[1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
- I Tarocchi
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Als Atessa so vor ihn trat lächelte der große, massige Mann gutmütig und erwiderte: “Guten Abend. Ich freue mich, Euch heute Nacht hier zu begrüßen.”
“Ich hoffe, Ihr seid gut in Genua angekommen. Von woher hat es Euch hergetrieben?” Er gab ihr ein väterliches Lächeln. Das Interesse Lucios wirkte echt, vielleicht auch ein bisschen väterlich, als wolle er achtgeben, dass es Atessa auch gut ging.
“Ich hoffe, Ihr seid gut in Genua angekommen. Von woher hat es Euch hergetrieben?” Er gab ihr ein väterliches Lächeln. Das Interesse Lucios wirkte echt, vielleicht auch ein bisschen väterlich, als wolle er achtgeben, dass es Atessa auch gut ging.
- Atessa Federizzi
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Ein ehrliches Lächeln? Ein ungewöhnlicher Anblick in der Nacht.
Atessa nickte ihrem Gegenüber höflich zu und sah ihn genauer an.* War das Schweiß auf seiner Stirn? Atessa atmete kurz ein. Schweiß! Die unschöne Seite an der Schöpfung Gottes. Gut, ihr Gesprächspartner war auch so kein besonders schönes Exemplar des Herrn. Lucio il Omnivornos blinzelte kurz.
"Danke der Nachfrage, die Ankunft aus Salerno hier in Genua ist schon ein paar Monde her, aber es war soweit ohne größere Sorgen." Sie schien ihn weiter zu beäugen.
Ein Kainit würde nicht von den Vorbeiziehenden so wenig bedacht werden. 'Also ein Ghul vermutlich', ging es der Rose durch den Kopf. Sie legte den Kopf leicht schief.
"Mein Name ist Atessa Federizzi, Neugeborene vom Clan der Rose. Verzeiht meine Unwissenheit - ihr seid?"
Mit einem Blutsdiener des Prinzenhaushalts sollte man sich nicht gewiss nicht schlecht stellen.
Atessa nickte ihrem Gegenüber höflich zu und sah ihn genauer an.* War das Schweiß auf seiner Stirn? Atessa atmete kurz ein. Schweiß! Die unschöne Seite an der Schöpfung Gottes. Gut, ihr Gesprächspartner war auch so kein besonders schönes Exemplar des Herrn. Lucio il Omnivornos blinzelte kurz.
"Danke der Nachfrage, die Ankunft aus Salerno hier in Genua ist schon ein paar Monde her, aber es war soweit ohne größere Sorgen." Sie schien ihn weiter zu beäugen.
Ein Kainit würde nicht von den Vorbeiziehenden so wenig bedacht werden. 'Also ein Ghul vermutlich', ging es der Rose durch den Kopf. Sie legte den Kopf leicht schief.
"Mein Name ist Atessa Federizzi, Neugeborene vom Clan der Rose. Verzeiht meine Unwissenheit - ihr seid?"
Mit einem Blutsdiener des Prinzenhaushalts sollte man sich nicht gewiss nicht schlecht stellen.
Spoiler!
- I Tarocchi
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
"Ach", brummte der Allesfresser da und zog seine buschigen Augenbrauen etwas in die Höhe. "Dann muss ich mich vorstellen", bestätigte er Atessas Gedankengang wohl auch und machte eine etwas behäbige Verbeugung, die dem förmlichen Anlass des Hofes gerecht werden konnte.
"Mein Name ist Lucio. 'il Onnivorno', sagen die meisten dazu." Er lachte ein bisschen über den Beinamen und strich sich über seinen durchaus beträchtlichen Bauch. Ob noch mehr hinter dem Namen steckte?
"Ich habe die große Ehre und Freude, der höchst verehrten Aurore von Genua zu Diensten zu sein, nicht selten auch in Angelegenheiten zwischen ihr und den Neugeborenen ihrer Domäne." Gutmütig klang das und das schwang auch in seinen nächsten Worten weiter mit: "Wir sind einander noch nicht begegnet. Aber vielleicht kann ich Euch in der Zukunft einmal weiterhelfen." "Doch wenn Ihr von Salerno her kommt, dann hoffe ich, die Normannen haben Euch nicht zu übel mitgespielt?" Er riebt sich einmal die Stirn, ein bisschen mit dem Ärmel, als hätte er ihren Blick genau dorthin auch bemerkt.
"Mein Name ist Lucio. 'il Onnivorno', sagen die meisten dazu." Er lachte ein bisschen über den Beinamen und strich sich über seinen durchaus beträchtlichen Bauch. Ob noch mehr hinter dem Namen steckte?
"Ich habe die große Ehre und Freude, der höchst verehrten Aurore von Genua zu Diensten zu sein, nicht selten auch in Angelegenheiten zwischen ihr und den Neugeborenen ihrer Domäne." Gutmütig klang das und das schwang auch in seinen nächsten Worten weiter mit: "Wir sind einander noch nicht begegnet. Aber vielleicht kann ich Euch in der Zukunft einmal weiterhelfen." "Doch wenn Ihr von Salerno her kommt, dann hoffe ich, die Normannen haben Euch nicht zu übel mitgespielt?" Er riebt sich einmal die Stirn, ein bisschen mit dem Ärmel, als hätte er ihren Blick genau dorthin auch bemerkt.
- Atessa Federizzi
- Toreador
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- Registriert: Fr 4. Nov 2022, 22:07
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Atessa nickte ihm höflich bestätigend zu. "Ich erinnere mich, Ihr hattet bereits die Güte mir schriftlich den Weg zum wohlwerten Herold zu weisen, als ich mich auf dem Weg in diese Domäne befand. Und nein, mir hat man nicht übel mitgespielt - ich hatte wohl Glück." Sie zuckte leicht mit den Schultern und musterte erneut das Gesicht des Mannes. "Sollte ich Unterstützung benötigen, werde ich mich an Eure freundlichen Worte erinnern."
Das Lächeln der Rose blieb, während sie sich etwas straffte und der Blick gen Haupthalle ging. Aus dem Augenwinkel einen weiteren Gast an ihr vorbeiziehen sah. Dunkel gekleidet - mehr war nicht zu erkennen.
"Nun, ich bin gespannt was der heutige Abend so bringen wird. Wenn ihr mich entschuldigt, ich möchte mich nicht verspäten. Eine Freude Euch persönlich kennenzulernen." Ihr Kopf wippte kurz in die Richtung, in die der andere Gast gegangen war. Dann nickte die Toreador dem Allesfresser freundlich zu, wartete, ob er noch etwas zu sagen hatte und ging dann weiter in Richtung Haupthalle.
Sie trat ein und ihre rehbraunen Augen versuchten jeden zu erfassen, den es zu sehen gab. Zu ihrem Unbehagen kannte sie nur Macario und Giada, deren Gesichtsausdruck und Körperhaltung allerdings von einem höflichen Plausch abrieten. Ihre Clansbrüder waren noch abwesend.
Der einzig ihr bekannte Ancilla war noch nicht vor Ort, und so richtete sie ein tiefes Nicken an Macario und Giada persönlich, bevor sich ein ebenso tiefes Nicken in den Raum gab. Vermutlich ihr erster Fehler des Abends. Es würde gewiss nicht der Letzte sein. Die Toreador hoffte, dass es bei der Masse an Personen schlicht unterging.
Da der Herold im Gespräch schien, entschloss sich Atessa zu beobachten. Und so huschte ihr Blick über die Körper und Gesichter der Anwesenden, während sie sich etwas abseits stellte, um einen guten Überblick zu wahren.
Überraschend viele Gottesmänner waren anwesend und einer davon starrte sie an. Sie schenkte Ferrucio ein höfliches Lächeln und ein tiefes Nicken, bevor sie ihren Blick abwandte. Sie hatte das Gefühl er starrte direkt in ihre Gedanken - und die gingen keinen etwas an.
Das Lächeln der Rose blieb, während sie sich etwas straffte und der Blick gen Haupthalle ging. Aus dem Augenwinkel einen weiteren Gast an ihr vorbeiziehen sah. Dunkel gekleidet - mehr war nicht zu erkennen.
"Nun, ich bin gespannt was der heutige Abend so bringen wird. Wenn ihr mich entschuldigt, ich möchte mich nicht verspäten. Eine Freude Euch persönlich kennenzulernen." Ihr Kopf wippte kurz in die Richtung, in die der andere Gast gegangen war. Dann nickte die Toreador dem Allesfresser freundlich zu, wartete, ob er noch etwas zu sagen hatte und ging dann weiter in Richtung Haupthalle.
Sie trat ein und ihre rehbraunen Augen versuchten jeden zu erfassen, den es zu sehen gab. Zu ihrem Unbehagen kannte sie nur Macario und Giada, deren Gesichtsausdruck und Körperhaltung allerdings von einem höflichen Plausch abrieten. Ihre Clansbrüder waren noch abwesend.
Der einzig ihr bekannte Ancilla war noch nicht vor Ort, und so richtete sie ein tiefes Nicken an Macario und Giada persönlich, bevor sich ein ebenso tiefes Nicken in den Raum gab. Vermutlich ihr erster Fehler des Abends. Es würde gewiss nicht der Letzte sein. Die Toreador hoffte, dass es bei der Masse an Personen schlicht unterging.
Da der Herold im Gespräch schien, entschloss sich Atessa zu beobachten. Und so huschte ihr Blick über die Körper und Gesichter der Anwesenden, während sie sich etwas abseits stellte, um einen guten Überblick zu wahren.
Überraschend viele Gottesmänner waren anwesend und einer davon starrte sie an. Sie schenkte Ferrucio ein höfliches Lächeln und ein tiefes Nicken, bevor sie ihren Blick abwandte. Sie hatte das Gefühl er starrte direkt in ihre Gedanken - und die gingen keinen etwas an.
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Das Eintreten des Chronisten nötigte Macario eine weitere Verbeugung ab. So Benedetto ihn überhaupt wahrnahm, würde der Herold diese Verbeugung noch intensivieren und länger in der Position verharren.
Das Erscheinen der Geißel erschrak Macario nahezu. Der Gangrel war fast einer Bestie gleich, bedrohlich. Auffallend, dass die Bestie die Ancillae als Gleiche betrachtete. Das konnte nur bedeuten, dass die höchstverehrte Aurore seinen Stand erhoben hatte. Er wand ungläubig und fast angewidert seinen Blick von der Geißel ab.
Macario verharrte. Er nickte Atessa knapp zu. Er schien momentan nicht, an einem Gespräch mit ihr interessiert zu sein.
Das Erscheinen der Geißel erschrak Macario nahezu. Der Gangrel war fast einer Bestie gleich, bedrohlich. Auffallend, dass die Bestie die Ancillae als Gleiche betrachtete. Das konnte nur bedeuten, dass die höchstverehrte Aurore seinen Stand erhoben hatte. Er wand ungläubig und fast angewidert seinen Blick von der Geißel ab.
Macario verharrte. Er nickte Atessa knapp zu. Er schien momentan nicht, an einem Gespräch mit ihr interessiert zu sein.
Wie kann man von Licht sprechen, wenn man nicht, wenigstens einmal,
die Erfahrung der Finsternis gemacht hat. Zenon von Kition
die Erfahrung der Finsternis gemacht hat. Zenon von Kition
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Auch Benjamin schickte sich den steilen Weg hinauf zum Casteletto zu vollbringen. Seine Gestalt war wie sonst nicht wie die Anderer in irgendeiner Art und Weise Aufsehen erregend. Lediglich zwei Dinge fielen Beobachtern ins Auge. Seine immer dunkler werdende Haut, und die daran angeglichene Pagenkleidung. Er trug vollständig Schwarze Kleidung, auch wenn der Schein des verarbeiteten Samtes matt wirkte. Nichtsdestotrotz war er wie üblich wenn man ihn antraf Barfuß.
Die Hunde ignorierte er und lief ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen an Ihnen vorbei. Nachdem er die Gatter passiert hatte wechselte er einige wenige freundliche Worte mit Lucio ehe er seinen Weg fortsetzte. Auf der Versammlung angekommen schien er sich für einen Moment zu orientieren. Er verneigte sich in Richtung der Ancillae und sowohl Nubis, Macario, Nicolo, Arash, Tankred sowie Giada erhielten von ihm in ebenjener Reihenfolge ein respektvolles Nicken. In der Etikette bewanderten Mitgliedern der Domäne dürfte dabei sicherlich auffallen, dass sich sowohl Körpersprache als auch Mimik dabei auf das absolut nötigste Maß beschränkten welches angemessen war. Er würde keine Sekunde mehr Zeit investieren als nötig war, und selbiges strahlte er auch aus.
Dann jedoch hellte sich sein monoton wirkender Blick und sein Gesicht auf und er ging in zügigem aber nicht überhasteten Tempo in Richtung Angeliques. Alle Neuzugänge musterte er entweder im Vorbeigehen oder während seiner kurz gehaltenen Begrüßungsrunde.
Alles in allem konnte man seinen Habitus als ruhig und fokussiert beschreiben.
Die Hunde ignorierte er und lief ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen an Ihnen vorbei. Nachdem er die Gatter passiert hatte wechselte er einige wenige freundliche Worte mit Lucio ehe er seinen Weg fortsetzte. Auf der Versammlung angekommen schien er sich für einen Moment zu orientieren. Er verneigte sich in Richtung der Ancillae und sowohl Nubis, Macario, Nicolo, Arash, Tankred sowie Giada erhielten von ihm in ebenjener Reihenfolge ein respektvolles Nicken. In der Etikette bewanderten Mitgliedern der Domäne dürfte dabei sicherlich auffallen, dass sich sowohl Körpersprache als auch Mimik dabei auf das absolut nötigste Maß beschränkten welches angemessen war. Er würde keine Sekunde mehr Zeit investieren als nötig war, und selbiges strahlte er auch aus.
Dann jedoch hellte sich sein monoton wirkender Blick und sein Gesicht auf und er ging in zügigem aber nicht überhasteten Tempo in Richtung Angeliques. Alle Neuzugänge musterte er entweder im Vorbeigehen oder während seiner kurz gehaltenen Begrüßungsrunde.
Alles in allem konnte man seinen Habitus als ruhig und fokussiert beschreiben.
- Allegra Aldighieri
- Kappadozianer
- Beiträge: 1018
- Registriert: So 15. Jan 2023, 20:24
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Allegra fällt beflissen auf ein Knie und senkt den Kopf, als Benedettos Blick auf ihr verharrt. Sie macht aber darüber hinaus keine Anstalten, von sich aus Kontakt aufzunehmen - ein Hofzeremoniell mit allerlei Würdenträgern aus allen Häusern war nicht der richtige Rahmen für Dinge, die nur das Haus Kappadozius betrafen.
Moment, sprach da beim Tor nicht gerade jemand von 'Salerno'? In der Tat, der Allesfresser wiederholte das Wort, während er mit einer der Kappadozianierin unbekannten brünetten Frau sprach. Danach wurde ihr Blick auf die Silberfäden in ihrem Kleid gelenkt, die einen Moment anstarrte. Das war ja noch interessanter.
Sie lenkt ihre Schritte auf Atessa zu.
viewtopic.php?t=6448
Moment, sprach da beim Tor nicht gerade jemand von 'Salerno'? In der Tat, der Allesfresser wiederholte das Wort, während er mit einer der Kappadozianierin unbekannten brünetten Frau sprach. Danach wurde ihr Blick auf die Silberfäden in ihrem Kleid gelenkt, die einen Moment anstarrte. Das war ja noch interessanter.
Sie lenkt ihre Schritte auf Atessa zu.
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Weihlaer antwortet verzögert auf Paolos Gruß, über irgendetwas anderes hatte er gerade nachgedacht.
"Stimmt, ein neugeborener bin ich auch, noch."
Danach orientiert er sich an Macarios Verhalten um den Stand der anderen Gäste zu erschätzen.
Schließlich fragt er in die Runde :"Hat schon jemand Nicolo Trevisan gesehen? Ich denke jedes Nachtkind dieser Stadt nimmt an der Veranstaltung heute teil?"
Sollte jemand Weihlaer beobachten würde man im übrigen erkennen, dass es ihn sichtlich unangenehm ist, wenn immer Blicke nur über Ihn streifen.
"Stimmt, ein neugeborener bin ich auch, noch."
Danach orientiert er sich an Macarios Verhalten um den Stand der anderen Gäste zu erschätzen.
Schließlich fragt er in die Runde :"Hat schon jemand Nicolo Trevisan gesehen? Ich denke jedes Nachtkind dieser Stadt nimmt an der Veranstaltung heute teil?"
Sollte jemand Weihlaer beobachten würde man im übrigen erkennen, dass es ihn sichtlich unangenehm ist, wenn immer Blicke nur über Ihn streifen.
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Bescheiden und unscheinbar begab sich Sedna zum Hof. Nach einem kurzen, freundlichen Gespräch mit dem Allesfresser, erkundete sie das Gelände und nahm die anderen Gäste in Augenschein, ohne jemanden im Besonderen zu beobachten. Ihre Kleidung war wertvoll, jedoch schlicht und dunkel und für ein ungeübtes Auge nicht als solche zu erkennen. Ein unaufmerksamer Betrachter könnte sie für eine Bedienstete halten.
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Wenngleich sie auf den Straßen der Stadt ihr Gesicht und ihre Sicherheit hinter dem dunklen Schleier verborgen hatte, behielt die Lasombra diesen Zustand nach dem Passieren der Tore nicht bei. Sie streckte ihre Schultern und richtete sich auf, noch bevor der Stoff vor dem weiblichen Gesicht vollends gefallen war.
Mit ihrem Arm auf seinem hatte sich Drita ganz leicht hinter ihrem Begleiter positioniert und dessen Stellung als Höheren damit offenkundig akzeptiert. Ihr Kleid war auf die Kleidung ihres Begleiters abgestimmt - hochwertig, aber ohne viel Prunk. Diesen brauchten sie Beide nicht, denn ihre Ausstrahlungen reichte aus, um jeden Schmuck zu ersetzen. Alter und Würde zeichneten sich in jedem Schritt ab.
Einzig ein silbernes Kreuz hing über dem Stoff zwischen ihren Brüsten. Dies wurde nochmal hervorgehoben, als Drita dem Allesfresser zu nickte. Kurz und knapp, bevor sie sich wieder der Führung ihres Begleiters überließ: Ilario kannte sich hier deutlich besser aus.
Ein wenig verwundert war Ilario an den Hunden vorbei geschritten und hatte deren Gekläffe geflissentlich ignoriert. Aurore würde ihre Gründe haben und schließlich war dies, so gern Ilario die Hunde zum Verstummen gebracht hätte, hier ihr Hof.
Wie auch die Gewandung Dritas war Ilarios von hoher Qualität, aber dezent. Über Beinlingen und wildledernem Schuhwerk war auch seine Tunika von tiefem Schwarz, während der bodenlange Umhang von der Farbe dunklen Rauchs war und an den Säumen silberne Stickereien aufwies. Am Gürtel trug Ilario ein Schwert in dunkler, schmuckloser Scheide, dessen Heft auf ebenso fremdländische wie große Schmiedekunst hinwies, am Knauf funkelte ein Rubin tiefrot im Fackellicht. Obschon kein Kriegersmann, nahm er sein Recht als Vasall wahr. Auch in dieser Sache hatte die Prinzessin für ihren Hof sicherlich nicht ohne Grund so entschieden.
Beim Betreten des Saals tat er es Drita gleich, nickte dem Allesfresser knapp zu. Ansonsten suchte sein meergrauer Blick lediglich Benedetto und Ferrucio, jenen beiden wurde ein respektvolles Nicken zuteil wie unter gleichrangigen Ancilla. Die Neugeborenen wurden vorerst ignoriert, Standesgrenzen mussten gewahrt werden.
Standesgrenzen, an die auch Drita sich hielt. Aufmerksam verfolgte sie, wen Ilario grüßte und neigte den Kopf vor diesen mit einem Nicken, das etwas weniger knapp war, als das des Hüters. Respektvoll, sanft lächelnd.
Ein unbekanntes Gesicht für Viele stand dort an der Seite des Hüters. Vielleicht der erste Gast von Außerhalb an diesem Abend?
Mit ihrem Arm auf seinem hatte sich Drita ganz leicht hinter ihrem Begleiter positioniert und dessen Stellung als Höheren damit offenkundig akzeptiert. Ihr Kleid war auf die Kleidung ihres Begleiters abgestimmt - hochwertig, aber ohne viel Prunk. Diesen brauchten sie Beide nicht, denn ihre Ausstrahlungen reichte aus, um jeden Schmuck zu ersetzen. Alter und Würde zeichneten sich in jedem Schritt ab.
Einzig ein silbernes Kreuz hing über dem Stoff zwischen ihren Brüsten. Dies wurde nochmal hervorgehoben, als Drita dem Allesfresser zu nickte. Kurz und knapp, bevor sie sich wieder der Führung ihres Begleiters überließ: Ilario kannte sich hier deutlich besser aus.
Ein wenig verwundert war Ilario an den Hunden vorbei geschritten und hatte deren Gekläffe geflissentlich ignoriert. Aurore würde ihre Gründe haben und schließlich war dies, so gern Ilario die Hunde zum Verstummen gebracht hätte, hier ihr Hof.
Wie auch die Gewandung Dritas war Ilarios von hoher Qualität, aber dezent. Über Beinlingen und wildledernem Schuhwerk war auch seine Tunika von tiefem Schwarz, während der bodenlange Umhang von der Farbe dunklen Rauchs war und an den Säumen silberne Stickereien aufwies. Am Gürtel trug Ilario ein Schwert in dunkler, schmuckloser Scheide, dessen Heft auf ebenso fremdländische wie große Schmiedekunst hinwies, am Knauf funkelte ein Rubin tiefrot im Fackellicht. Obschon kein Kriegersmann, nahm er sein Recht als Vasall wahr. Auch in dieser Sache hatte die Prinzessin für ihren Hof sicherlich nicht ohne Grund so entschieden.
Beim Betreten des Saals tat er es Drita gleich, nickte dem Allesfresser knapp zu. Ansonsten suchte sein meergrauer Blick lediglich Benedetto und Ferrucio, jenen beiden wurde ein respektvolles Nicken zuteil wie unter gleichrangigen Ancilla. Die Neugeborenen wurden vorerst ignoriert, Standesgrenzen mussten gewahrt werden.
Standesgrenzen, an die auch Drita sich hielt. Aufmerksam verfolgte sie, wen Ilario grüßte und neigte den Kopf vor diesen mit einem Nicken, das etwas weniger knapp war, als das des Hüters. Respektvoll, sanft lächelnd.
Ein unbekanntes Gesicht für Viele stand dort an der Seite des Hüters. Vielleicht der erste Gast von Außerhalb an diesem Abend?
Feuer und Sturm, Erdbeben mögen meine Waren zerstören.
Ich verliere nicht Viel, wenn mir das Vertrauen meiner Kunden erhalten bleibt.
Charakterbeschreibung
Ich verliere nicht Viel, wenn mir das Vertrauen meiner Kunden erhalten bleibt.
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