[1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Auch der Herold hofierte die verehrten und wohlwerten Ankömmlinge am Hof ihres Standes entsprechend. Eben durch eine Verbeugung bei Ilario und Drita und ein tiefes Neigen des Hauptes bei Iulia Cornelia. Gerade rechtzeitig hatte er sich anscheinend aus dem Gespräch mit dem Wanderer gelöst, um nicht mit Jenem, in weitere Verbindung gebracht zu werden.
Alle Rangniederen würde Macario vorerst solange ignorieren, als sie ihn nicht direkt ansprachen, aufzwingend grüßten oder anderweitig in den Weg kamen. Sein Blick würde die Neuankömmlinge nur kurz berühren. Allein Giada ließ er etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen, als er ihre Reaktion auf Iulia Cornelia und den Unbekannten verfolgte.
Ilario und Drita. Sie waren mehr vertraut miteinander, als Drita oder Ilario es offenbart hatten. Womöglich waren sie gar Verbündete. Dies könnte bedeuten, dass mit Drita gewiss längerfristig zu rechnen wäre...
Iulia Cornelia mit einem Fremden. Dies dürfte weitere Verstärkung für die Reihen der Ventrue bedeuten. Wie einst Liutprand. Unklar der Status des Fremden. Es mochte sogar ein Ancilla sein. Noch ließ sich dessen Status nicht mit Sicherheit feststellen. Niemand schien mit ihm bekannt zu sein, bis auf die Harpyie...
Hin und wieder taxierte Macarios Blick Nubis, wie er sich verhielt. Was es alles bedeuten würde... sollte er noch das Wort mit ihm suchen oder sich von den dubiosen Andeutungen einfach überraschen lassen?
Er entschied sich proaktiv auf Nubis zuzugehen, solange das Hofzeremoniell noch nicht begonnen hatte. Er ging langsam in dessen Richtung. Schritt um Schritt. Würde der Kappadozianer ihm ausweichen oder ein kurzes Zwiegespräch zulassen?
Alle Rangniederen würde Macario vorerst solange ignorieren, als sie ihn nicht direkt ansprachen, aufzwingend grüßten oder anderweitig in den Weg kamen. Sein Blick würde die Neuankömmlinge nur kurz berühren. Allein Giada ließ er etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen, als er ihre Reaktion auf Iulia Cornelia und den Unbekannten verfolgte.
Ilario und Drita. Sie waren mehr vertraut miteinander, als Drita oder Ilario es offenbart hatten. Womöglich waren sie gar Verbündete. Dies könnte bedeuten, dass mit Drita gewiss längerfristig zu rechnen wäre...
Iulia Cornelia mit einem Fremden. Dies dürfte weitere Verstärkung für die Reihen der Ventrue bedeuten. Wie einst Liutprand. Unklar der Status des Fremden. Es mochte sogar ein Ancilla sein. Noch ließ sich dessen Status nicht mit Sicherheit feststellen. Niemand schien mit ihm bekannt zu sein, bis auf die Harpyie...
Hin und wieder taxierte Macarios Blick Nubis, wie er sich verhielt. Was es alles bedeuten würde... sollte er noch das Wort mit ihm suchen oder sich von den dubiosen Andeutungen einfach überraschen lassen?
Er entschied sich proaktiv auf Nubis zuzugehen, solange das Hofzeremoniell noch nicht begonnen hatte. Er ging langsam in dessen Richtung. Schritt um Schritt. Würde der Kappadozianer ihm ausweichen oder ein kurzes Zwiegespräch zulassen?
Wie kann man von Licht sprechen, wenn man nicht, wenigstens einmal,
die Erfahrung der Finsternis gemacht hat. Zenon von Kition
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Den Verneigungen der Neugeborenen begegnete Drita weitestgehend mit einem anteilnahmslosen, knappen Nicken und freundlichem Lächeln. Bei ihren Clansgeschwistern mit denen sie bereits gesprochen hatte verharrte die Ancilla einen längeren Moment und auch das Nicken war deutlicher. Bei Giada und Macario war es deutlicher als bei Vincente.
Das Kind der Prinzessin war Drita inzwischen mehrfach so ausführlich beschrieben worden, dass sie sie ohne Weiteres erkannte. Daher erhielt auch sie ein entsprechendes deutliches Nicken, nachdem die Lasombra in der Begrüßungsreihenfolge der Harpyie dran war. Ein Lächeln deutete an, dass sie durchaus zu einem späteren Moment einer Unterhaltung nicht abgeneigt war. Ilurias Begleitung bekam ebenfalls ein Nicken, etwas weniger tief als die Harpyie.
Und kurz darauf... erstarrte Drita. Ihre Augen legten sich auf Adamo, fixierten ihn förmlich. Wem mochte es aufgefallen sein, dass die Rose sie nur knapp betrachtet hatte, ehe er Ilario deutlich angemessen begrüßte. Und dann drehte er sich auch einfach weg und machte mit den Begrüßungen weiter, ohne nochmal zu ihre zurück zu kommen. * Die Freundlichkeit wich aus den Zügen des Schattens.
"Verehrter Ilario, wer ist das?", fragte sie etwas lauter als unbedingt notwendig. Ihre Stimme - sonst so sanft und wohltuend - klang fast, wie Eiswasser. Dabei deutete sie auf die Rose.
Zu einem anderen Moment, in einer anderen Gesellschaft, wäre Drita da sicher drüber gestanden. Sie hatte oft Verständnis für mangelnde Etikette und ihr Interesse an potenziellen Geschäften war größer als ihr Ego vollkommen korrekt von einem Fremden begrüßt zu werden. Aber sie wusste auch, dass sie sich hier und heute genauso wenig Fehler erlauben durfte, wie jeder Andere. Und noch weniger durfte sie Schwäche zeigen.
Sie wartete bis Adamo mit seiner Begrüßung wieder grob in ihre Richtung blickte. Dann hob sie die Hand und schnippte einmal laut, um dessen Aufmerksamkeit - und die von einigen Anderen zu erlangen. Mit einem Finger winkte der Schatten die Rose heran.
***********
*
SK 8
Schattenkanzler (Hauke) Request: [5d10] Roll: [6, 6, 4, 2, 1] Result: 19
Das Kind der Prinzessin war Drita inzwischen mehrfach so ausführlich beschrieben worden, dass sie sie ohne Weiteres erkannte. Daher erhielt auch sie ein entsprechendes deutliches Nicken, nachdem die Lasombra in der Begrüßungsreihenfolge der Harpyie dran war. Ein Lächeln deutete an, dass sie durchaus zu einem späteren Moment einer Unterhaltung nicht abgeneigt war. Ilurias Begleitung bekam ebenfalls ein Nicken, etwas weniger tief als die Harpyie.
Und kurz darauf... erstarrte Drita. Ihre Augen legten sich auf Adamo, fixierten ihn förmlich. Wem mochte es aufgefallen sein, dass die Rose sie nur knapp betrachtet hatte, ehe er Ilario deutlich angemessen begrüßte. Und dann drehte er sich auch einfach weg und machte mit den Begrüßungen weiter, ohne nochmal zu ihre zurück zu kommen. * Die Freundlichkeit wich aus den Zügen des Schattens.
"Verehrter Ilario, wer ist das?", fragte sie etwas lauter als unbedingt notwendig. Ihre Stimme - sonst so sanft und wohltuend - klang fast, wie Eiswasser. Dabei deutete sie auf die Rose.
Zu einem anderen Moment, in einer anderen Gesellschaft, wäre Drita da sicher drüber gestanden. Sie hatte oft Verständnis für mangelnde Etikette und ihr Interesse an potenziellen Geschäften war größer als ihr Ego vollkommen korrekt von einem Fremden begrüßt zu werden. Aber sie wusste auch, dass sie sich hier und heute genauso wenig Fehler erlauben durfte, wie jeder Andere. Und noch weniger durfte sie Schwäche zeigen.
Sie wartete bis Adamo mit seiner Begrüßung wieder grob in ihre Richtung blickte. Dann hob sie die Hand und schnippte einmal laut, um dessen Aufmerksamkeit - und die von einigen Anderen zu erlangen. Mit einem Finger winkte der Schatten die Rose heran.
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SK 8
Schattenkanzler (Hauke) Request: [5d10] Roll: [6, 6, 4, 2, 1] Result: 19
Feuer und Sturm, Erdbeben mögen meine Waren zerstören.
Ich verliere nicht Viel, wenn mir das Vertrauen meiner Kunden erhalten bleibt.
Charakterbeschreibung
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Der erste Liktor der Domäne Genua gab sich recht spät die Ehre, aber alles vor der Herrscherin war noch rechtzeitig. Er war in einer kombinierten Rüstung aus Leder und Stahl im langobardischem Stil gerüstet und trug sein Gladius am Gürtel. Ein Rechteckmantel aus dunkelblauer Wolle, reich verziert mit Borten und Bändern trug er als Zeichen eines Mannes von edlem Blut über der Schulter. Der sonst stehende drei Tage Bart hat er sich sauber rasieren lassen.
Am Eingang begrüßte er den Allesfresser für einen Ghul und im Vergleich seiner sonstigen Haltung gegenüber Menschen und Ghulen recht freundlich mit einigen Worten.
Als er den Saal betrat verschaffte er sich einen kurzen Überblick. Zielgesteuert begrüßte er zunächst die anwesenden Ancilla, Benedetto, Ilario und Ferrucio mit einer leichten Verbeugung. Drita, der Gast wurde förmlich begrüßt mit einem leichten neigen des Hauptes. So gewünscht und erlaubt würde er einige wenige Worte der Begrüßung, im Falle von Drita auch Worte der Vorstellung gewechselt.
Als nächste Station seiner Begrüßung war seine Clanschwester und ihre Begleitung. Iulia wurde mit einem leichten Neigen seines Hauptes begrüßt. So sie es wünschte, würden auch hier Worte gewechselt und der ein oder andere neugierige Blick fiel auf ihre Begleitung.
Den Liktor Tankret begrüßte er ebenfalls mit einem knappen nicken. Wohlwollend fiel sein Blick auf die Rüstung und die Waffen des Nosferatu.
Arash und sein Gebaren wurde von ihm komplett ignoriert.
Die übrigen Anwesenden würde er nicht begrüßen und sein Gebaren schien zu erwarten, dass sie zu ihm kamen und ihn begrüßen.
Am Eingang begrüßte er den Allesfresser für einen Ghul und im Vergleich seiner sonstigen Haltung gegenüber Menschen und Ghulen recht freundlich mit einigen Worten.
Als er den Saal betrat verschaffte er sich einen kurzen Überblick. Zielgesteuert begrüßte er zunächst die anwesenden Ancilla, Benedetto, Ilario und Ferrucio mit einer leichten Verbeugung. Drita, der Gast wurde förmlich begrüßt mit einem leichten neigen des Hauptes. So gewünscht und erlaubt würde er einige wenige Worte der Begrüßung, im Falle von Drita auch Worte der Vorstellung gewechselt.
Als nächste Station seiner Begrüßung war seine Clanschwester und ihre Begleitung. Iulia wurde mit einem leichten Neigen seines Hauptes begrüßt. So sie es wünschte, würden auch hier Worte gewechselt und der ein oder andere neugierige Blick fiel auf ihre Begleitung.
Den Liktor Tankret begrüßte er ebenfalls mit einem knappen nicken. Wohlwollend fiel sein Blick auf die Rüstung und die Waffen des Nosferatu.
Arash und sein Gebaren wurde von ihm komplett ignoriert.
Die übrigen Anwesenden würde er nicht begrüßen und sein Gebaren schien zu erwarten, dass sie zu ihm kamen und ihn begrüßen.
Nobilitas obligat
- Il Canzoniere
- Erzähler
- Beiträge: 9803
- Registriert: Fr 22. Jan 2016, 20:22
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Nur einige Minuten nach Liutprand erreichte Fiamma den Eingang zum Grafenkastell. Zögerlich aber mit einem gewissen Interesse passierte sie das Tor mit den wild bellenden Hunden, ehe sie beim Allesfresser stehen blieb und einige grüßende Worte mit diesem wechselte. Offenbar tauschten sie auch zu den Hunden einige Worte aus, ehe sie erneut mit dem Bellen begannen, weil bereits der nächste Nächtliche mit festem Schritt seinen Weg durch die Nacht bahnte. Salvador hatte seinen spöttischen Spaß an den bellenden Hunden, ja er trat sogar nach einem von ihnen, ehe er mit einem dreckigen Grinsen wortlos am Allesfresser und Fiamma vorbeistapfte. Er machte keine Anstalten sein uraltes Kettenhemd oder seinen Schwert und Dolch niederzulegen, nahm den empörten Blick Lucios nicht einmal wahr.
Und so war es Salvador der als nächstes die Halle betrat. Sein breites Kreuz und missmutiger Blick machten ihn zu keiner der erfreulichsten Erscheinungen heute Nacht und es war ihm ziemlich anzusehen das er keine große Lust hatte hier zu sein. Auch hellte sich sein Gemüt nicht unbedingt auf, als er den Blick über die Anwesenden gleiten ließ. Ziemlich notdürftig grüßte er Benedetto, Ilario, Drita und Ferrucio, dann verließ ihn langsam die Lust. Er schaffte es noch soetwas ähnliches wie ein grüßendes Kopfnicken in Richtung Iulia zu senden, Liutprand einen sicherlich kaum ernst gemeinten - aber treffend ausgeführten -militärischen Gruß zuzusalutieren und Macario ein dünnes Lächeln zu gönnen, dann war es vorbei mit seiner Aufmerksamkeit für solcherlei Dinge. Alle anderen waren ihm offenbar schlichtweg egal. Lediglich Benjamin warf er ein wölfisches Grinsen zu, das absolut alles bedeuten konnte, ehe er einige Schritte neben den Eingang zurückwich und sich mit vor der Brust gekreuzten Armen an die Wand lehnte.
Fiamma war währenddessen ebenfalls in die Halle geglitten. Erneut trug sie saubere, passende Jägerkleidung die aber vermutlich für einen Mann angefertigt worden war. Die Schuhe, die Fiamma trug, schienen selten benutzt, sofern es jemanden interessierte. Sie wippte einige Male auf ihnen vor und zurück, bevor sie ihren Mut zusammennahm und in die Halle hineintrat. Mit ihrer linken Hand überprüfte sie fast beiläufig den Sitz ihrer aufwändigen Flechtfrisur, mit der sie ihre langen, leuchtend roten Haare gebändigt hatte. Sie stand im absoluten Kontrast zu der einfachen Kleidung, die sie trug.
Ihre Strategie schien zu sein idealerweise nicht allzu sehr aufzufallen, wodurch ihr die aktuelle Situation um Adamo offenbar in die Karten spielte. Sie verneigte sich -ziemlich adequat - vor den Ilario, Benedetto, Ferrucio und Arash ehe sie ebenfalls mit einer etwas übertriebenen Höflichkeit Iulia, Nubis, Benjamin und Tankred grüßte. Vielleicht dachte sie das etwas mher Höflichkeit vielleicht nicht schaden könne. Danach versuchte sie ein wenig aus dem Fokus der Allgemeinheit zu bleiben, nickte jedem der zu ihr hinüberschaute freundlich zu und beobachtete die Situation um Drita und Adamo interessiert.
Salvador: viewtopic.php?t=110
Fiamma: viewtopic.php?t=6099
Und so war es Salvador der als nächstes die Halle betrat. Sein breites Kreuz und missmutiger Blick machten ihn zu keiner der erfreulichsten Erscheinungen heute Nacht und es war ihm ziemlich anzusehen das er keine große Lust hatte hier zu sein. Auch hellte sich sein Gemüt nicht unbedingt auf, als er den Blick über die Anwesenden gleiten ließ. Ziemlich notdürftig grüßte er Benedetto, Ilario, Drita und Ferrucio, dann verließ ihn langsam die Lust. Er schaffte es noch soetwas ähnliches wie ein grüßendes Kopfnicken in Richtung Iulia zu senden, Liutprand einen sicherlich kaum ernst gemeinten - aber treffend ausgeführten -militärischen Gruß zuzusalutieren und Macario ein dünnes Lächeln zu gönnen, dann war es vorbei mit seiner Aufmerksamkeit für solcherlei Dinge. Alle anderen waren ihm offenbar schlichtweg egal. Lediglich Benjamin warf er ein wölfisches Grinsen zu, das absolut alles bedeuten konnte, ehe er einige Schritte neben den Eingang zurückwich und sich mit vor der Brust gekreuzten Armen an die Wand lehnte.
Fiamma war währenddessen ebenfalls in die Halle geglitten. Erneut trug sie saubere, passende Jägerkleidung die aber vermutlich für einen Mann angefertigt worden war. Die Schuhe, die Fiamma trug, schienen selten benutzt, sofern es jemanden interessierte. Sie wippte einige Male auf ihnen vor und zurück, bevor sie ihren Mut zusammennahm und in die Halle hineintrat. Mit ihrer linken Hand überprüfte sie fast beiläufig den Sitz ihrer aufwändigen Flechtfrisur, mit der sie ihre langen, leuchtend roten Haare gebändigt hatte. Sie stand im absoluten Kontrast zu der einfachen Kleidung, die sie trug.
Ihre Strategie schien zu sein idealerweise nicht allzu sehr aufzufallen, wodurch ihr die aktuelle Situation um Adamo offenbar in die Karten spielte. Sie verneigte sich -ziemlich adequat - vor den Ilario, Benedetto, Ferrucio und Arash ehe sie ebenfalls mit einer etwas übertriebenen Höflichkeit Iulia, Nubis, Benjamin und Tankred grüßte. Vielleicht dachte sie das etwas mher Höflichkeit vielleicht nicht schaden könne. Danach versuchte sie ein wenig aus dem Fokus der Allgemeinheit zu bleiben, nickte jedem der zu ihr hinüberschaute freundlich zu und beobachtete die Situation um Drita und Adamo interessiert.
Salvador: viewtopic.php?t=110
Fiamma: viewtopic.php?t=6099
- Giada Salvaza Rossi
- Lasombra
- Beiträge: 1587
- Registriert: Mo 14. Jun 2021, 21:34
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
“Halt.” Ein einzelnes Wort wie ein Peitschenhieb. Ein Befehl. Giada hob die Hand als wollte sie Adamo, der sie gerade begrüßt hatte, im Zweifel auch mit einem Griff an seine Schulter oder seinen Arm anhalten. Sichtlich musste die Lasombra um ihre Haltung ringen. Doch sie behielt die Kontrolle und sie packte Adamo nicht.*
Einen kurzen Moment lang schloss sie die Augen, dann richtete sie sich hoch und gerade auf. Die Perlen des Rosenkranzes an ihrer Seite klirrten leise und nun war ihr Blick hart und vollständig klar auf Adamo gerichtet. Laut und durchaus hallend hörbar sprach sie:
“Ich kann nicht im Namen Eures hohen und edlen Clans eine Entschuldigung einfordern, dessen Glanz Ihr mit Eurem wiederholt hingeschmierten Betragen durch den Schlamm Eurer eigenen Existenz zieht - denn ich bin ja kein Mitglied jener edlen Familie in der Nacht.”
Das ‘wiederholt’ klang so laut und deutlich, mit einer wohlgesetzten Pause davor und danach, dass wohl jeder um diese Szene herum es verstehen konnte. Giada warf einen kurzen Blick zu Liviu und Atessa herüber.
“Ich kann nicht im Namen aller, die auf der Via Regalis wandeln, eine Entschuldigung einfordern. Deren Namen und Art Ihr durch Euer erbärmliches Gewinsel, Eure ewige, faule, hingerotzt säumige Schuldnerschaft mit dem leeren Dunst Eurer Worte besudelt. Denn obwohl ich die Via Regalis ehre, bin ich keiner ihrer Eidwahrer, ihrer Richter oder Herren. Ich bin kein Aschepriester.
Allzu subtil war das alles nicht mehr, doch Giadas Zorn kam offenkundig von Adamos ‘Grußworten’ von zuvor her und er war geradeheraus und brennend klar.
“Ich kann nicht im Namen Genuas oder gar Eurer höchst verehrten Lehnsherrin eine Entschuldigung verlangen, denn ich bin nichts als ein Gast hier. Doch ich kann sehen, dass Ihr keine einzige Tat für Eure Lehnsherrin vorweisen könnt. Eure Jahre und Jahrzehnte habt Ihr nur damit verbracht, Eure Taschen mit genuesischem Gold vollzustopfen. Die wohlwerte Harpyie und die gesamte Gesellschaft Genuas schmäht Ihr wieder und wieder und erzählt Eure beleidigten Lügengeschichten. Sogar den Fleck, auf dem Ihr Euren Unterschlupf gefunden habt beschmutzt Ihr mit einem gotteslästerlichen Sündenhaus und zieht die Blicke der Kirche auf Euch und Eure Freveleien, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Ihr die Maskerade brecht.” Sie spieh ihm angewidert die Worte hin und warf einen kurzen Blick zu den Liktoren, Liutprand und Tankred.
“Doch für mich selber jedenfalls kann ich einfordern, dass Ihr für Euer Betragen um Verzeihung bittet!"
Sie wischte einmal mit der Hand durch die Luft. Es hätte eine schallende Ohrfeige werden können, doch vielleicht war es nur eine Geste - jedenfalls müsste Adamo wohl gewollt seine Wange in die Bahn ihrer Hand halten, um die Schelle zu kassieren.
"Ich kann Euch anraten, dass Ihr hernach aus meinem Blick verschwindet und erst wieder wagt, mich anzusprechen, wenn Ihr endlich Eure Schulden zu begleichen wünscht!”
Einen kurzen Moment lang schloss sie die Augen, dann richtete sie sich hoch und gerade auf. Die Perlen des Rosenkranzes an ihrer Seite klirrten leise und nun war ihr Blick hart und vollständig klar auf Adamo gerichtet. Laut und durchaus hallend hörbar sprach sie:
“Ich kann nicht im Namen Eures hohen und edlen Clans eine Entschuldigung einfordern, dessen Glanz Ihr mit Eurem wiederholt hingeschmierten Betragen durch den Schlamm Eurer eigenen Existenz zieht - denn ich bin ja kein Mitglied jener edlen Familie in der Nacht.”
Das ‘wiederholt’ klang so laut und deutlich, mit einer wohlgesetzten Pause davor und danach, dass wohl jeder um diese Szene herum es verstehen konnte. Giada warf einen kurzen Blick zu Liviu und Atessa herüber.
“Ich kann nicht im Namen aller, die auf der Via Regalis wandeln, eine Entschuldigung einfordern. Deren Namen und Art Ihr durch Euer erbärmliches Gewinsel, Eure ewige, faule, hingerotzt säumige Schuldnerschaft mit dem leeren Dunst Eurer Worte besudelt. Denn obwohl ich die Via Regalis ehre, bin ich keiner ihrer Eidwahrer, ihrer Richter oder Herren. Ich bin kein Aschepriester.
Allzu subtil war das alles nicht mehr, doch Giadas Zorn kam offenkundig von Adamos ‘Grußworten’ von zuvor her und er war geradeheraus und brennend klar.
“Ich kann nicht im Namen Genuas oder gar Eurer höchst verehrten Lehnsherrin eine Entschuldigung verlangen, denn ich bin nichts als ein Gast hier. Doch ich kann sehen, dass Ihr keine einzige Tat für Eure Lehnsherrin vorweisen könnt. Eure Jahre und Jahrzehnte habt Ihr nur damit verbracht, Eure Taschen mit genuesischem Gold vollzustopfen. Die wohlwerte Harpyie und die gesamte Gesellschaft Genuas schmäht Ihr wieder und wieder und erzählt Eure beleidigten Lügengeschichten. Sogar den Fleck, auf dem Ihr Euren Unterschlupf gefunden habt beschmutzt Ihr mit einem gotteslästerlichen Sündenhaus und zieht die Blicke der Kirche auf Euch und Eure Freveleien, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Ihr die Maskerade brecht.” Sie spieh ihm angewidert die Worte hin und warf einen kurzen Blick zu den Liktoren, Liutprand und Tankred.
“Doch für mich selber jedenfalls kann ich einfordern, dass Ihr für Euer Betragen um Verzeihung bittet!"
Sie wischte einmal mit der Hand durch die Luft. Es hätte eine schallende Ohrfeige werden können, doch vielleicht war es nur eine Geste - jedenfalls müsste Adamo wohl gewollt seine Wange in die Bahn ihrer Hand halten, um die Schelle zu kassieren.
"Ich kann Euch anraten, dass Ihr hernach aus meinem Blick verschwindet und erst wieder wagt, mich anzusprechen, wenn Ihr endlich Eure Schulden zu begleichen wünscht!”
Spoiler!
- Allegra Aldighieri
- Kappadozianer
- Beiträge: 1018
- Registriert: So 15. Jan 2023, 20:24
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Während des Zwiegesprächs mit Atessa schenkt Allegra Betrachtern, denen sie gewahr wird, ein Nicken oder eine Verneigung - im Zweifelsfall eine Verneigung, sind ihr doch viele der Gesichter fremd, und sie riskiert lieber zu unterwürfig aufzutreten als einen Ancilla oder Amtsträger zu riskieren.
Ihr Blick wandert mehrfach auffällig zu Adamo. Sie schickt sich schon an, auf ihn zuzuschreiten, als Dritas Fingerschnippen an ihn durch den Saal schallt. Etwas verloren bleibt sie stehen, bereits ein Stück aus der Menge herausgelöst, aber dann doch Abstand zu ihrem Ziel haltend. Gebannt schaut sie auf den sich anbahnenden Konflikt.
Ihr Blick wandert mehrfach auffällig zu Adamo. Sie schickt sich schon an, auf ihn zuzuschreiten, als Dritas Fingerschnippen an ihn durch den Saal schallt. Etwas verloren bleibt sie stehen, bereits ein Stück aus der Menge herausgelöst, aber dann doch Abstand zu ihrem Ziel haltend. Gebannt schaut sie auf den sich anbahnenden Konflikt.
- Vergonzo Faro
- Nosferatu
- Beiträge: 3558
- Registriert: Mi 5. Okt 2016, 16:29
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Der alte Nosferatu erschien hinkend in der Festung und würde zuerst bei Aurores Ghul Lucio vorbei kommen, welchen er freundlich begrüßte. Ein Lächeln, welches zeigte das man seid Jahrzehnten bereits mehrmals positiv zusammen gekommen war.
Dann schritt der Erste Baumeister Genuas weiter in die Halle hinein. Die unregelmäßigen Schritte des Buckligen wurden von einem im Halbtakt der Schritte begleitenden Klacken untermalt. Ausgelöst von ein alten knochigem Ast auf den er sich etwas stützte.
Der Ast war in etwa armdick aber ansonsten unbearbeitet und naturbelassen.
Vergonzo hatte sich heraus geputzt,…oberflächlich, zumindest für seine Verhältnisse. Er trug einen neuen schweren dunkelgrünen, fast schwarzen Mantel mit großer Kapuze. Der Stoff war von solider und wetterfester Natur, wie es üblich für eine Küsten- oder Lagunenstadt war.
Neben dem neuen Mantel, der dem Jahrzehnte alten Mantel von zuvor sehr ähnelte, waren die venezianischen Verzierungen auffällig. Die gelben, fast goldenen feinen Nähte waren dezent verteilt worden und saßen, wie der Mantel selbst, passgenau dort wo sie hin mussten um dieses Kleidungsstück in die der gehobeneren Garderobe einzureihen. Darunter allerdings war alles wie immer. Verschlissene feste Unterkleidung und zig mal geflickte Lederlappen um die Füße.
Freundlich lächelnd schweifte sein Blick knapp durch den Raum, registrierte die Anwesenden geistig abhakend eher sich beinahe direkt den Ancilla zuwandte.
Er begrüßte sie mit einer Geste, die weder eine Verneigung noch ein neigen Kopfes war. Es war etwas dazwischen, mehr als ein tiefes Neigen des Kopfes, weniger als eine Verneigung.
Zuerst begrüßte er Benedetto, dann Ilario, darauf hin Ferrucio und am Ende Drita. Es waren für ungeübte Zuschauer kaum Unterschiede zu erkennen. War die Begrüßung bei Benedetto tiefer als bei Ilario, so war sie dort nicht ganz so tief aber einen Wimpernschlag länger. Ferrucios Begrüßung fiel ziemlich genau in dem Rahmen aus, wie es die Etikette verlangte was die Tiefe und Dauer anging, gemessen an der Art wie der Erste Baumeister die Ancilla begrüßte.
Drita erhielt eine Begrüßung wie zuvor bei Ferrucio, allerdings schenkte er ihr danach einen Atemzug mehr Aufmerksamkeit.
Sie kannte die höfischen Statuten und was auch immer vor seiner Ankunft hier geschehen war, es lagen Spannungen in der Luft….wie immer an Hofnächten.
Als sein Blick die Geißel streifte konnten die Nahestehenden bemerken, dass er in Arash etwas erkannte. Er lächelte deutlicher und deutete in seine Richtung eine weitere Halbverbeugung an, aber knapper als zuvor bei den Ancilla.
Er kannte die Alten noch aus Zeiten, wo sie nicht so alt waren und dies heute war eine der vielen höfischen Veranstaltungen die er besucht hatte. Er erinnerte sich an den ersten Hoftag Aurores und so spürte man eine gewisse Sicherheit in den Schritten des lang angejährten Nosferatu. Fest und vertraut trugen ihn seine Füße voran während er sich einen Platz abseits der jungen und der alten Kainiten suchte. Die Neugeborenen mit seinem lauernden Blick, der gefühlt alles wahrnahm, von sich fern haltend. Es war klar und spürbar das er hier hin gehörte, vielleicht mehr als manch anderer hier.
Und so nahm er den verdienten Platz als alter Kainit in der Halle der Princeps ein.
Dann schritt der Erste Baumeister Genuas weiter in die Halle hinein. Die unregelmäßigen Schritte des Buckligen wurden von einem im Halbtakt der Schritte begleitenden Klacken untermalt. Ausgelöst von ein alten knochigem Ast auf den er sich etwas stützte.
Der Ast war in etwa armdick aber ansonsten unbearbeitet und naturbelassen.
Vergonzo hatte sich heraus geputzt,…oberflächlich, zumindest für seine Verhältnisse. Er trug einen neuen schweren dunkelgrünen, fast schwarzen Mantel mit großer Kapuze. Der Stoff war von solider und wetterfester Natur, wie es üblich für eine Küsten- oder Lagunenstadt war.
Neben dem neuen Mantel, der dem Jahrzehnte alten Mantel von zuvor sehr ähnelte, waren die venezianischen Verzierungen auffällig. Die gelben, fast goldenen feinen Nähte waren dezent verteilt worden und saßen, wie der Mantel selbst, passgenau dort wo sie hin mussten um dieses Kleidungsstück in die der gehobeneren Garderobe einzureihen. Darunter allerdings war alles wie immer. Verschlissene feste Unterkleidung und zig mal geflickte Lederlappen um die Füße.
Freundlich lächelnd schweifte sein Blick knapp durch den Raum, registrierte die Anwesenden geistig abhakend eher sich beinahe direkt den Ancilla zuwandte.
Er begrüßte sie mit einer Geste, die weder eine Verneigung noch ein neigen Kopfes war. Es war etwas dazwischen, mehr als ein tiefes Neigen des Kopfes, weniger als eine Verneigung.
Zuerst begrüßte er Benedetto, dann Ilario, darauf hin Ferrucio und am Ende Drita. Es waren für ungeübte Zuschauer kaum Unterschiede zu erkennen. War die Begrüßung bei Benedetto tiefer als bei Ilario, so war sie dort nicht ganz so tief aber einen Wimpernschlag länger. Ferrucios Begrüßung fiel ziemlich genau in dem Rahmen aus, wie es die Etikette verlangte was die Tiefe und Dauer anging, gemessen an der Art wie der Erste Baumeister die Ancilla begrüßte.
Drita erhielt eine Begrüßung wie zuvor bei Ferrucio, allerdings schenkte er ihr danach einen Atemzug mehr Aufmerksamkeit.
Sie kannte die höfischen Statuten und was auch immer vor seiner Ankunft hier geschehen war, es lagen Spannungen in der Luft….wie immer an Hofnächten.
Als sein Blick die Geißel streifte konnten die Nahestehenden bemerken, dass er in Arash etwas erkannte. Er lächelte deutlicher und deutete in seine Richtung eine weitere Halbverbeugung an, aber knapper als zuvor bei den Ancilla.
Er kannte die Alten noch aus Zeiten, wo sie nicht so alt waren und dies heute war eine der vielen höfischen Veranstaltungen die er besucht hatte. Er erinnerte sich an den ersten Hoftag Aurores und so spürte man eine gewisse Sicherheit in den Schritten des lang angejährten Nosferatu. Fest und vertraut trugen ihn seine Füße voran während er sich einen Platz abseits der jungen und der alten Kainiten suchte. Die Neugeborenen mit seinem lauernden Blick, der gefühlt alles wahrnahm, von sich fern haltend. Es war klar und spürbar das er hier hin gehörte, vielleicht mehr als manch anderer hier.
Und so nahm er den verdienten Platz als alter Kainit in der Halle der Princeps ein.
Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und leben, als sollt man morgen sterben.
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Auch Benjamin lächelte breit als er bei Angelique angelangt war. "Schiavo Lunula, und ebenso schön ist es dich zu sehen!" sagte er und ging etwas in die Hocke um ihr mit einem fast schon liebevollen Griff eine widerspenstige Locke wieder in ihr gekämmtes Haar zu stecken. "Ich sehe deine Haare wollen wie eh und je nicht so wie du." fügte er lächelnd hinzu. Für diese kleine Geste der Zärtlichkeit wandte er soviel Aufmerksamkeit auf dass er beinahe das Zeitfenster zur Begrüßung von Ilario und seiner Begleitung verpasst hätte, und so verneigte er sich vor den beiden, aus der Ferne, zwar ihrem Rang als Ancillae entsprechend, aber dafür identisch. Den Titel Ilarios außer Acht lassend und ebenso seinen Status als Vasall sowie sein Amt außer Acht lassend. Das Eintreten von Iulia und Ihrer Begleitung ging damiteinhergehnd völlig unter. Und Ihre Nichtbeachtung traf Ihresgleichen in Benjamins missender Aufmerksamkeit. Liutprands Eintritt hätte wenn man nach Benjamin ging genauso gut nicht stattfinden können, Salvadors Blick beantwortete er mit einem süffisanten Grinsen und Vergonzo bekam ein kurzes respektvolles Nicken.
Dann nahm der Abend erneut, wie alle anderen vor Ihm, zum erstmöglichen Zeitpunkt die erste Stufe einer Leiter aus Aggression, Neid und Missgunst und Benjamin wandte sich mit einem vielsagenden Blick erneut Angelique zu. "Na das verspricht ja heiter zu werden..." flüsterte er leise, sodass es nur diejenigen im nächsten Umkreis hören würden.
Dann nahm der Abend erneut, wie alle anderen vor Ihm, zum erstmöglichen Zeitpunkt die erste Stufe einer Leiter aus Aggression, Neid und Missgunst und Benjamin wandte sich mit einem vielsagenden Blick erneut Angelique zu. "Na das verspricht ja heiter zu werden..." flüsterte er leise, sodass es nur diejenigen im nächsten Umkreis hören würden.
Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Als der Herold den Saal querte, begrüßte er den Ersten Liktor, der gerade hereingekommen war mit den Worten:
"Wohlwerter Erster Liktor, der Friede sei mit Euch."
Gefolgt von einem tiefen Nicken des Hauptes. Sofern Liutprand mehr als nur die Grußworte erwidern würde, würde Macario bei ihm innehalten, um der Gesprächseinladung zu folgen.
Andernfalls würde er seinen Weg zu Nubis fortsetzen.
Auch vernahm er die Empörung Giadas im Zuge der Nichtachtung der Etikette, so nahm es Macario einfach an, die wiederholt ihr durch Adamo Manacres widerfuhr. Alles in der unmittelbaren Nähe.
Der Geistliche wollte nicht Teil dieser Szene werden und schob sich seitlich an der Gruppe vorbei. Der Saal hatte sich gefüllt.
"Wohlwerter Erster Liktor, der Friede sei mit Euch."
Gefolgt von einem tiefen Nicken des Hauptes. Sofern Liutprand mehr als nur die Grußworte erwidern würde, würde Macario bei ihm innehalten, um der Gesprächseinladung zu folgen.
Andernfalls würde er seinen Weg zu Nubis fortsetzen.
Auch vernahm er die Empörung Giadas im Zuge der Nichtachtung der Etikette, so nahm es Macario einfach an, die wiederholt ihr durch Adamo Manacres widerfuhr. Alles in der unmittelbaren Nähe.
Der Geistliche wollte nicht Teil dieser Szene werden und schob sich seitlich an der Gruppe vorbei. Der Saal hatte sich gefüllt.
Wie kann man von Licht sprechen, wenn man nicht, wenigstens einmal,
die Erfahrung der Finsternis gemacht hat. Zenon von Kition
die Erfahrung der Finsternis gemacht hat. Zenon von Kition
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Re: [1078] Das Bouquet der Debatten [Hof, Alle]
Iulia schien nicht zu bemerken, wie viel Willenskraft es Liviu doch kosten mochte, nicht dem Fluch seines Blutes zu erliegen, als er auf sie blickte. Wie sehr er sich abmühte, sich bewusst verweigerte, bestrebt ihrer Verlockung auf gar keinen Fall erliegen zu wollen. Womöglich hätte sie ihn bemitleidet so sie es gewusst hätte, schließlich musste es fast so sein, als würde einem eine Schale voll köstlichen Blutes direkt unter die Nase gehalten und man verwehrte es sich selbst, davon in vollen Zügen zu kosten. Zumindest schien Atessa ihm Naturell deutlich mehr folgen zu wollen, auch wenn man es durchaus verstehen mochte, weshalb gerade sie sich heute wohl keine Blöße geben wollte.
Dennoch schien Iulia nicht unglücklich darüber zu sein, sich keinem der Toreador widmen zu müssen, bis schließlich Adamo eingetreten war und ihre bis eben noch heitere Stimmung ein jähes Ende gefunden hatte. Ihr Gesicht verfinsterte sich schlagartig bei dessen Begrüßung* und sie hatte sich bereits eingedreht, um auf den Toreador zuschreiten zu wollen, als sie im Ansatz ihrer Bewegung regelrecht erstarrte und ihre blaugrauen Augen geradezu instinktiv auf die Begleitung von Ilario zuckten, als diese schnippte, und somit zurecht empört den Toreador zu sich zitierte.
Auch wenn Iulia alles andere als gut gelaunt wirkte, fand dennoch ein höfliches Lächeln auf ihre Lippen zurück, als sich die Harpyie mit einer galanten Verneigung und gesenktem Blick zurückzog, offenkundig der Ancilla den Vortritt in dieser Angelegenheit lassend, ihre eigenen Pflichten den Bedürfnissen der Höherstehenden derzeit bereitwillig unterordnend. Für die Gespräch mit Drita oder auch Giada, die beide von Adamo geschmäht worden waren* und denen Iulia zuvor dezent ihre Fragen beantwortet hatte, würde später noch genug Zeit sein. Derzeit widmete sie sich vorerst ihrer Begleitung, zu der sie gedämpft zu sprechen schien.
Die Grüße, der nach ihr eingetretenen Neugeborenen beantwortete Iulia, indem sie Liutprand seinem Stand entsprechend respektvoll zunickte, etwas deutlicher denn bei Macario zuvor. Ein Gespräch derzeit jedoch mit einer zarten Geste ihrerseits sanft verneinend, hatte ihre momentane Unterhaltung anscheinend eine höhere Priorität. Offenkundig sprach sie über Adamo oder auch Drita, zu welchen sie regelmäßiger diskret sah.
Fiamma erhielt ein beinahe fürsorglich wirkendes Nicken, welches nur einen Hauch weniger tief war als jenes, welches sie dem Brujah Salvador zukommen gelassen hatte. Dennoch war das kurze Aufzucken eines leichten Lächelns in ihrem Gesicht gegenüber dem Hilfsliktor zu sehen, fast so, als hätte er ihr tatsächlich gerade einen sehr guten Witz erzählt, den sie offenbar mochte. Vergonzos eigenwilliger Auftritt erntete derweil nicht mehr als einen müden Blick der Harpyie am Rand.
---
*laut PM der SL: Botch bei Etikettewurf von Adamo
SK 8
Schattenkanzler (Hauke) Request: [5d10] Roll: [6, 6, 4, 2, 1] Result: 19
Dennoch schien Iulia nicht unglücklich darüber zu sein, sich keinem der Toreador widmen zu müssen, bis schließlich Adamo eingetreten war und ihre bis eben noch heitere Stimmung ein jähes Ende gefunden hatte. Ihr Gesicht verfinsterte sich schlagartig bei dessen Begrüßung* und sie hatte sich bereits eingedreht, um auf den Toreador zuschreiten zu wollen, als sie im Ansatz ihrer Bewegung regelrecht erstarrte und ihre blaugrauen Augen geradezu instinktiv auf die Begleitung von Ilario zuckten, als diese schnippte, und somit zurecht empört den Toreador zu sich zitierte.
Auch wenn Iulia alles andere als gut gelaunt wirkte, fand dennoch ein höfliches Lächeln auf ihre Lippen zurück, als sich die Harpyie mit einer galanten Verneigung und gesenktem Blick zurückzog, offenkundig der Ancilla den Vortritt in dieser Angelegenheit lassend, ihre eigenen Pflichten den Bedürfnissen der Höherstehenden derzeit bereitwillig unterordnend. Für die Gespräch mit Drita oder auch Giada, die beide von Adamo geschmäht worden waren* und denen Iulia zuvor dezent ihre Fragen beantwortet hatte, würde später noch genug Zeit sein. Derzeit widmete sie sich vorerst ihrer Begleitung, zu der sie gedämpft zu sprechen schien.
Die Grüße, der nach ihr eingetretenen Neugeborenen beantwortete Iulia, indem sie Liutprand seinem Stand entsprechend respektvoll zunickte, etwas deutlicher denn bei Macario zuvor. Ein Gespräch derzeit jedoch mit einer zarten Geste ihrerseits sanft verneinend, hatte ihre momentane Unterhaltung anscheinend eine höhere Priorität. Offenkundig sprach sie über Adamo oder auch Drita, zu welchen sie regelmäßiger diskret sah.
Fiamma erhielt ein beinahe fürsorglich wirkendes Nicken, welches nur einen Hauch weniger tief war als jenes, welches sie dem Brujah Salvador zukommen gelassen hatte. Dennoch war das kurze Aufzucken eines leichten Lächelns in ihrem Gesicht gegenüber dem Hilfsliktor zu sehen, fast so, als hätte er ihr tatsächlich gerade einen sehr guten Witz erzählt, den sie offenbar mochte. Vergonzos eigenwilliger Auftritt erntete derweil nicht mehr als einen müden Blick der Harpyie am Rand.
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*laut PM der SL: Botch bei Etikettewurf von Adamo
SK 8
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