmal kurz, als er sein Amt erwähnte, bevor er fortfuhr -
„Kind von Eleazar, Ancilla vom Clan Salubri,
Kind von Amadi, Kind von Hagne Athanasiadis aus der Linie Mokurs vom Blute Saulots.“

Nicolò hielt kurz inne und deutete auf das prächtige Mosaik der Fontana Rossa.
„Ich hoffe der Ort ist Euch genehm, wir können sonst auch das Casa aufsuchen.“
Wieder blieb sein Blick kurz bei ihren rosigen Wangen.

Nicolò selbst wirkte zwar etwas blasser, doch eher die natürliche Blässe, eines Gelehrten, der sich hauptsächlich in Räumen mit Büchern aufhielt und dadurch schon lange keine Sonne gesehen hatte. Es ging auch sonst etwas von ihm aus, dass Lebendigkeit versprühte und ihn mehr im Leben verhaftet wirken ließ, als im Tode, wie es für ihre Art sonst üblich war.*

„Ich habe mich sehr über Eure Nachricht gefreut, werte Augusta.
Da die Namen Eures Erzeugers und Großerzeugers darauf schließen lassen, dass Ihr nicht aus dieser Gegend entstammt, hoffe ich, dass Ihr eine annehme Reise und Ankunft in Genua hattet. Ich vermute, dass Ihr ebenso bereits die Gelegenheit hattet, Euch mit den hiesigen Gepflogenheiten auseinander zu setzen.“
Er blickte sie fragend an. Seine linke Hand hatte er leicht nach vorne gezogen, die Handfläche offen nach außen, wie eine Einladung zur Konversation wirkend.


———————————
* =
Spoiler!
Pfad-Aura Pfad des Odems/Via Humanitatis durch Wegwert.
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Augusta Blau
Toreador
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Augusta Blau »

Umso näher sich Augusta den Salubri ansah, desto außergewöhnlicher wirkte er auf sie. Sie konnte es sich nicht erklären, aber er wirkte auf sie… lebendiger… als jeder Kainit, den sie bisher getroffen hatte.

Die Toreador mochte diesen Ort und wollte ihn zunächst nicht wechseln. Daher sprach sie mit einem verzückten Lächeln und ihrer kerzengeraden Haltung:
„Der Platz ist perfekt. Der Fontana Rossa ist etwas ganz Besonderes. Nicht wahr?“

Augusta hatte übrigens nicht vor dem Salubri zu erzählen wo sie wirklich herkam. Ihre Sprache war auch, ihrer Wissbegierde geschuldet, so akzentfrei, dass man nicht ahnen konnte, dass sie ihre Heimat erst vor Kurzem verlassen hatte. Also sprach sie mit ihrer glockenhellen Stimme:
„Habt Dank, wohlwerter Nicolò, inzwischen bin ich herumgekommen. Ich hoffe doch inbrünstig den hiesigen Gepflogenheiten mittlerweile gerecht zu werden, denn ich habe vor zu bleiben, wenn man mich lässt.“
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Nicolo Trevisan
Salubri
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Nicolo Trevisan »

„Ja, das ist sie.“
Nicolò ließ den Blick über das außergewöhnliche Mosaik schweifen, das mit seltener Kunstfertigkeit gelegt war und mit seinen schimmernden Rottönen den Betrachter unweigerlich bannte. Erst nach einem Moment löste er sich von dem Anblick.

„Neben seiner Schönheit erinnert mich der Fontana Rossa an vergangene Tage. So verbinden sich für mich hier Kunst und Geschichte zu einem Ganzen.“

Dann wandte er sich wieder Augusta zu, mit einem offenen, freundlichen Ausdruck und einer Stimme, die in Kontrast zu ihrer tief jedoch auch ruhig und angenehm klang.

„Ich nehme an, Ihr bezieht Euch auf die Aufgabe der Herolde und das Finden von Fürsprechern?“ griff er ihr zuvor Gesagtes auf.
„Verzeiht meine Neugierde – als Sterblicher war ich Händler und bin viel gereist, besonders im Herzogtum Aquitanien. Diese Zeit liegt weit zurück, doch mitunter überkommt mich die Sehnsucht nach fernen Orten. Dann höre ich umso lieber die Erzählungen jener, die selbst von dort stammen oder ihre Wege dorthin führten.“

Mit einem leichten Schulterzucken deutete er an, dass er diesen vergangene Teil seines Lebens nicht zurückholen konnte.
„Solltet Ihr Rat bei Eurer Aufgabe benötigen oder Unterstützung bei Eurer Suche, so lasst es mich wissen.“

Sein Blick verweilte einen Moment auf ihr, aufmerksam dabei jedoch nicht aufdringlich. Es lag darin weniger der Versuch, eine schnelle Einschätzung zu gewinnen, als vielmehr das stille Bemühen, ihr Wesen in seiner ganzen Tiefe zu erfassen: nicht allein, was sie zeigte, sondern auch, was darunter verborgen lag.
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Augusta Blau
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Augusta Blau »

„Ich denke, das tue ich.“, überlegte Augusta und wurde emotional als der Salubri davon sprach Händler gewesen zu sein:

„So wie mein Vater. Ich war die Tochter eines Händlers.“, verriet sie ihm gedankenverloren, hing diesen Gedanken einige Zeit still nach und überlegte, was sie erzählen wollte oder nicht mit einem schmerzverzerrtem Lächeln.

„Ich folge dem Pfad der Erleuchtung“, öffnete sie sich weiter.
„Stets suche ich nach Weisheit, um zu verstehen, wer ich geworden bin. Ich liebe das Lesen, das Diskutieren… genauso wie ich die Kunst, die Musik liebe und fühle mich manches Mal darin allein.“, bemerkte sie.
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Nicolo Trevisan
Salubri
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Nicolo Trevisan »

Nicolò lächelte sanft.
"Ah, ich denke, dann versteht ihr wohl meine Sehnsucht danach."

Er beobachtete den anschließenden Wechsel in ihrer Mimik und eine leichte Falte entstand auf seiner Stirn, was bei dem Knoten auf eben jener seltsam aussah.
Sein Ausdruck blieb dennoch freundlich, jedoch entfuhr ihm ein brummendes "hm" und er schwieg nun ein, zwei Augenblicke.

"Der Pfad der Erleuchtung ist selten, aber meine verehrte Mentorin konnte mir viel darüber berichten. Also kenne ich ihn gut und ich respektiere seine Lehren. Jedoch mögen Wandler auf den anderen Wegen der Erleuchtung anders darüber denken. Manche nennen ihn gar häretisch. Daher bitte, nein ersuche ich Euch, vorsichtig zu sein.“

Seine Worte klangen ernst, doch der sanfte Ausdruck in seinen Augen nahmen ihnen die Spitze.
Er hob beschwichtigend die Hand, „Doch ich werde Euch so gut unterstützen, so gut, wie ich es vermag. Bitte fahrt fort, welche Weisheit sucht Ihr und wie kann ich Euch dabei helfen? Euer Körper mag anders geworden sein, doch Euer Geist nur dann, wenn Ihr es zulasst. Die sterbliche Seele, die wir einst waren, ruht immer noch in uns und daran halten wir Wandler auf der Via Humanitatis uns fest.“

Er räusperte sich und sein mildes Lächeln kehrte zurück.
„Ich selbst folge dem Pfad des Odems, diene aber allen Pfaden der Menschlichkeit gleichermaßen als Aschepriester.“

Zu ihren letzten Worten nickte er.
„Ich liebe ebenso das Lesen, eine Kunst, die mir als sterblicher kaum vergönnt war, und die Musik, doch leider lernte ich nie selbst ein Instrument zu spielen. Ich kannte einst eine Rose, die eine vortreffliche Musikerin war.“

Er blickte sie neugierig an, „Beherrscht Ihr ein Instrument? Und wenn ja, würdet Ihr mir etwas vorspielen?“
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Augusta Blau
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Augusta Blau »

Verstehend nickte sie und dachte kurz über seine gesprochenen Worte nach:
„Ich fühle mich auf dem Pfad hie und da alleine. Mich interessiert es wie andere mit dem Pfad der Erleuchtung umgehen. Vielleicht mögt Ihr mir ein wenig von Eurer Mentorin erzählen?“, erfragte Augusta freundlich und ihre glockenhelle Stimme erklang voller Hoffnung:

„Lebt jene Rose noch in Genua?“, erkundigte sich die Toreador bei dem Aschepriester voller Sehnsucht, denn sie suchte nach Gleichgesinnten.

„Ich spiele und beherrsche die Drehleier. Gerne lade ich Euch ein, um meinem Spiel zu lauschen.“, meinte die Rose und schenkte dem Salubri ein zartes Lächeln.
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Nicolo Trevisan
Salubri
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Nicolo Trevisan »

Nicolò lächelte sanft und nickte freundlich.
"Das glaube ich Euch gerne. Mir ging es ähnlich, bis jemand hier eintraf, der denselben Pfad wandelt, wie ich.
Nun die Verlorenen, also die Wandler auf der Via Humanitatis akzeptieren den Euren, als einen weiteren Unterpfad. Es sind fürchte ich mehr die anderen Wege der Erleuchtung, deren Reaktion ich hier befürchte. Insbesondere der Anhänger der Via Caeli oder der Könige."
Er hielt kurz inner und krazte nachdenklich seinen Bart, während er in die Ferne blickte.
"Vermutlich wohl auch die Sünder, der Anhänger der via peccati. Wobei ich mir da weniger sicher bin."

Dann schärfte sich sein Blick wieder und er sah sie direkt mit jenem freundlichen Gesichtsausdruck an, der wohl typisch für ihn war.
"Ich möchte Euch jedoch zusichern, dass Ihr Euch nicht alleine fühlen müsst. Ich verstehe Euren Pfad und die Intention dahinter. Ich würde gar sagen, dass unsere Pfade sich auf gewisse Weise ähneln. Nur die Ausprägungen sind anderer Natur. Seid jedenfalls versichert, wenn Ihr Fragen habt oder Rat benötigt, stehe ich Euch als Aschepriester zur Verfügung."

Sein Ausdruck wurde eine Spur sanfter und ein mildes lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, als sie nach Nives fragte. Es wirkte beinahe etwas entrückt.
"Die verehrte Nives ist eine wunderbare Aschepriesterin unseres Weges. Erfahren und einfühlsam, doch ebenso entschlossen und kenntnisreich. Ich schätze sie außerordentlich und ich kann Euch sagen, dass sie den Hauptpfad unserer Via auf bewundernswerte weise gemeistert hat. Leider gehört ihre Heimat dem etruskischen Bund an, weshalb eine Reise dorthin zumindest etwas komplizierter ist..."

Er unterbrach sich kurz und räusperte sich.
"Auch die erwähnte Rose verweilt nicht mehr in Genua sondern zog zumindest für eine Weile in die Domänen des etruskischen Bundes. Leider habe ich von dort aus, ihre Spuren verloren. Es gab einst viele Rosen in dieser Domäne, doch nach und nach zogen alle von hier fort oder erfuhren den endgültigen Tod."
Nicolò wirkte bedauernd über diesen Umstand und man spürte seine aufrichtige Anteilnahme hierüber.

Auf ihre letzten Worte hin nickte Nicolò zustimmend und erwiderte das zarte Lächeln auf seine ihm eigene Weise.
"Gerne würde ich es hören und mich über eine Einladung freuen."
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Augusta Blau
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Re: [1116] Rose und Einhorn [Augusta, Nicolò]

Beitrag von Augusta Blau »

Augusta nickte langsam, während sie seine Worte aufnahm.
„Ihr sprecht offen, wohlwerter Nicolò, und das weiß ich zu schätzen“, begann sie ruhig. „Der eigene Pfad kann einsam sein, selbst wenn man von vielen umgeben ist. Es hilft, jemanden zu treffen, der versteht – oder zumindest nachvollziehen kann, wohin man strebt.“

Ihr Blick blieb offen und aufrichtig.
„Dass Ihr meinen Weg nicht gering schätzt, bedeutet mir mehr, als Ihr vielleicht vermutet. Viele sehen in uns Rosen nur Schöngeister. Ihr jedoch erkennt, dass hinter unserem Streben ein Ziel steht – nicht bloß Zierde.“

Bei der Erwähnung der verschwundenen Toreador legte sich ein ernster Ausdruck auf ihr Gesicht.
„Es ist ein Verlust für die Domäne. Ein größerer, als mancher eingestehen möchte. Nicht wahr? Dies tut mir leid.“

Sie verschränkte die Hände vor sich in einer ruhigen, kontrollierten Bewegung.
„Eurer Mentorin würde ich gern begegnen, wenn sich die Gelegenheit je ergibt. Menschen – oder Wesen – mit einem klaren Verständnis ihrer Via sind selten geworden.“

Schließlich hielt sie inne und ließ ein leichtes, zurückhaltendes Lächeln zu.
„Das Angebot bleibt bestehen. Wenn Ihr Zeit findet oder Ruhe sucht, seid Ihr in Ravecca willkommen. Ich werde spielen, und Ihr könnt hören – oder einfach nur anwesend sein. Beides wäre mir recht.“
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