[1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

[April '25]

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Bartolo Orecchio
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[1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Bartolo Orecchio »

Grau und stumm lag der Wald unter der Decke der Nacht. Das Laub am Boden bildete eine feuchte, dunkle Schicht, die unter den Schritten des jungen Keilers schmatzte. Seine Rotte hatte es heute Nacht ein Stück weit von Flussmund entfernt verschlagen, wo unter den faulenden Blättern Pilze sprossen und manche andere Leckerei verborgen lag. Zumindest hofften sie darauf. Der Keiler war einer Geruchsspur gefolgt und schob seinen Rüssel grunzend über den Boden. Dabei hinterließ er eine deutliche Furche. Und da wo er sich entschloss, auch im Erdreich nach Futter zu suchen, war sie sogar noch deutlicher.
Solcherlei Spuren durchzogen den Wald hier schon an vielen Stellen. Das hier war eine, die bisher noch unberührt geblieben war. Und deshalb hockte Bartolo auch nun auf einem Baum grob über dem Keiler. Seine Klauen schlossen und öffneten sich in Erwartung des Augenblicks, in dem das Tier unter ihm entlang kommen würde. Denn unter dem Laub wuchs ein großer Steinpilz. Der Keiler konnte nicht anders. So wie Regen nicht anders konnte, als zu Boden zu fallen.
Als das Wildschwein unter dem Nosferatu stehen blieb und aufgeregt zu grunzen begann, ließ Bartolo sich fallen. Es war noch ein junges Tier, dessen Gestalt unter der Wucht des Untoten zusammenbrach. Ein spitzes Quieken stach einmal durch die Bäume und verstummte wieder, während Bartolo die Stärke des Keilers in sich aufnahm.*
Der Aufruhr hatte den Rest der Rotte zur Flucht veranlasst, sodass hier nichts mehr zutun war.

Der Gebeugte ließ den Blick einmal prüfend durch die Dunkelheit wandern um etwaige Zeugen auszumachen und glitt dann durch das Dickicht in Richtung Osten. Ein kurzes Knurren rumpelte durch das Gebüsch und ein räudiger Straßenhund mit hängenden Ohren und einer erbärmlich aussehenden Rute schlüpfte aus einem davon um sich an seine Fersen zu heften. Gemeinsam erreichten sie das Waldgebiet bei der Siedlung Luccoli. Erkennbar an der enthusiastisch betriebenen Bewirtschaftung. Bartolo und sein Begleiter hielten sich zunächst weiterhin im dichtesten Bewuchs auf, wenngleich die vorangeschrittene Jahreszeit ihn ausgedünnt hatte. Von hier aus observierten sie das Gebiet.

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Giuseppe
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Giuseppe »

Als Giuseppe erwachte, wusste er das es soweit war.

Diese Nacht stand nicht im Zeichen der Philosophie.

Heute würde nicht geheilt.
Heute würde geblutet.
Gehetzt.
Ein Zeichen gesetzt.

Wenn es gut lief,
würde der Pisser direkt bezahlen.
Würde einfach sterben.

Idealerweise, bevor er wusste, was ihm geschah.

Wenn es schlecht lief,
dann verlor er einige Truppen.
Würde vielleicht realisieren,
dass er einen Kampf begonnen hatte,
den er nicht gewinnen konnte.

Zumindestens hoffte das kleine Monster, dass dies der Fall war.

Es begann die Nacht in einer kleinen Hütte in Clavicula.
Wie in den meisten Nächten, lagen dort Männer.
Eine verschworene Gemeinschaft.

Kriminelle, Gauner.
Letztlich Männer, die eben taten, was sie mussten.

In dieser Hinsicht ähnelten sie dem kleinen Monster.
Die heutige Nacht erforderte Blut.
Und es nahm es sich.
Von jedem ein bisschen.
Nicht genug, um sie langfristig zu schädigen.

Aber genug, um ihm Kraft zu geben.

Dann zog es wieder die Schatten um sich.
Schlich hinaus in die Wälder.
Ab nach Luccoli.
Zu dem Ort den Bartolo genannt hatte.

Oben in den Bäumen, begleitete es eine kleine Schleiereule.
Es war in einen dunklen Mantel gehüllt, als es sich zu Bartolo gesellte.

In seiner Kehle ein finsteres Knurren.
Ein Versprechen.
In dieser Nacht, begann seine Rache.

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Vergonzo Faro
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Vergonzo Faro »

Vergonzo erschien am vereinbarten Ort.
Vermutlich....denn eine kleine Gruppe gobschlächtiger Kerle, eng beieinander laufend, näherte sich schweren und sicheren Schrittes.
Ein Paar Krähen sauste beinahe lautlose über die Köpfe hinweg und dann ertönte ein entferntes Krächzen.
Die Gruppe verlangsamte sich ein wenig, die Schritte wurden leiser, stumm und sie änderten die Richtung zum Krächzen.
Dann verschwanden sie im Dunkel des Dickicht.







*
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Vergonzo Faro
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Vergonzo Faro »

Am Ende fand sich die gesamte Brut am vereinbarten Ort.
Unheilverkündend hockten die Monster, groß und klein, grotesk, geifernd und mordlustig zusammen und die Stille der Verborgenheit legte sich dunkel und dumpf über die Szenerie in der man nur schemenhaft die Umrisse der Ausgeburten der Hölle erkennen könnte.
Vermutlich war alles Leben im größeren Umkreis mittler Weile panisch geflohen.
Alle Blicke lagen auf Bartolo.

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Rivana kann sich reinschreiben wenn sie Zeit dafür findet mit den Infos ob sie vorher auf Jagd war und wie oder mit wem sie kommt.
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Bartolo Orecchio
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Bartolo Orecchio »

Als sich der kleine Clansbruder neben ihm einfand, blickte Bartolo mit schwerem Blick auf ihn hinab und nickte, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder durch den Forst wandern ließ. Er wartete noch auf weitere Gestalten, die sich denn auch bald näherten. Er hatte nicht wirklich mit der Gruppe von Schlägern gerechnet, die sich so zielstrebig ihren Weg durch die Nacht bahnte. Und das außerhalb der Stadtmauern. Sicherlich passte ihre Erscheinung auch auf Räuber und anderes lichtscheues Gesinde. Aber ihre Reaktion auf die Krähen sandte noch eine andere Assoziation durch seinen Schädel.

Nach einiger Zeit erst, als er sicher war, dass alle benötigten Kreaturen im Wald von Luccoli angelangt waren, regte sich wieder mehr als nur seine Halsmuskulatur. Er hatte allen Verborgenen zugenickt und abgewartet, bis er ihre Aufmerksamkeit eingefangen hatte. Dann drehte er den Kopf in Richtung Nordwesten um den korrekten Pfad mit seinen Augen zu suchen, bevor er sie wieder anblickte und die linke Klaue zielsicher in Richtung des vor ihnen liegenden Weges ausstreckte. Er ließ ihnen einen Moment Zeit um im Zwielicht seine Geste zu deuten, nickte und brummte dann einmal, ehe er sich in Bewegung setzte. Trotz seiner gebeugten, klotzig wirkenden Gestalt, bewegte er sich mit müheloser Geschmeidigkeit durch den Wald. Vermutlich war es auch nicht das erste Mal, dass er hier entlang kam. Über die Schulter hinweg versicherte er sich mit kurzen Blicken immer wieder, dass seine Begleiter noch bei ihm waren. Während sein Körper wie von selbst über liegende Bäume sprang, sich unter Ästen wegduckte und die besten Trittstellen zwischen den bodendeckenden Wurzeln, Steinen und Ranken fand. Der zerrupfte Straßenköter, den er mitgebracht hatte, tat es ihm gleich. Und dank seiner abgemagerten, kleineren und vierbeinigen Gestalt, fiel es ihm auch noch ein wenig leichter. Dafür nutzte er seinen entstehenden Vorsprung regelmäßig um in der Vegetation Witterung aufzunehmen.
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Giuseppe
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Giuseppe »

Giuseppe folgte dem Größeren so schnell es eben ging. Begrüßte Naso, der ihn in letzter häufiger witterte. Die Fänge waren gebleckt. Die Jagd eröffnet.
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Bartolo Orecchio
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Bartolo Orecchio »

Die Wildnis außerhalb der Stadt lag in krassem Kontrast zu Genua. Nach Süden hin erstreckte sich das weite Meer, voller bekannter und unbekannter Gefahren. Doch hier im Norden der Stadt lag ein anderes Meer, mit dem man die Stolze viel weniger in Verbindung brachte. Ein Meer aus Bäumen und Büschen, aus Wurzeln und Moos, durch das man zwar zu Fuß gehen konnte. Aber das Vorankommen war auch nicht wesentlich leichter als zu Wasser. Der Unterwuchs und die Dunkelheit, die sich auf dem Weg vom Blätterdach bis hinab zum Boden in tintenschwarze Ungewissheit steigerte, sorgten dafür, dass beständig Wurzelwerk nach den Füßen der Kainiten zu greifen schien. Wie eine unterseeische Kreatur, die ihre Tentakel nach vorbeitreibender Beute ausstreckte. Und dieses Gefühl verstärkte sich, je weiter sie sich von Genua entfernten.
Wo die Stadt vom Gestank menschlicher Auswürfe, verwesender Fischreste, Wein und Schweiß erdrückt wurde, waberten hier abwechselnd die kaum wahrnehmbaren Fährten von Tieren, die Aromen von Kräutern und der modrige Duft fruchtbarer Erde durch die Luft. Am sichtbarsten wurden diese Sinneseindrücke durch das beständige Schnüffeln des Hundes, dessen Schnauze sich hoch konzentriert hierhin und dorthin wandte, während er den Waldboden durchpflügte.
Auch Bartolo's Aufmerksamkeit zuckte in schneller Abfolge durch die Umgebung. Obwohl seine Nase weit hinter der seines Gefährten zurückblieb, sog auch der Nosferatu die Luft ein. Von links wehte ein eigenwilliger Geruch herüber. Dort lag das Wildschweinnest. Auf der Rechten entdeckte er ein Astloch in der Form eines buckeligen Weibes, wie er es hier erwartete. Sie waren auf dem richtigen Weg. Er hielt kurz inne und drehte sich um, prüfte ob alle anwesend waren. Die Männer, die Vergonzo mitgebracht hatte, waren ein kleines Stück zurückgefallen. Er kam nicht umhin sich kurz darüber zu wundern, wie klein es war. Immerhin waren sie... naja wer wusste schon so genau, was sie waren. Vergonzo hatte sie nicht für einen Kirchgang mitgebracht. Trotzdem ergab sich eine Gelegenheit, das Wort zu ergreifen. Bartolo suchte seine Clansgeschwister, ehe er zunächst eine Art Knurren ausstieß um ihre Aufmerksamkeit zu fangen und dann sprach. "Hab' selber 'n bisschen rumgeschnüffelt, was ich mach'." er legte eine Pause ein, guckte die anderen zögerlich an "Bin die Richtung lang, wo die ganzen Fichten steh'n un'..." er stockte. Wussten die, wo das war? Er ruderte mit der Hand "Nach Norden me'n ich. Hab da wohl was gesucht... und dann bin ich weiter." jetzt bekam sein Blick etwas stechend ernstes, als er alle drei, aber zu guter Letzt besonders intensiv Vergonzo anblickte "Ich glob raus aus'er Domäne."
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Vergonzo Faro
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Vergonzo Faro »

Der Nosferatu hatte seine Leute nicht zu weit zurück fallen lassen und sie schienen es sich auch nicht zu wagen, unnütze zu sein oder dem Buckligen zu missfallen.
Es lag ein sonderbare Verbindung zwischen ihnen in der Luft....als würde der Alte sich um sie kümmern und sie ihm bedingungslos folgen.

Vergonzo erinnerte sich an die Tedesci, die Geschichte um die entführte Giada welche dann auch wieder frei gelassen wurde...
Sein Blick war finster und tief, als würden sich blitzschnell Netze und Verbindungen aufbauen, Informationen abgetastet und ausgewertet.
Er nickte knurrend. Deutete mit einem schnaufen der Nase an, die Gruppe weiter zu führen.
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Giuseppe
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Giuseppe »

Bartolo hinterherzulaufen war ihm schon vollkommen ins Blut übergegangen.
Der kleine Nosferatu hüpfte ihm geschickt hinterher.

War zwar nicht so schnell wie der Große, ahnte aber oft schon wo er hin wollte.
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Bartolo Orecchio
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Re: [1112] Die Jagd beginnt [Vergonzo, Rivana, Giuseppe, Bartolo, SL]

Beitrag von Bartolo Orecchio »

Bartolo's Nase zuckte, rümpfte sich für einen Augenblick, als Vergonzo knurrte. Weitere Unterhaltungen wollte der Ancilla zu dieser Sache offenbar nicht führen. Und Bartolo selbst wollte darin sicher nicht nachstehen, der heutigen Jagd die nötige Konzentration beizumessen.

Er sog die Luft des umliegenden Wäldchens tief in seine verdorrten Lungen, tastete darin nach den vertrauten und auch neuen Nuancen der Nacht. Die Düfte banden ihn ganz eng an die Wildnis, ans Hier und Jetzt. Er spürte, wie sein Innerstes sich ausstreckte, sich bereit machte für bevorstehende Konfrontationen. Sie hatten ihn einmal erwischt. Aber seitdem war viel Zeit vergangen, in der er sich mit der Gegend vertrauter gemacht hatte, sich ihr angepasst hatte. Vielleicht hatten sie all das Wissen, das er in Worte fassen konnte. Aber das Wichtige, das was er nur spüren, schmecken, riechen und erahnen konnte, das hatten sie nicht.

Der Gebeugte drehte sich wieder in Richtung des unsichtbaren Pfades und hechtete voran ins Dickicht. Im Vorbeigehen schenkte er dem Hund, der aufmerksam auf seinen Herrn gewartet hatte, ein Knurren und auch er setzte sich in Bewegung.

Für eine schier endlose Zeit ging der Weg so fort. Bäume an Bäumen, Wurzeln über Wurzeln, die Heime, Hinterlassenschaften und Laute unzählbarer Kreaturen ihre steten Begleiter. War der Bewuchs nördlich Genua's noch eine Rohstoffquelle und Heimat auch für die Menschen gewesen, so veränderte er zusehends sein Antlitz. Bald nahmen die uralten Borken halb vergessener Stämme grimmige Ausdrücke an. Ihre langen, vielgliedrigen Zweige hingen drohend über der Gruppe. Die Sinneseindrücke wurden mit dem Wald dichter, umschlangen die Nosferatu und ihre Begleiter in einer Weise, der man sich nicht entziehen konnte. Bartolo hatte gelernt, sich dieser Umarmung hinzugeben. Er hielt jetzt etwas häufiger inne, schnupperte in der Luft, befühlte den Boden und lauschte auf die feinen Details des Geräuschteppichs.

Jetzt ging die Reise deutlich langsamer voran. Bartolo schwenkte nach einer Weile darauf um, die zugänglicheren Pfade zu verwenden. Doch das bedeutete hier nicht viel. Wenn man nicht fliegen konnte oder die Proportionen eines schlanken Wiesels hatte, steckte man hier schnell fest. Menschliche Wesen hatten auf dieses Fleckchen gewiss seit Jahrhunderten keinen Fuß mehr gesetzt. Zumindest nicht in ausreichender Anzahl um einen spürbaren Abdruck zu hinterlassen. Im Gegenteil. Der Wald hinterließ einen Abdruck auf denen, die in ihm waren. War man bis hierher vorgedrungen, begann man sich unweigerlich zu fragen, wie man jemals wieder heraus kommen sollte. Es gab keine Wege. Eine Richtung sah wie die andere aus. Der Himmel war nur in Ausnahmefällen durch das Blätterdach zu sehen. Und wenn man danach spähte, lief man Gefahr, in einen Bachlauf zu treten, der sich am Waldboden unter Dunkelheit, Moos und Laub verbarg.

Dann irgendwann, tat sich eine kleine Lichtung vor der Gruppe auf. Bartolo erstarrte, hob die Klaue hoch in die Luft um seinen Reisegefährten Einhalt zu gebieten und zischte um ihre Stille zu beschwören. Seine Augen tasteten das Wenige ab, das durch Sternen- und Mondlicht erkennbar wurde. Seine Ohren lauschten nach Bewegungen, die nicht von seiner Gruppe stammten. Das Schnüffeln des Hundes war leise vernehmbar.
Gesperrt

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