[1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Moderator: Ilario
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
"Ach ja, Giuliano, dass is auch so einer von dem man noch hören wird."
Giuseppe lächelte ein Hafenjungenlächeln.
"Glaube dass waren alle, zu denen ich was sagen kann."
Er grinste unanständig.
"Bei Remin sind wir uns ja einig, dem spür ich mal ein bisschen nach, wenn sich die Gelegenheit bietet. Bei den anderen musst du selbst entscheiden, was du teilen möchtest."
Giuseppe lächelte ein Hafenjungenlächeln.
"Glaube dass waren alle, zu denen ich was sagen kann."
Er grinste unanständig.
"Bei Remin sind wir uns ja einig, dem spür ich mal ein bisschen nach, wenn sich die Gelegenheit bietet. Bei den anderen musst du selbst entscheiden, was du teilen möchtest."
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano lächelte verlegen, als Giuseppe Remin erwähnte. Seine Lippen verzogen sich zu einem sanften Lächeln, und er nickte leicht. „Bitte, Giuseppe,“ sagte er in einem freundlichen Ton, „mach ihn nicht kaputt.“ Ein Hauch von Humor lag in seinen Worten, doch es war offensichtlich, dass er auch ein gewisses Ernst hinter dem Scherz verbarg.
Dann richtete er sich etwas auf, sein Ausdruck wurde entschlossener, aber freundlich. „Das ist kein quid pro quo,“ erklärte er ruhig. „Wenn diese Informationen dir helfen können oder dir einen Gefallen einbringen, teile ich sie gerne.“
Luciano ließ einen Moment verstreichen, bevor er fortfuhr: „Beginnen wir mit dem Einfachsten, der werten Ylva, Neugeborenes des Clans des Tieres, Tochter von Wolfgang. Ich habe sie im Elysium getroffen, aber leider konnte ich nicht viel mit ihr sprechen. Sie spricht weder Italienisch noch Latein. Ich nehme an, dass sie die Zunge von jenseits der Alpen spricht.“
Sein Blick wurde nachdenklicher. „Sie wirkte sehr wild, fast ungezähmt. Ich denke nicht, dass sie ihre Zeit in der Stadt verbringt. Es war interessant zu sehen, wie der verehrte Älteste deines Blutes, der zufällig vor Ort war, ihr die Domänen in der Stadt mit Handzeichen und Zeichnungen erklärte. Danach sprach er mit ihr über ein Tier – eine Kommunikation, die ich nur beobachten konnte. Leider hatte ich selbst keine Möglichkeit, mit ihr in Austausch zu treten, daher sind meine Informationen zu ihr begrenzt.“
Luciano lehnte sich leicht zurück und musterte Giuseppe mit einem offenen Blick. „Das ist alles, was ich über sie weiß. Es ist vielleicht nicht viel, aber vielleicht findest du dennoch Nutzen darin. Über wen willst du als nächstes sprechen?“
Dann richtete er sich etwas auf, sein Ausdruck wurde entschlossener, aber freundlich. „Das ist kein quid pro quo,“ erklärte er ruhig. „Wenn diese Informationen dir helfen können oder dir einen Gefallen einbringen, teile ich sie gerne.“
Luciano ließ einen Moment verstreichen, bevor er fortfuhr: „Beginnen wir mit dem Einfachsten, der werten Ylva, Neugeborenes des Clans des Tieres, Tochter von Wolfgang. Ich habe sie im Elysium getroffen, aber leider konnte ich nicht viel mit ihr sprechen. Sie spricht weder Italienisch noch Latein. Ich nehme an, dass sie die Zunge von jenseits der Alpen spricht.“
Sein Blick wurde nachdenklicher. „Sie wirkte sehr wild, fast ungezähmt. Ich denke nicht, dass sie ihre Zeit in der Stadt verbringt. Es war interessant zu sehen, wie der verehrte Älteste deines Blutes, der zufällig vor Ort war, ihr die Domänen in der Stadt mit Handzeichen und Zeichnungen erklärte. Danach sprach er mit ihr über ein Tier – eine Kommunikation, die ich nur beobachten konnte. Leider hatte ich selbst keine Möglichkeit, mit ihr in Austausch zu treten, daher sind meine Informationen zu ihr begrenzt.“
Luciano lehnte sich leicht zurück und musterte Giuseppe mit einem offenen Blick. „Das ist alles, was ich über sie weiß. Es ist vielleicht nicht viel, aber vielleicht findest du dennoch Nutzen darin. Über wen willst du als nächstes sprechen?“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe zog die Schultern hoch, ließ sie langsam wieder sinken und wischte sich mit der Hand den Staub von seiner Hose. Dann schnaubte er leise, als wäre ihm gerade erst bewusst geworden, dass das Thema interessanter war, als es auf den ersten Blick schien.
„Allein ihre Anwesenheit ist interessant.“
Er ließ den Blick durch die Gegend schweifen, als ob er irgendwo eine Bestätigung dafür suchen würde.
„Wenn sie nur eine Sprache aus dem Norden spricht, dann kommt sie aus den Landen der Tedesci.“
Er schnalzte mit der Zunge und tippte sich mit einem Finger an die Schläfe.
„Dann könnte sie mehr über deren Pläne wissen.“
Er beugte sich leicht vor, als ob er ein Geheimnis verraten wollte, dann rieb er Daumen und Zeigefinger aneinander.
„Oder Leute kennen, die mehr wissen.“
Sein Blick wurde kurz schmal, während er mit den Füßen eine lose Steinplatte auf dem Boden anstieß.
Dann schüttelte er den Kopf und ließ den Faden seiner Gedanken wieder locker.
„Werd mal sehen, ob ich mehr über sie rausbekomme.“
Er streckte kurz die Finger durch, als würde er sich bereit machen loszulegen.
„Wie sieht sie aus?“
Seine Hände machten eine vage Geste in der Luft, als ob er eine unsichtbare Person umreißen wollte.
Dann grinste er, ein schiefes, fast schelmisches Grinsen.
„Bleibt ja dann eigentlich nur noch Rodrigo, oder?“
Er stemmte die Hände in die Hüften, als ob er schon wusste, dass das der nächste Schritt sein musste.
„Allein ihre Anwesenheit ist interessant.“
Er ließ den Blick durch die Gegend schweifen, als ob er irgendwo eine Bestätigung dafür suchen würde.
„Wenn sie nur eine Sprache aus dem Norden spricht, dann kommt sie aus den Landen der Tedesci.“
Er schnalzte mit der Zunge und tippte sich mit einem Finger an die Schläfe.
„Dann könnte sie mehr über deren Pläne wissen.“
Er beugte sich leicht vor, als ob er ein Geheimnis verraten wollte, dann rieb er Daumen und Zeigefinger aneinander.
„Oder Leute kennen, die mehr wissen.“
Sein Blick wurde kurz schmal, während er mit den Füßen eine lose Steinplatte auf dem Boden anstieß.
Dann schüttelte er den Kopf und ließ den Faden seiner Gedanken wieder locker.
„Werd mal sehen, ob ich mehr über sie rausbekomme.“
Er streckte kurz die Finger durch, als würde er sich bereit machen loszulegen.
„Wie sieht sie aus?“
Seine Hände machten eine vage Geste in der Luft, als ob er eine unsichtbare Person umreißen wollte.
Dann grinste er, ein schiefes, fast schelmisches Grinsen.
„Bleibt ja dann eigentlich nur noch Rodrigo, oder?“
Er stemmte die Hände in die Hüften, als ob er schon wusste, dass das der nächste Schritt sein musste.
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano lächelte, die Belustigung in seinen Augen deutlich sichtbar. „Was für eine elegante Überleitung,“ meinte er leicht ironisch, während er Giuseppe direkt ansah. „Von Ylva, die aus dem Land der Tedesci kommt, zu dem werten Rodrigo della Scala – ebenfalls ein Ventrue aus dem Land der Tedesci. Ein Neugeborener des Clans der Könige, Pilger auf der Via Regalis, Kind von Tassilo dem Langen von Austrasien, selbst das Kind des Marius, Ahnsherr des Blutes Ventrue aus der Linie Alexanders.“
Sein Tonfall war ruhig, aber durchzogen von einer leisen Nachdenklichkeit. „Rodrigo ist… direkt, jovial – und taktlos,“ fügte er hinzu, während ein leichtes Schmunzeln seine Lippen umspielte. „Ich erinnere mich noch daran, wie er mitten in die Unterhaltung mit der werten Ylva gestürmt ist. Der verehrte Vergonzo hat ihn zurechtgewiesen und darauf hingewiesen, dass er sich zuerst um die werte Ylva kümmern würde. Und doch – Rodrigo fuhr einfach fort, als wäre nichts gewesen.“
Luciano hielt kurz inne, als wollte er diese Szene erneut im Geiste durchleben. Dann fuhr er fort: „Gleichzeitig legt er viel Wert auf Etikette und Status. Er hat sogar das Recht der Ancilla – oder besser gesagt, der Herolde – das Gastrecht zu gewähren, infrage gestellt.“
Er zog die Stirn nachdenklich in Falten. „Rodrigo macht den Eindruck, als erwarte er, dass alle ihm zuarbeiten und helfen. Es ist ein… auffälliges Verhalten.“ Luciano hielt kurz inne, bevor ein neuer Gedanke ihm in den Sinn kam. „Ach, das erinnert mich daran, dass Giuliano in einem Gespräch mit Rodrigo sagte, dass er kein Liktor ist. Ich glaube, ich hatte Giulianos Vorstellung falsch verstanden – Giulianos Erzeuger ist Liktor, aber er ist sich nicht sicher, ob das noch stimmt. Er selbst ist kein Liktor.“
Luciano sah Giuseppe mit einem freundlichen Blick an, während er den Gedanken wirken ließ. „Das waren wohl die wichtigsten Eindrücke, die ich von Rodrigo habe. Interessant, nicht wahr?“ Ein Hauch von Schalk lag in seiner Stimme.
Dann wurde seine Mimik etwas ernster. „Gibt es noch jemanden, über den du sprechen möchtest?“
Sein Tonfall war ruhig, aber durchzogen von einer leisen Nachdenklichkeit. „Rodrigo ist… direkt, jovial – und taktlos,“ fügte er hinzu, während ein leichtes Schmunzeln seine Lippen umspielte. „Ich erinnere mich noch daran, wie er mitten in die Unterhaltung mit der werten Ylva gestürmt ist. Der verehrte Vergonzo hat ihn zurechtgewiesen und darauf hingewiesen, dass er sich zuerst um die werte Ylva kümmern würde. Und doch – Rodrigo fuhr einfach fort, als wäre nichts gewesen.“
Luciano hielt kurz inne, als wollte er diese Szene erneut im Geiste durchleben. Dann fuhr er fort: „Gleichzeitig legt er viel Wert auf Etikette und Status. Er hat sogar das Recht der Ancilla – oder besser gesagt, der Herolde – das Gastrecht zu gewähren, infrage gestellt.“
Er zog die Stirn nachdenklich in Falten. „Rodrigo macht den Eindruck, als erwarte er, dass alle ihm zuarbeiten und helfen. Es ist ein… auffälliges Verhalten.“ Luciano hielt kurz inne, bevor ein neuer Gedanke ihm in den Sinn kam. „Ach, das erinnert mich daran, dass Giuliano in einem Gespräch mit Rodrigo sagte, dass er kein Liktor ist. Ich glaube, ich hatte Giulianos Vorstellung falsch verstanden – Giulianos Erzeuger ist Liktor, aber er ist sich nicht sicher, ob das noch stimmt. Er selbst ist kein Liktor.“
Luciano sah Giuseppe mit einem freundlichen Blick an, während er den Gedanken wirken ließ. „Das waren wohl die wichtigsten Eindrücke, die ich von Rodrigo habe. Interessant, nicht wahr?“ Ein Hauch von Schalk lag in seiner Stimme.
Dann wurde seine Mimik etwas ernster. „Gibt es noch jemanden, über den du sprechen möchtest?“
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
"Also noch so ein wohlwerter Herr, mit ein bisschen Hybris." Das Grinsen stand ihm ins Gesicht geschrieben.
"Dazu ein Tedesci, klingt doch eigentlich ganz interessant."
Ein Lächeln stahl sich in sein Gesicht.
"Der alte Firenze hat mal gesagt:
Jedes Tier hält sich für schlauer als die Falle.
Der Fuchs glaubt, er sieht sie kommen.
Der Wolf denkt, sie kann ihm nichts anhaben.
Der Hirsch wähnt sich zu schnell für sie.
Doch alle gehen in die gleiche Grube,
weil ihre Hybris ihr größter Fehler ist.
Ging damals eigentlich um nen Jäger, der uns auffer Schliche war.
Hamm letztlich ne Jägerfalle gebaut.
Dachte er hat uns, zack lag er unten."
Giuseppe grinste versonnen, schien kurz versunken in alten Tagen.
"Der scheint dir ja ganz schön auffe Nerven gegangen sein."
"Aber mach dir keine Sorgen, der erledigt sich irgendwann selbst."
Eine etwas unanständige Schadenfreude blitzte in seinen Augen.
"Wo wa grad von Hybris reden, wie fandeste denn den werten Herrn Ivain?"
"Dazu ein Tedesci, klingt doch eigentlich ganz interessant."
Ein Lächeln stahl sich in sein Gesicht.
"Der alte Firenze hat mal gesagt:
Jedes Tier hält sich für schlauer als die Falle.
Der Fuchs glaubt, er sieht sie kommen.
Der Wolf denkt, sie kann ihm nichts anhaben.
Der Hirsch wähnt sich zu schnell für sie.
Doch alle gehen in die gleiche Grube,
weil ihre Hybris ihr größter Fehler ist.
Ging damals eigentlich um nen Jäger, der uns auffer Schliche war.
Hamm letztlich ne Jägerfalle gebaut.
Dachte er hat uns, zack lag er unten."
Giuseppe grinste versonnen, schien kurz versunken in alten Tagen.
"Der scheint dir ja ganz schön auffe Nerven gegangen sein."
"Aber mach dir keine Sorgen, der erledigt sich irgendwann selbst."
Eine etwas unanständige Schadenfreude blitzte in seinen Augen.
"Wo wa grad von Hybris reden, wie fandeste denn den werten Herrn Ivain?"
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano lächelte sanft, ein Hauch von Belustigung in seinen Augen, als er zu sprechen begann. „Der König scheint wirklich eine gewisse Hybris zu besitzen,“ bemerkte er mit einem leicht ironischen Tonfall. „Die Geduld des verehrten Vergonzo derart herauszufordern, ist unnötig und, gelinde gesagt, gefährlich.“ Er hielt kurz inne, bevor er nachdenklich hinzufügte: „Aber ob er tatsächlich ein Tedesci ist… das bleibt unklar. Er stammt aus ihren Landen, ja, doch ob er von ihnen geschickt wurde, ihnen folgt oder gar einen Eid auf sie geschworen hat, kann ich nicht sagen.“
Als Giuseppe den alten Firenze erwähnte, hob Luciano eine Augenbraue und sah ihn fragend an. „Das ist das erste Mal, dass ich eine Weisheit von dir höre, die nicht vom verehrten Faustus stammt,“ sagte er mit einem Hauch von Neugier. „Ist der verehrte Firenze auch einer der Verborgenen, von denen du gelernt hast?“ Seine Stimme war interessiert, aber nicht drängend, als wollte er Giuseppe Raum geben, darauf einzugehen, falls er es wollte.
Als das Thema schließlich zu Ivain wechselte, wurde Lucianos Blick nachdenklich. „Du meinst einfach Ivan,“ begann er mit einem leichten, amüsierten Lächeln. Doch der Ernst seiner Gedanken ließ seine Stimme bald tiefer klingen. „Glaubst du wirklich, er ist der Hybris anheimgefallen?“ Er zögerte kurz, bevor er fortfuhr: „Für mich wirkte er… zwiegespalten. Auf der einen Seite sehr kameradschaftlich, fast zugeneigt – mit einem deutlichen Willen, dazuzugehören. Auf der anderen Seite ambitioniert, ja, aber ich hatte das Gefühl, dass seine Ambitionen zumindest zum Teil daraus resultieren, dass er den Ansprüchen und Erwartungen gerecht werden will, die auf ihm lasten.“
Luciano lächelte erneut, diesmal etwas breiter, und ein leises Lachen schlich sich in seine Worte. „Man merkt, dass er jung ist. Wobei… wenn meine Recherchen mich nicht trügen, ist Ivain zumindest einige Jahre älter als ich – wenn auch nicht viel.“ Seine Stimme trug einen freundlichen Unterton, doch es war klar, dass er ernsthaft über Ivains Wesen nachdachte.
Als Giuseppe den alten Firenze erwähnte, hob Luciano eine Augenbraue und sah ihn fragend an. „Das ist das erste Mal, dass ich eine Weisheit von dir höre, die nicht vom verehrten Faustus stammt,“ sagte er mit einem Hauch von Neugier. „Ist der verehrte Firenze auch einer der Verborgenen, von denen du gelernt hast?“ Seine Stimme war interessiert, aber nicht drängend, als wollte er Giuseppe Raum geben, darauf einzugehen, falls er es wollte.
Als das Thema schließlich zu Ivain wechselte, wurde Lucianos Blick nachdenklich. „Du meinst einfach Ivan,“ begann er mit einem leichten, amüsierten Lächeln. Doch der Ernst seiner Gedanken ließ seine Stimme bald tiefer klingen. „Glaubst du wirklich, er ist der Hybris anheimgefallen?“ Er zögerte kurz, bevor er fortfuhr: „Für mich wirkte er… zwiegespalten. Auf der einen Seite sehr kameradschaftlich, fast zugeneigt – mit einem deutlichen Willen, dazuzugehören. Auf der anderen Seite ambitioniert, ja, aber ich hatte das Gefühl, dass seine Ambitionen zumindest zum Teil daraus resultieren, dass er den Ansprüchen und Erwartungen gerecht werden will, die auf ihm lasten.“
Luciano lächelte erneut, diesmal etwas breiter, und ein leises Lachen schlich sich in seine Worte. „Man merkt, dass er jung ist. Wobei… wenn meine Recherchen mich nicht trügen, ist Ivain zumindest einige Jahre älter als ich – wenn auch nicht viel.“ Seine Stimme trug einen freundlichen Unterton, doch es war klar, dass er ernsthaft über Ivains Wesen nachdachte.
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Das Grinsen kam von irgendwo ganz drinnen.
"Weiß nich, vielleicht isses auch meine eigene Hybris", sagte er mit gemischtem Ernst.
"Der Stallbursche hat mich getroffen. Und das obwohl ich weiß dasses ein Anfängerfehler is."
Er lächelte: "Du hast Recht, es ist zu früh, um das zu beurteilen."
Sein Blick wurde ein wenig trauriger.
"Firenze war mein erster echter Lehrer. Dufter Typ. N Fallensteller. Hat mich aus dem ganzen Schlamassel im Capo rausgeholt."
Sein Blick schweifte zum ersten Mal seid einiger Zeit wieder übers Meer.
"Hat mir alles beigebracht. Spuren lesen, Fallen stellen, allgemein zu überleben."
Eine glitzernde Träne floss durch sein Gesicht. Fiel auf den Boden, verwandelte sich in Blut.
"Leider hatter das Zusammentreffen mit Faustus nicht überlebt."
Sein Mund wurde zu einem zusammengepresstem Streifen.
"Dummer alter Narr."
"Wollte Faustus zum Dank mit ner Fackel zu Leibe rücken."
Er zuckte mit den Schultern.
"Der hat se weggeschlagen, mich gepackt..."
"Naja den Rest kannste dir vorstellen."
"Weiß nich, vielleicht isses auch meine eigene Hybris", sagte er mit gemischtem Ernst.
"Der Stallbursche hat mich getroffen. Und das obwohl ich weiß dasses ein Anfängerfehler is."
Er lächelte: "Du hast Recht, es ist zu früh, um das zu beurteilen."
Sein Blick wurde ein wenig trauriger.
"Firenze war mein erster echter Lehrer. Dufter Typ. N Fallensteller. Hat mich aus dem ganzen Schlamassel im Capo rausgeholt."
Sein Blick schweifte zum ersten Mal seid einiger Zeit wieder übers Meer.
"Hat mir alles beigebracht. Spuren lesen, Fallen stellen, allgemein zu überleben."
Eine glitzernde Träne floss durch sein Gesicht. Fiel auf den Boden, verwandelte sich in Blut.
"Leider hatter das Zusammentreffen mit Faustus nicht überlebt."
Sein Mund wurde zu einem zusammengepresstem Streifen.
"Dummer alter Narr."
"Wollte Faustus zum Dank mit ner Fackel zu Leibe rücken."
Er zuckte mit den Schultern.
"Der hat se weggeschlagen, mich gepackt..."
"Naja den Rest kannste dir vorstellen."
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- Luciano Boccanegra
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Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano nickte langsam, seine Augen blieben ruhig und auf Giuseppe gerichtet, während er dessen Worte aufnahm. Mit einem warmen, verständnisvollen Ton sagte er schließlich: „Der Stallbursche kam auf, bevor er wusste, dass wir Kinder Kains sind. Von außen schien es danach fast wie ein freundschaftliches Wortgeplänkel, bei dem du auch deinen Spaß hattest.“ Er hielt kurz inne und sah Giuseppe fest an. „Ich wusste nicht, dass es dich getroffen hat. Sonst hätte ich es unterbrochen.“
Sein Blick wurde einen Moment nachdenklicher. „Und was Ivan betrifft – abseits dessen hat er dich doch mit Respekt behandelt. Er hat dir einen Gefallen im Austausch für die Information angeboten. Für mich zeugt das von Anstand und Anerkennung.“ Luciano sprach mit Bedacht, wollte Giuseppe jedoch nicht belehren, sondern eine andere Perspektive anbieten.
Als Giuseppe von Firenze sprach, konnte Luciano die Trauer in seinem Freund spüren, beinahe greifbar. Die Geschichte machte auch ihn betroffen, und ohne ein weiteres Wort legte er Giuseppe die Hand auf die Schulter. Seine Berührung war leicht, respektvoll und aufmerksam, bereit, sie zurückzuziehen, falls Giuseppe darauf empfindlich reagieren würde. Doch für einen Moment verharrte er schweigend an seiner Seite, ließ die Stille zwischen ihnen wirken, als Ausdruck des Mitgefühls.
Schließlich, nach einer Weile, um die Stimmung etwas aufzuhellen, lächelte Luciano und sagte mit einem neckenden Unterton: „Ich wusste gar nicht, dass du eine Waldratte bist. Ich hätte dich für eine Stadtratte gehalten.“ Sein Lächeln war freundlich, und seine Worte waren eindeutig scherzhaft gemeint, ohne jede Spur von Beleidigung. Es war seine Art, Giuseppe aus der melancholischen Stimmung zu holen.
„Ich hätte dir das gar nicht zugetraut,“ fügte er hinzu, immer noch mit einem Lächeln. „Es ist lange her, dass mir jemand so etwas gezeigt hat.“ Sein Blick wurde für einen Moment etwas ferner, als er in eine eigene Erinnerung eintauchte. Ein Hauch von Schwermut und Trauer schlich sich in seinen Tonfall, als er sagte: „Damals haben wir kleine Tiere gefangen – natürlich ohne Erlaubnis. Aber ehrlich gesagt, damals habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht.“ Er überlegte einen Moment. "Was denkst du, sollen wir irgendwann einmal zusammen auf die Jagd gehen?"
Sein Blick wurde einen Moment nachdenklicher. „Und was Ivan betrifft – abseits dessen hat er dich doch mit Respekt behandelt. Er hat dir einen Gefallen im Austausch für die Information angeboten. Für mich zeugt das von Anstand und Anerkennung.“ Luciano sprach mit Bedacht, wollte Giuseppe jedoch nicht belehren, sondern eine andere Perspektive anbieten.
Als Giuseppe von Firenze sprach, konnte Luciano die Trauer in seinem Freund spüren, beinahe greifbar. Die Geschichte machte auch ihn betroffen, und ohne ein weiteres Wort legte er Giuseppe die Hand auf die Schulter. Seine Berührung war leicht, respektvoll und aufmerksam, bereit, sie zurückzuziehen, falls Giuseppe darauf empfindlich reagieren würde. Doch für einen Moment verharrte er schweigend an seiner Seite, ließ die Stille zwischen ihnen wirken, als Ausdruck des Mitgefühls.
Schließlich, nach einer Weile, um die Stimmung etwas aufzuhellen, lächelte Luciano und sagte mit einem neckenden Unterton: „Ich wusste gar nicht, dass du eine Waldratte bist. Ich hätte dich für eine Stadtratte gehalten.“ Sein Lächeln war freundlich, und seine Worte waren eindeutig scherzhaft gemeint, ohne jede Spur von Beleidigung. Es war seine Art, Giuseppe aus der melancholischen Stimmung zu holen.
„Ich hätte dir das gar nicht zugetraut,“ fügte er hinzu, immer noch mit einem Lächeln. „Es ist lange her, dass mir jemand so etwas gezeigt hat.“ Sein Blick wurde für einen Moment etwas ferner, als er in eine eigene Erinnerung eintauchte. Ein Hauch von Schwermut und Trauer schlich sich in seinen Tonfall, als er sagte: „Damals haben wir kleine Tiere gefangen – natürlich ohne Erlaubnis. Aber ehrlich gesagt, damals habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht.“ Er überlegte einen Moment. "Was denkst du, sollen wir irgendwann einmal zusammen auf die Jagd gehen?"
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Giuseppe nickte: „Später hast du recht, anfänglich blieb er dabei“ einer seiner Finger wurde erhoben, „bis er feststellte, dass er für diese Bezeichnung zahlen soll.“
Er versuchte ein Grinsen, war aber in Gedanken bei jemand anderem, „soweit wollte er dann doch nicht gehen.“
„Hat es aber glaube ich selber erkannt“
Er machte ne wegwerfende Bewegung.
Wenn man diese lächerlichen Geplänkel mit Firenze verglich, wirkten sie schrecklich unwichtig
„Ratte is Ratte“antwortete er trocken, als Luciano versuchte ihn aufzumuntern.
„Können gern mal zusammen jagen gehen.“
Die Beklemmung schien ein wenig von ihm abzufallen. Es kroch sogar wieder ein wenig Schalk in seinen Blick.
„Sag mal dein Remin is ne Rose oder ? Wie sieht er denn aus“
Und als er sah das Luciano schon wieder begann zu schwärmen, hörte er erst zu, sagte dann „Ne im Ernst, ich mein Haarfarbe, Augenfarbe und Kleidung un so“.
Er versuchte ein Grinsen, war aber in Gedanken bei jemand anderem, „soweit wollte er dann doch nicht gehen.“
„Hat es aber glaube ich selber erkannt“
Er machte ne wegwerfende Bewegung.
Wenn man diese lächerlichen Geplänkel mit Firenze verglich, wirkten sie schrecklich unwichtig
„Ratte is Ratte“antwortete er trocken, als Luciano versuchte ihn aufzumuntern.
„Können gern mal zusammen jagen gehen.“
Die Beklemmung schien ein wenig von ihm abzufallen. Es kroch sogar wieder ein wenig Schalk in seinen Blick.
„Sag mal dein Remin is ne Rose oder ? Wie sieht er denn aus“
Und als er sah das Luciano schon wieder begann zu schwärmen, hörte er erst zu, sagte dann „Ne im Ernst, ich mein Haarfarbe, Augenfarbe und Kleidung un so“.
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- Registriert: So 5. Jan 2025, 15:35
Re: [1111] Vom Vergessen des eigenen Selbst [Giuseppe, Luciano]
Luciano blinzelte kurz, überrascht über Giuseppes plötzlichen Themenwechsel. Für einen Moment fühlte er eine Wärme in seinen Wangen aufsteigen, ein Echo vergangener Zeiten, das ihm die Ironie seines untoten Körpers vor Augen führte – seine Haut würde nie wieder rot werden, egal wie sehr die alten Reflexe ihn täuschen mochten. Er stotterte leicht, als er schließlich antwortete: „Ja, ähm… Remin… er ist eine Rose.“
Er sammelte sich einen Moment, dann begann er, mit leiser Stimme zu sprechen, fast als würde er die Worte vor sich selbst ordnen: „Er war jung, vielleicht Mitte zwanzig. Das blühende Leben, doch… mit diesem blassen Teint, den viele von uns haben.“ Ein leises Lächeln spielte um seine Lippen, während er fortfuhr: „Ein Schopf blonder, welliger Haare, dazu ein sauber gestutzter Bart derselben Farbe. Seine Augen… tiefblau, wie das Meer. Wechselhaft – manchmal leidenschaftlich, manchmal von dieser unendlichen Geduld durchdrungen, die so viele Worte überflüssig macht.“
Luciano schien für einen Moment in Erinnerungen zu schwelgen. „Auf seiner linken Wange hatte er eine leichte Narbe – kaum auffällig, aber irgendwie… charaktervoll. Er trug einen weiten, grünen Mantel, der verbarg, was darunter lag. Doch als er sich bewegte, konnte ich bunte Kleidung darunter erkennen – und ein Schwert. Seine Worte hatten die Anmut eines Dichters, doch seine Bewegungen… sie waren fließend, wie Wasser. Die Bewegungen eines erfahrenen Kriegers.“
Nachdem er geendet hatte, richtete Luciano seinen Blick zurück auf Giuseppe, die Wärme in seiner Stimme verblasste etwas. „Warum fragst du eigentlich?“ fragte er schließlich, eine Mischung aus Neugier und Zurückhaltung in seinem Ton. Es schien, als wollte er sicherstellen, dass hinter Giuseppes Frage nicht mehr steckte, als er bisher offenbart hatte.
Er sammelte sich einen Moment, dann begann er, mit leiser Stimme zu sprechen, fast als würde er die Worte vor sich selbst ordnen: „Er war jung, vielleicht Mitte zwanzig. Das blühende Leben, doch… mit diesem blassen Teint, den viele von uns haben.“ Ein leises Lächeln spielte um seine Lippen, während er fortfuhr: „Ein Schopf blonder, welliger Haare, dazu ein sauber gestutzter Bart derselben Farbe. Seine Augen… tiefblau, wie das Meer. Wechselhaft – manchmal leidenschaftlich, manchmal von dieser unendlichen Geduld durchdrungen, die so viele Worte überflüssig macht.“
Luciano schien für einen Moment in Erinnerungen zu schwelgen. „Auf seiner linken Wange hatte er eine leichte Narbe – kaum auffällig, aber irgendwie… charaktervoll. Er trug einen weiten, grünen Mantel, der verbarg, was darunter lag. Doch als er sich bewegte, konnte ich bunte Kleidung darunter erkennen – und ein Schwert. Seine Worte hatten die Anmut eines Dichters, doch seine Bewegungen… sie waren fließend, wie Wasser. Die Bewegungen eines erfahrenen Kriegers.“
Nachdem er geendet hatte, richtete Luciano seinen Blick zurück auf Giuseppe, die Wärme in seiner Stimme verblasste etwas. „Warum fragst du eigentlich?“ fragte er schließlich, eine Mischung aus Neugier und Zurückhaltung in seinem Ton. Es schien, als wollte er sicherstellen, dass hinter Giuseppes Frage nicht mehr steckte, als er bisher offenbart hatte.