[1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Moderator: Ilario
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe grinste breit, seine Zähne blitzten schief und zufrieden.
Er hob beide Hände, begann mit den Fingern die Namen abzuzählen.
„Zehn Gespräche... dann noch Ivain und mich, Drita, Illario, Vergonzo... macht fünfzehn.“
Er nickte anerkennend.
„Du bist wirklich gut, Luciano. Fast wie’n Verborgener.“
Dann wurde sein Grinsen etwas schüchterner.
„Ich hock zu selten im Elysium rum, hab ehrlich gesagt... mit weniger Leuten geredet.“
Er hob einen Finger.
"Aber eine kann ich hinzufügen: Sara, Neugeborene der Banu Haquim, eine Diplomatin, die wohl bisher die Banu Haquim in Genua vertritt. Sie deutete an ebenfalls am Schutz der sterblichen Bevölkerung interessiert zu sein, empfahl aber gleichzeitig sich nicht in sterbliche Belange einzumischen um die Sterblichen nicht den eigenen Feinden preis zu geben. Is ne recht beeindruckende und gebildete Gesprächspartnerin."
Er zuckte mit den Schultern.
„N paar von denen hab ich auch getroffen.“
Ein Grinsen stahl sich in seine Fratze.
„Wollen wir die durchgehen, Stück für Stück?"
"Eindrücke ergänzen ? Oder fangen wir mit dem Aufregensten an? "
Er blinzelte er schief.
"In den Rémin haste dich ein bisschen verschossen oder?"
Er hob beide Hände, begann mit den Fingern die Namen abzuzählen.
„Zehn Gespräche... dann noch Ivain und mich, Drita, Illario, Vergonzo... macht fünfzehn.“
Er nickte anerkennend.
„Du bist wirklich gut, Luciano. Fast wie’n Verborgener.“
Dann wurde sein Grinsen etwas schüchterner.
„Ich hock zu selten im Elysium rum, hab ehrlich gesagt... mit weniger Leuten geredet.“
Er hob einen Finger.
"Aber eine kann ich hinzufügen: Sara, Neugeborene der Banu Haquim, eine Diplomatin, die wohl bisher die Banu Haquim in Genua vertritt. Sie deutete an ebenfalls am Schutz der sterblichen Bevölkerung interessiert zu sein, empfahl aber gleichzeitig sich nicht in sterbliche Belange einzumischen um die Sterblichen nicht den eigenen Feinden preis zu geben. Is ne recht beeindruckende und gebildete Gesprächspartnerin."
Er zuckte mit den Schultern.
„N paar von denen hab ich auch getroffen.“
Ein Grinsen stahl sich in seine Fratze.
„Wollen wir die durchgehen, Stück für Stück?"
"Eindrücke ergänzen ? Oder fangen wir mit dem Aufregensten an? "
Er blinzelte er schief.
"In den Rémin haste dich ein bisschen verschossen oder?"
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- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano hielt inne, als Giuseppe ihn direkt mit Rémin aufzog. Er zog die Stirn kraus, hob eine Hand, als wollte er etwas entgegnen, und begann unsicher: „Also, ich... das ist doch... na ja, ich finde nur, dass er...“ Dann verstummte er, runzelte die Stirn erneut und ließ seine Hand sinken. Ein leises, frustriertes Lachen entfloh ihm. „War es so offensichtlich?“ fragte er schließlich, mehr zu sich selbst als zu Giuseppe gewandt.
Er ließ einen Moment verstreichen, bevor er weitersprach, diesmal mit einem Hauch von Melancholie in seiner Stimme: „Rémin hat mir versprochen, sich am Markustag im Elysium wiederzusehen, aber er ist seitdem nicht wieder aufgetaucht.“ Luciano ließ den Blick in die Ferne wandern, seine Augen wirkten nachdenklich, fast verträumt. „Irgendwie hat er mich mit seinen Worten verzaubert. Er ist genau das, was eine Rose sein sollte: nach außen hin offen und selbstbewusst, aber dennoch mysteriös. Es ist, als ob jede seiner Bewegungen und jedes seiner Worte eine Geschichte erzählt – eine, die man unbedingt erfahren möchte.“
Luciano lachte leise, fast schüchtern, und sah Giuseppe mit einem schiefen Lächeln an. „Aber vielleicht sehe ich einfach zu viel in diesen Momenten.“ Er wirkte zugleich ertappt und ein wenig amüsiert über sich selbst.
"Ich hatte leider nicht viel Zeit mit ihm, so kann ich dir nicht viel mehr erzählen. Doch wer von den anderen interessiert dich am meisten?"
Er ließ einen Moment verstreichen, bevor er weitersprach, diesmal mit einem Hauch von Melancholie in seiner Stimme: „Rémin hat mir versprochen, sich am Markustag im Elysium wiederzusehen, aber er ist seitdem nicht wieder aufgetaucht.“ Luciano ließ den Blick in die Ferne wandern, seine Augen wirkten nachdenklich, fast verträumt. „Irgendwie hat er mich mit seinen Worten verzaubert. Er ist genau das, was eine Rose sein sollte: nach außen hin offen und selbstbewusst, aber dennoch mysteriös. Es ist, als ob jede seiner Bewegungen und jedes seiner Worte eine Geschichte erzählt – eine, die man unbedingt erfahren möchte.“
Luciano lachte leise, fast schüchtern, und sah Giuseppe mit einem schiefen Lächeln an. „Aber vielleicht sehe ich einfach zu viel in diesen Momenten.“ Er wirkte zugleich ertappt und ein wenig amüsiert über sich selbst.
"Ich hatte leider nicht viel Zeit mit ihm, so kann ich dir nicht viel mehr erzählen. Doch wer von den anderen interessiert dich am meisten?"
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe lächelte schief, ein schelmisches Funkeln in den dunklen Augen.
Er hatte wahrlich keine Erfahrung mit solchen Dingen – doch es gefiel ihm, Luciano auf diese besondere Art zufrieden zu sehen.
„War natürlich offensichtlich“, murmelte er, „aber ich wollt dich nur ein bisschen ärgern.“
Er neigte den Kopf, seine Stimme wurde etwas weicher.
„Wenn du willst, können Marco und ich ihm am Markustag unauffällig folgen. Vielleicht stoßen wir dabei auf das ein oder andere interessante Detail.“
Das Grinsen, das über sein Gesicht huschte, hatte etwas Brüderliches. Wie ein großer Bruder, der neugierig die erste Schwärmerei des Jüngeren beäugt.
„Tja, wer interessiert mich am meisten …“
Er überlegte kurz.
„Eigentlich alle. Mit den beiden Ancilla, hatte ich bislang noch keinen rechten Kontakt.“
Ein Schulterzucken folgte, beiläufig und ehrlich.
„Aber das ist dann vielleicht ein bisschen ungerecht – da kann ich selbst wenig zu sagen.“
Sein Lächeln wurde breiter, ihm schien das Spiel zu gefallen.
„Such dir wen aus.“
Er hatte wahrlich keine Erfahrung mit solchen Dingen – doch es gefiel ihm, Luciano auf diese besondere Art zufrieden zu sehen.
„War natürlich offensichtlich“, murmelte er, „aber ich wollt dich nur ein bisschen ärgern.“
Er neigte den Kopf, seine Stimme wurde etwas weicher.
„Wenn du willst, können Marco und ich ihm am Markustag unauffällig folgen. Vielleicht stoßen wir dabei auf das ein oder andere interessante Detail.“
Das Grinsen, das über sein Gesicht huschte, hatte etwas Brüderliches. Wie ein großer Bruder, der neugierig die erste Schwärmerei des Jüngeren beäugt.
„Tja, wer interessiert mich am meisten …“
Er überlegte kurz.
„Eigentlich alle. Mit den beiden Ancilla, hatte ich bislang noch keinen rechten Kontakt.“
Ein Schulterzucken folgte, beiläufig und ehrlich.
„Aber das ist dann vielleicht ein bisschen ungerecht – da kann ich selbst wenig zu sagen.“
Sein Lächeln wurde breiter, ihm schien das Spiel zu gefallen.
„Such dir wen aus.“
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano lachte leise, ein warmer, fast brüderlicher Ton, der Giuseppes schelmisches Spiel erwiderte. „Natürlich wolltest du mich nur ärgern“, sagte er und schüttelte den Kopf. „Aber das macht mich wohl kaum weniger durchschaubar.“
Sein Lächeln verblasste leicht, während er nachdenklich wurde. „Folgen... ja, das könnte uns mehr Informationen bringen. Aber zuerst müsste er natürlich wieder auftauchen.“ Er seufzte und blickte für einen Moment ins Leere, als ob er eine unsichtbare Erinnerung greifen wollte. „Manchmal frage ich mich, ob ich ihm wirklich begegnet bin – oder ob das alles nur ein Traum war.“
Er hob den Blick wieder; seine Haltung wurde entschlossener. „Die Ancilla also.“ Er nickte leicht, als ob er den Gedanken still abwog. „Fangen wir bei Drita an. Du weißt vermutlich bereits, dass sie Ancilla ist und aus dem Blut des Clans der Schatten stammt. Außerdem ist sie Aspirantin der Via Mercator, genau wie Nicolò, und somit auf dem Weg zur Priesterin der Asche.“
Luciano hielt einen Moment inne, und seine Stimme nahm einen nachdrücklicheren Ton an. „Sie ist interimistische Harpyie, Herold von Genua und Hüterin des Wortes – eine Position, die nicht nur Verantwortung, sondern auch Einfluss bedeutet. Als Hüterin des Wortes dokumentiert sie Schwüre und Gefallen in der ehrwürdigen Domäne Genua und sorgt dafür, dass sie eingehalten werden. Drita ist gefährlich, keine Frage. Sie wäre nicht dort, wo sie ist, wenn sie es nicht wäre. Doch gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass sie wirklich daran interessiert ist, die Bewohner der Domäne auf ihren Pfaden zu unterstützen und in ihrem Kampf gegen das Tier zu helfen.“
Er zog die Schultern leicht hoch und ließ sie wieder sinken, eine kleine, beiläufige Geste. „Ihr Weg, die Via Mercator, legt nahe, dass sie sich für Handel und Austausch interessiert. Sie hat das Hafengebiet zu ihrer Domäne erklärt, was darauf schließen lässt, dass sie auch Einfluss auf den Hafen und die Hafenmeisterei hat. Allerdings – das ist nur eine Vermutung.“
Luciano hielt inne, als ob er nach den richtigen Worten suchte. „Was ihren Clansbruder angeht, den verehrten Ilario Contarini – Blutvogt, Hüter der genuesischen Elysien und ein Wandler auf der Via Regalis – er macht einen kontrollierten und distanzierten Eindruck. Ich hatte nicht viel Zeit, ihn kennenzulernen, aber ich bin sicher, dass er seinen Pflichten mit äußerster Präzision nachkommt. Ich würde ihn nicht unterschätzen, aber noch kann ich ihn schwer einschätzen.“
Er blickte Giuseppe an und lächelte. „Gibt es etwas über die beiden, das du mir im Austausch anbieten kannst?“
Sein Lächeln verblasste leicht, während er nachdenklich wurde. „Folgen... ja, das könnte uns mehr Informationen bringen. Aber zuerst müsste er natürlich wieder auftauchen.“ Er seufzte und blickte für einen Moment ins Leere, als ob er eine unsichtbare Erinnerung greifen wollte. „Manchmal frage ich mich, ob ich ihm wirklich begegnet bin – oder ob das alles nur ein Traum war.“
Er hob den Blick wieder; seine Haltung wurde entschlossener. „Die Ancilla also.“ Er nickte leicht, als ob er den Gedanken still abwog. „Fangen wir bei Drita an. Du weißt vermutlich bereits, dass sie Ancilla ist und aus dem Blut des Clans der Schatten stammt. Außerdem ist sie Aspirantin der Via Mercator, genau wie Nicolò, und somit auf dem Weg zur Priesterin der Asche.“
Luciano hielt einen Moment inne, und seine Stimme nahm einen nachdrücklicheren Ton an. „Sie ist interimistische Harpyie, Herold von Genua und Hüterin des Wortes – eine Position, die nicht nur Verantwortung, sondern auch Einfluss bedeutet. Als Hüterin des Wortes dokumentiert sie Schwüre und Gefallen in der ehrwürdigen Domäne Genua und sorgt dafür, dass sie eingehalten werden. Drita ist gefährlich, keine Frage. Sie wäre nicht dort, wo sie ist, wenn sie es nicht wäre. Doch gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass sie wirklich daran interessiert ist, die Bewohner der Domäne auf ihren Pfaden zu unterstützen und in ihrem Kampf gegen das Tier zu helfen.“
Er zog die Schultern leicht hoch und ließ sie wieder sinken, eine kleine, beiläufige Geste. „Ihr Weg, die Via Mercator, legt nahe, dass sie sich für Handel und Austausch interessiert. Sie hat das Hafengebiet zu ihrer Domäne erklärt, was darauf schließen lässt, dass sie auch Einfluss auf den Hafen und die Hafenmeisterei hat. Allerdings – das ist nur eine Vermutung.“
Luciano hielt inne, als ob er nach den richtigen Worten suchte. „Was ihren Clansbruder angeht, den verehrten Ilario Contarini – Blutvogt, Hüter der genuesischen Elysien und ein Wandler auf der Via Regalis – er macht einen kontrollierten und distanzierten Eindruck. Ich hatte nicht viel Zeit, ihn kennenzulernen, aber ich bin sicher, dass er seinen Pflichten mit äußerster Präzision nachkommt. Ich würde ihn nicht unterschätzen, aber noch kann ich ihn schwer einschätzen.“
Er blickte Giuseppe an und lächelte. „Gibt es etwas über die beiden, das du mir im Austausch anbieten kannst?“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Das kleine Monster realisierte, dass er doch nicht vorbehaltlos zahlte.
Naja immerhin lieferte er was, war schon ok wenn er auch was bekam.
Würde ihm auch die Brut nicht krumm nehmen.
Er grinste.
“Drita” sagte er, “is aus Venedig, hatte da wohl auch schon einige Kontakte, is gut informiert.”
“Hat n Schiff im Hafen, vermutlich auch n paar unterwegs. War während des Krieges glaube ich noch nicht da”
Eine seiner Hände spielte nachdenklich mit dem Stoff seines Hemdes.
“Illario is wohl ziemlich direkt un clever. Sein Erzeuger kommt aus Venedig, aber er hat allerlei Kontakte überall hin. Stand im Krieg wohl auf Aurores Seite.”
Die Augen des kleinen Hafenjungen fokussierten ihn.
“Wie war denn dein Eindruck von denen, ham se sich ordentlich verhalten?
Wars kompliziert?
Wie standen sie zu den Ermittlungen?”
Der kleine Hafenjunge zuckte mit den Schultern.
“Keine Angst frag ich weniger ums zu verkaufen, mehr um se zu verstehen.”
Naja immerhin lieferte er was, war schon ok wenn er auch was bekam.
Würde ihm auch die Brut nicht krumm nehmen.
Er grinste.
“Drita” sagte er, “is aus Venedig, hatte da wohl auch schon einige Kontakte, is gut informiert.”
“Hat n Schiff im Hafen, vermutlich auch n paar unterwegs. War während des Krieges glaube ich noch nicht da”
Eine seiner Hände spielte nachdenklich mit dem Stoff seines Hemdes.
“Illario is wohl ziemlich direkt un clever. Sein Erzeuger kommt aus Venedig, aber er hat allerlei Kontakte überall hin. Stand im Krieg wohl auf Aurores Seite.”
Die Augen des kleinen Hafenjungen fokussierten ihn.
“Wie war denn dein Eindruck von denen, ham se sich ordentlich verhalten?
Wars kompliziert?
Wie standen sie zu den Ermittlungen?”
Der kleine Hafenjunge zuckte mit den Schultern.
“Keine Angst frag ich weniger ums zu verkaufen, mehr um se zu verstehen.”
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano betrachtete Giuseppe für einen Moment mit ruhigem Ernst, bevor er mit gleichmäßiger Stimme antwortete. „Angst habe ich keine, Giuseppe. Ich teile meine Informationen mit dir frei, auch wenn ich nichts zurückbekomme. Es liegt ein gewisses Vertrauen darin – ich bin sicher, dass du nichts teilen würdest, was mir schaden könnte.“ Er hielt inne, um seinen nächsten Gedanken sorgfältig zu formulieren. „Ich verstehe, dass diese Informationen dir helfen können – dein Prestige innerhalb deines Clans zu festigen, deinen Status in der Domäne zu stärken und natürlich auch deine Geschäfte voranzubringen. Mit anderen würde ich niemals so viele Informationen so freizügig teilen – das weißt du.“
Luciano ließ seinen Blick für einen Moment wandern, ehe er fortfuhr. „Mit der verehrten Drita hatte ich keinerlei Probleme. Ich habe mich strikt an die Etikette gehalten, und wie du sicherlich weißt, ist das im Umgang mit den Ancilla unumgänglich. Sie ist äußerst interessiert an den Vorkommnissen – immerhin war sie es, die mir als Erste die Anweisungen gab, Nachforschungen anzustellen. Mein Eindruck ist, dass sie ehrlich an einer Aufklärung interessiert ist, aber Vorsicht bleibt geboten.“
Seine Stimme wurde für einen Moment nachdenklicher, als er über den verehrten Ilario sprach. „Was den verehrten Ilario angeht – er wirkte steif, doch das könnte auch nur mein Gefühl gewesen sein. Als ältester Lasombra und Blutvogt steht er deutlich höher in der Hierarchie. Er hat mir befohlen, alle Informationen zuerst an ihn weiterzugeben. Ob dies aus dem Motiv heraus geschieht, dass er als Blutvogt die Verantwortung trägt, oder um etwas zu verschleiern, kann ich – wie du weißt – nicht beurteilen.“
Luciano ließ seine Worte kurz nachhallen, bevor er weitersprach. „Dem verehrten Benedetto habe ich eine Nachricht zukommen lassen, um ihn darüber zu informieren, dass ich als Gast in dieser Domäne weile. Das war jedoch mehr eine Frage der Etikette, ich erwarte keine Antwort.“
Luciano dachte an den verehrten Vergonzo, ein Ancilla, der ihn durchaus interessierte. Doch er entschied, den Baumeister nicht anzusrpechen. Luciano könnte Giuseppe sicher nichts berichten, was dieser nicht selbst wußte. Und er wollte Giuseppe nicht in eine Lage zu bringen, die ihm unangenehm wäre. Luciano wusste, dass Giuseppe sein Blut immer vor ihn stellen würde, und so schwieg er zu diesem Thema.
Er blickte Giuseppe ruhig an und sagte: „Sag mir, über wen möchtest du als Nächstes sprechen?“ Seine Stimme war klar und respektvoll, doch es war ein anderer Respekt, als der, den Giuseppe in ihren ersten Begegnungen wahrgenommen hatte.
Luciano ließ seinen Blick für einen Moment wandern, ehe er fortfuhr. „Mit der verehrten Drita hatte ich keinerlei Probleme. Ich habe mich strikt an die Etikette gehalten, und wie du sicherlich weißt, ist das im Umgang mit den Ancilla unumgänglich. Sie ist äußerst interessiert an den Vorkommnissen – immerhin war sie es, die mir als Erste die Anweisungen gab, Nachforschungen anzustellen. Mein Eindruck ist, dass sie ehrlich an einer Aufklärung interessiert ist, aber Vorsicht bleibt geboten.“
Seine Stimme wurde für einen Moment nachdenklicher, als er über den verehrten Ilario sprach. „Was den verehrten Ilario angeht – er wirkte steif, doch das könnte auch nur mein Gefühl gewesen sein. Als ältester Lasombra und Blutvogt steht er deutlich höher in der Hierarchie. Er hat mir befohlen, alle Informationen zuerst an ihn weiterzugeben. Ob dies aus dem Motiv heraus geschieht, dass er als Blutvogt die Verantwortung trägt, oder um etwas zu verschleiern, kann ich – wie du weißt – nicht beurteilen.“
Luciano ließ seine Worte kurz nachhallen, bevor er weitersprach. „Dem verehrten Benedetto habe ich eine Nachricht zukommen lassen, um ihn darüber zu informieren, dass ich als Gast in dieser Domäne weile. Das war jedoch mehr eine Frage der Etikette, ich erwarte keine Antwort.“
Luciano dachte an den verehrten Vergonzo, ein Ancilla, der ihn durchaus interessierte. Doch er entschied, den Baumeister nicht anzusrpechen. Luciano könnte Giuseppe sicher nichts berichten, was dieser nicht selbst wußte. Und er wollte Giuseppe nicht in eine Lage zu bringen, die ihm unangenehm wäre. Luciano wusste, dass Giuseppe sein Blut immer vor ihn stellen würde, und so schwieg er zu diesem Thema.
Er blickte Giuseppe ruhig an und sagte: „Sag mir, über wen möchtest du als Nächstes sprechen?“ Seine Stimme war klar und respektvoll, doch es war ein anderer Respekt, als der, den Giuseppe in ihren ersten Begegnungen wahrgenommen hatte.
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Er nickte: „Ich werde versuchen darauf zu achten.“
Sein Blick wanderte kurz über das Pergament in seinen Händen, bevor er es sorgsam zusammenfaltete und zur Seite legte.
„Was Rodrigo, Ida, Ylva oder Remin betrifft…“ – seine Krallen zeichneten beim Sprechen vage Namen in die Luft – „…da kann ich dir leider noch nichts berichten. Ich hatte bisher nicht das Vergnügen, einem von ihnen persönlich zu begegnen.“
Ein leichtes, entschuldigendes Lächeln huschte über sein verzerrtes Gesicht.
„Aber wenn du möchtest, können wir es so halten: Wenn ich etwas über sie erfahre und es teilen kann, teile ich es mit dir. So lange das Wissen halt mir gehört.“
Dann machte er eine kleine, ausladende Geste mit der Hand. Die klauenartigen Finger wirkten fast wie ein zerbrechlicher Fächer, der sich im Kerzenschein bewegte.
„Bei den anderen… da sieht’s anders aus. Die habe ich getroffen. Da könnten wir gerechter vorgehen, meinst du nicht?“
Seine schwarzen Augen funkelten schelmisch, ein Hauch von Spielfreude lag darin.
„Sollen wir mit denen anfangen?“
Er sah Luciano offen an, bereit – nicht nur zum Austausch, sondern vielleicht auch für ein stilles, gemeinsames Spiel der Beobachtungen.
Sein Blick wanderte kurz über das Pergament in seinen Händen, bevor er es sorgsam zusammenfaltete und zur Seite legte.
„Was Rodrigo, Ida, Ylva oder Remin betrifft…“ – seine Krallen zeichneten beim Sprechen vage Namen in die Luft – „…da kann ich dir leider noch nichts berichten. Ich hatte bisher nicht das Vergnügen, einem von ihnen persönlich zu begegnen.“
Ein leichtes, entschuldigendes Lächeln huschte über sein verzerrtes Gesicht.
„Aber wenn du möchtest, können wir es so halten: Wenn ich etwas über sie erfahre und es teilen kann, teile ich es mit dir. So lange das Wissen halt mir gehört.“
Dann machte er eine kleine, ausladende Geste mit der Hand. Die klauenartigen Finger wirkten fast wie ein zerbrechlicher Fächer, der sich im Kerzenschein bewegte.
„Bei den anderen… da sieht’s anders aus. Die habe ich getroffen. Da könnten wir gerechter vorgehen, meinst du nicht?“
Seine schwarzen Augen funkelten schelmisch, ein Hauch von Spielfreude lag darin.
„Sollen wir mit denen anfangen?“
Er sah Luciano offen an, bereit – nicht nur zum Austausch, sondern vielleicht auch für ein stilles, gemeinsames Spiel der Beobachtungen.
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- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano hielt kurz inne, bevor er Giuseppe ruhig und ernst antwortete. „Es ist für mich nicht wichtig, das gleiche Maß an Informationen zurückzubekommen,“ sagte er mit einem leichten Lächeln. „Ich bin nicht an das Prozedere oder die Gesetze meines Clans gebunden, wenn es darum geht, Informationen zu teilen. Solltest du etwas zurückgeben wollen oder können, werde ich dankbar sein. Aber ich werde keine negativen Gefühle haben, wenn es nicht der Fall ist. Die Entscheidung liegt bei dir, Giuseppe.“ Er lächelte ihn an. „Ich schlage im Übrigen vor, dass wir deine Clansgeschwister und meine Clansschwester auslassen. Auch wenn ich über deine Clansgeschwister nichts negatives sagen kann, möchte ich ich dennoch nicht, dass wir in eine unangenehme Situation kommen.“
Luciano ließ den Moment wirken, bevor er das Gespräch sanft weiterleitete. „Dann beginnen wir bei der wohlwerten Allegra Aldighieri,“ sagte er, und eine Spur von Ironie schlich sich in seine Stimme. „Eine Neugeborene des Clans des Todes, die sich selbst mit Stolz als Grabräuberin bezeichnet. Sie scheint ganz darauf fokussiert zu sein, Artefakte der Ahnen zu jagen.
Er lehnte sich leicht zurück, während er fortfuhr: „Das Gespräch mit ihr war... sagen wir, interessant. Sie hat mich sogar eingeladen, mit ihr auf das Zimmer zu gehen – und war dabei, wie soll ich es höflich sagen, äußerst körperfokussiert und einnehmend.“ Ein amüsiertes, wenn auch leicht nachdenkliches Lächeln huschte über sein Gesicht. „Sie bot mir an, meine Fürsprecherin zu werden, wenn ich dieser Einladung folge, und versprach, mir mehr über die ehrwürdige Domäne zu berichten.“
Luciano sah Giuseppe an, seine Augen suchten nach einer Reaktion, während er nachdenklich hinzufügte: „Allegra ist eine ambivalente Persönlichkeit – auf der einen Seite ist sie sehr auf ihren Status bedacht und strebt danach, Harpie zu werden. Auf der anderen Seite spricht sie wie ein Waschweib und ist auffallend jovial. Ihre Kontakte zum hochverehrten Seelord betont sie mit Stolz, doch ihre Vorgehensweise war... aufdringlich, das lässt sich nicht anders sagen. Und ich muss zugeben, dass ich auch ein wenig überfordert war.“ Er lachte, bevor er fortfuhr. „Am Anfang dachte ich, dass es ein Test ist, dass sie mich vielleicht als Harpie in eine Falle locken wollte. Doch nun bin ich überzeugt, dass sie wirklich darauf aus war, mich in ihr Bett zu bringen.“
Er ließ eine kurze Pause, bevor er fragte: „Wie war deine Begegnung mit ihr? Und wenn du willst, kannst du den oder die nächste wählen.“
Luciano ließ den Moment wirken, bevor er das Gespräch sanft weiterleitete. „Dann beginnen wir bei der wohlwerten Allegra Aldighieri,“ sagte er, und eine Spur von Ironie schlich sich in seine Stimme. „Eine Neugeborene des Clans des Todes, die sich selbst mit Stolz als Grabräuberin bezeichnet. Sie scheint ganz darauf fokussiert zu sein, Artefakte der Ahnen zu jagen.
Er lehnte sich leicht zurück, während er fortfuhr: „Das Gespräch mit ihr war... sagen wir, interessant. Sie hat mich sogar eingeladen, mit ihr auf das Zimmer zu gehen – und war dabei, wie soll ich es höflich sagen, äußerst körperfokussiert und einnehmend.“ Ein amüsiertes, wenn auch leicht nachdenkliches Lächeln huschte über sein Gesicht. „Sie bot mir an, meine Fürsprecherin zu werden, wenn ich dieser Einladung folge, und versprach, mir mehr über die ehrwürdige Domäne zu berichten.“
Luciano sah Giuseppe an, seine Augen suchten nach einer Reaktion, während er nachdenklich hinzufügte: „Allegra ist eine ambivalente Persönlichkeit – auf der einen Seite ist sie sehr auf ihren Status bedacht und strebt danach, Harpie zu werden. Auf der anderen Seite spricht sie wie ein Waschweib und ist auffallend jovial. Ihre Kontakte zum hochverehrten Seelord betont sie mit Stolz, doch ihre Vorgehensweise war... aufdringlich, das lässt sich nicht anders sagen. Und ich muss zugeben, dass ich auch ein wenig überfordert war.“ Er lachte, bevor er fortfuhr. „Am Anfang dachte ich, dass es ein Test ist, dass sie mich vielleicht als Harpie in eine Falle locken wollte. Doch nun bin ich überzeugt, dass sie wirklich darauf aus war, mich in ihr Bett zu bringen.“
Er ließ eine kurze Pause, bevor er fragte: „Wie war deine Begegnung mit ihr? Und wenn du willst, kannst du den oder die nächste wählen.“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Der kleine Hafenjunge nickte, ohne zu zögern.
„Ja, macht Sinn. Dann geraten wir nich gleich in Fisematenten.“
Dann zog sich seine Fratze zu einem Lächeln zusammen – aber es war nicht das übliche schelmische Grinsen, das Luciano kannte. Es war schief. Bitter. Fast mitleidig.
„Glaub, dann hat sie ’nen Narren an dir gefressen. Mein Beileid.“
Er meinte es ernst. Da war ein Hauch ehrlichen Mitleids in seiner Stimme.
„Bei mir war se ganz anders. Hab se am Brunnen getroffen. Hat mich gesehen und… fast ihr Frühstück wieder ausgespuckt.“
Er grinste schief.
„Kein Scherz. Hat sich fast geschüttelt vor Ekel.“
„Dann hat sie mir Tipps gegeben, wie ich mich in der Domäne beliebt machen könnte. Und ne Räuberpistole erzählt – von einem Kainskind, das von Sterblichen erwischt wurde. Hätte wohl sein Bleiberecht damals nur bekommen, weil es ’nen Ghul umgelegt hat, den die Sterblichen gefangen hielten.“
Giuseppe zögerte, kratzte sich mit einer Kralle am Hals, als müsse er den nächsten Satz aus sich herausziehen.
„Und dann… hat sie von den Kreuzzügen erzählt. Von Ma’arra – Nur Maarat an-Numan. Dass sie da durch die Straßen gewatet ist… im Blut der Muselmanen. Und getrunken hat, was nicht bei drei auf den Bäumen war.“
Er verzog das Gesicht, als hätte er etwas Verdorbenes gerochen.
„War eklig, ehrlich. Ich bin vielleicht außen hässlich, aber die ist innerlich… zum Kotzen.“
Er schnaubte leise, die kleine Nase rümpfte sich.
„Aber ich glaub, sie ist gerissen. Hat wohl ein paar Schätze abgestaubt damals. Vielleicht war das alles auch einfach nur ’ne Ansage. So nach dem Motto: Sieh her, Kleiner, ich bin gefährlich und du bist nix.“
Giuseppe versuchte zu lächeln, doch es war mehr ein Ausdruck von Überdruss.
„Lass lieber über wen Netteres reden. Vielleicht Elodie?“
Ein Hauch Hoffnung blitzte in seinen großen schwarzen Augen auf.
„Ja, macht Sinn. Dann geraten wir nich gleich in Fisematenten.“
Dann zog sich seine Fratze zu einem Lächeln zusammen – aber es war nicht das übliche schelmische Grinsen, das Luciano kannte. Es war schief. Bitter. Fast mitleidig.
„Glaub, dann hat sie ’nen Narren an dir gefressen. Mein Beileid.“
Er meinte es ernst. Da war ein Hauch ehrlichen Mitleids in seiner Stimme.
„Bei mir war se ganz anders. Hab se am Brunnen getroffen. Hat mich gesehen und… fast ihr Frühstück wieder ausgespuckt.“
Er grinste schief.
„Kein Scherz. Hat sich fast geschüttelt vor Ekel.“
„Dann hat sie mir Tipps gegeben, wie ich mich in der Domäne beliebt machen könnte. Und ne Räuberpistole erzählt – von einem Kainskind, das von Sterblichen erwischt wurde. Hätte wohl sein Bleiberecht damals nur bekommen, weil es ’nen Ghul umgelegt hat, den die Sterblichen gefangen hielten.“
Giuseppe zögerte, kratzte sich mit einer Kralle am Hals, als müsse er den nächsten Satz aus sich herausziehen.
„Und dann… hat sie von den Kreuzzügen erzählt. Von Ma’arra – Nur Maarat an-Numan. Dass sie da durch die Straßen gewatet ist… im Blut der Muselmanen. Und getrunken hat, was nicht bei drei auf den Bäumen war.“
Er verzog das Gesicht, als hätte er etwas Verdorbenes gerochen.
„War eklig, ehrlich. Ich bin vielleicht außen hässlich, aber die ist innerlich… zum Kotzen.“
Er schnaubte leise, die kleine Nase rümpfte sich.
„Aber ich glaub, sie ist gerissen. Hat wohl ein paar Schätze abgestaubt damals. Vielleicht war das alles auch einfach nur ’ne Ansage. So nach dem Motto: Sieh her, Kleiner, ich bin gefährlich und du bist nix.“
Giuseppe versuchte zu lächeln, doch es war mehr ein Ausdruck von Überdruss.
„Lass lieber über wen Netteres reden. Vielleicht Elodie?“
Ein Hauch Hoffnung blitzte in seinen großen schwarzen Augen auf.
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano legte Giuseppe freundschaftlich eine Hand auf die Schulter und drückte sie kurz, seine Stimme ruhig und warm. „Giuseppe, wenn es eines gibt, das du nicht bist, dann ist es innerlich hässlich – und äußerlich ebenso wenig. Diejenigen, die das nicht akzeptieren können, disqualifizieren sich selbst. Lass dir von niemandem einreden, dass du weniger wert bist.“
Er hielt einen Moment inne, bevor er mit einem leichten Lächeln fortfuhr: „Aber ja, sie ist gerissen, das steht außer Frage. Man sollte sie nicht unterschätzen, egal wie unangenehm sie sich gibt.“
Als Giuseppe Elodie erwähnte und etwas Nettes ansprach, hob Luciano eine Braue, ein Hauch von Neugier in seinem Blick. „Also gut,“ begann er, „fahren wir mit der wohlwerten Elodie fort. Neugeborene vom Clan Brujah, Kind von Alba, Ancilla der Gelehrten, Harpyie von Palermo, Kind von Elysee de Rouen, ehemaliger Blutvogt von Rouen, Kind von Arbnora Leiffrar, ehemaliger Prinz von Rouen, Ahn des Clans der Gelehrten, Drachenkopfführerin und Geist von Friesland, Enkelin von Vés des Unergründlichen, Ahnherr des Clans der Gelehrten, Liktorin von Genua.“
Luciano ließ die beeindruckende Abstammung kurz wirken, bevor er weitersprach: „Sie ist sehr von sich selbst überzeugt und stolz auf ihren Status als Liktorin. Sie hat den werten Gaspard de Maurin ohne jegliche Anrede angesprochen und schien auch von Giuliano nicht viel zu halten. Im Polpo hat sie allen Anwesenden einen Auftrag gegeben: die wichtigsten und mächtigsten Mitglieder der Stadt im Auge zu behalten. Wer Macht oder Reichtum sucht, wird sich sicher an einen der Senatoren halten oder aufstrebende Händler – die großen Familien. Plötzliche Todesfälle, untypisches Verhalten... all das soll ihr gemeldet werden.“ Er stockte kurz, um seine Worte wirken zu lassen. „Es scheint so, als hielt sie sich eher für den Blutvogt selbst, als nur als Liktorin.“
Luciano sah Giuseppe an, seine Stimme wurde etwas nachdenklicher. „Sie ist zweifellos eine Persönlichkeit, die man nicht ignorieren kann. Aber ich frage mich, Giuseppe – was hältst du von ihr? Es scheint, als hättest du andere Erfahrungen.“
Er ließ die Frage offen im Raum stehen, während er Giuseppe aufmerksam musterte, bereit, das Gespräch in die Richtung zu lenken, die sein Freund bevorzugte.
Er hielt einen Moment inne, bevor er mit einem leichten Lächeln fortfuhr: „Aber ja, sie ist gerissen, das steht außer Frage. Man sollte sie nicht unterschätzen, egal wie unangenehm sie sich gibt.“
Als Giuseppe Elodie erwähnte und etwas Nettes ansprach, hob Luciano eine Braue, ein Hauch von Neugier in seinem Blick. „Also gut,“ begann er, „fahren wir mit der wohlwerten Elodie fort. Neugeborene vom Clan Brujah, Kind von Alba, Ancilla der Gelehrten, Harpyie von Palermo, Kind von Elysee de Rouen, ehemaliger Blutvogt von Rouen, Kind von Arbnora Leiffrar, ehemaliger Prinz von Rouen, Ahn des Clans der Gelehrten, Drachenkopfführerin und Geist von Friesland, Enkelin von Vés des Unergründlichen, Ahnherr des Clans der Gelehrten, Liktorin von Genua.“
Luciano ließ die beeindruckende Abstammung kurz wirken, bevor er weitersprach: „Sie ist sehr von sich selbst überzeugt und stolz auf ihren Status als Liktorin. Sie hat den werten Gaspard de Maurin ohne jegliche Anrede angesprochen und schien auch von Giuliano nicht viel zu halten. Im Polpo hat sie allen Anwesenden einen Auftrag gegeben: die wichtigsten und mächtigsten Mitglieder der Stadt im Auge zu behalten. Wer Macht oder Reichtum sucht, wird sich sicher an einen der Senatoren halten oder aufstrebende Händler – die großen Familien. Plötzliche Todesfälle, untypisches Verhalten... all das soll ihr gemeldet werden.“ Er stockte kurz, um seine Worte wirken zu lassen. „Es scheint so, als hielt sie sich eher für den Blutvogt selbst, als nur als Liktorin.“
Luciano sah Giuseppe an, seine Stimme wurde etwas nachdenklicher. „Sie ist zweifellos eine Persönlichkeit, die man nicht ignorieren kann. Aber ich frage mich, Giuseppe – was hältst du von ihr? Es scheint, als hättest du andere Erfahrungen.“
Er ließ die Frage offen im Raum stehen, während er Giuseppe aufmerksam musterte, bereit, das Gespräch in die Richtung zu lenken, die sein Freund bevorzugte.