[1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Moderator: Ilario
Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Der Kobold betrachtete ihn aufmerksam.
Nickte dann.
Steckte die Finger in den Mund, sah hoch zur Eule.
Pfiff ….
Lies ein kurzes Gurren folgen.
Der Vogel erhob sich wiederwillig.
Flog hinaus in die Nacht.
Nahm den Fisch jedoch mit.
Der Kleine grinste Mordecai freundlich zu.
Folgte ihm dann.
Setzte sich dann.
Nickte.
Lächelte.
Antwortete.
„Mich ebenfalls.
Wie kann ich euch helfen?“
Nickte dann.
Steckte die Finger in den Mund, sah hoch zur Eule.
Pfiff ….
Lies ein kurzes Gurren folgen.
Der Vogel erhob sich wiederwillig.
Flog hinaus in die Nacht.
Nahm den Fisch jedoch mit.
Der Kleine grinste Mordecai freundlich zu.
Folgte ihm dann.
Setzte sich dann.
Nickte.
Lächelte.
Antwortete.
„Mich ebenfalls.
Wie kann ich euch helfen?“
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Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Nun bemerkte auch Mordecai den Vogel. Er warf der Eule einen Blick hinterher, äußerte sich aber nicht dazu.
—-
Innen am Tisch sitzend, nippte Mordecai einmal langsam und genüsslich am Becher und stellte ihn dann wieder vor sich ab. Im fahlen Schein der Kerze und den Resten nach an seinen Lippen zu urteilen, musste es sich um Blut handeln.
„Wunderbar, wunderbar … . Wir werden uns sehr gut verstehen.“ Er erwiderte Guiseppes Lächeln. “Aber vorher müssen wir noch ein Problem aus der Welt schaffen. Ihr habt meine Domäne …und so gesehen nicht nur meine Domäne, sondern meine aktuelle Zuflucht betreten, ohne vorher gefragt zu haben oder Euch wenigstens offen gezeigt zu haben, was mir die Möglichkeit gegeben hätte Euch willkommen zu heißen.“
Mordecai seufzte leise, was eigentlich nur Menschen tun.
„Wie Ihr vorhin schon durch die Luke sehen konntet, bin ich gerade dabei mit meinem gesamten Hausstand nach Genua zu ziehen. Es gibt so viele Dinge zu tun um die ich mich aktuell kümmern muss, wobei die Nachtstunden im Sommer besonders kurz sind, …und, um Takhles zu reden, das Problem - Euer Eindringen - könnte zu gleich die Lösung sein. Wie wäre es, wenn Ihr mir bis zum nächsten Neumond* helft, mich jede Nacht mit menschlichem Blut zu versorgen? Damit wärt Ihr mir eine Hilfe und ich auf der anderen Seite wäre bereit den Fehltritt zu vergessen.“
—
*(Es würde sich um einen Zeitraum von knapp zwei Wochen handeln.)
—-
Innen am Tisch sitzend, nippte Mordecai einmal langsam und genüsslich am Becher und stellte ihn dann wieder vor sich ab. Im fahlen Schein der Kerze und den Resten nach an seinen Lippen zu urteilen, musste es sich um Blut handeln.
„Wunderbar, wunderbar … . Wir werden uns sehr gut verstehen.“ Er erwiderte Guiseppes Lächeln. “Aber vorher müssen wir noch ein Problem aus der Welt schaffen. Ihr habt meine Domäne …und so gesehen nicht nur meine Domäne, sondern meine aktuelle Zuflucht betreten, ohne vorher gefragt zu haben oder Euch wenigstens offen gezeigt zu haben, was mir die Möglichkeit gegeben hätte Euch willkommen zu heißen.“
Mordecai seufzte leise, was eigentlich nur Menschen tun.
„Wie Ihr vorhin schon durch die Luke sehen konntet, bin ich gerade dabei mit meinem gesamten Hausstand nach Genua zu ziehen. Es gibt so viele Dinge zu tun um die ich mich aktuell kümmern muss, wobei die Nachtstunden im Sommer besonders kurz sind, …und, um Takhles zu reden, das Problem - Euer Eindringen - könnte zu gleich die Lösung sein. Wie wäre es, wenn Ihr mir bis zum nächsten Neumond* helft, mich jede Nacht mit menschlichem Blut zu versorgen? Damit wärt Ihr mir eine Hilfe und ich auf der anderen Seite wäre bereit den Fehltritt zu vergessen.“
—
*(Es würde sich um einen Zeitraum von knapp zwei Wochen handeln.)
Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Als Mordecai, seine Sicht der Dinge erklärte, hatte der Nosferatu geschwiegen.
Auch danach herrschte zunächst einmal Stille.
Giuseppe verarbeitete, was man ihm gerade vorgeworfen hatte.
Analysierte die Situation.
Hier saßen sie also, alleine in einer halbdunklen Kajüte.
Keiner außer ihnen wusste das sie aufeinander getroffen waren.
Der andere hatte kein Blut und er eröffnete das Gespräch so?
Giuseppe wusste, dass dank seiner Blutskräfte niemand den Tzimisce würde schreien hören.
Wusste das der Dolch, welcher unter seiner Kleidung verborgen war, es möglicherweise unnötig machen würde, mit solchen Frechheiten umzugehen.
Spürte ein leises Verlangen, ihn dem arroganten Wichser in die Rippen zu rammen. So lange der nicht starb, war das nicht mal verboten. Instinktiv begann sein Blut zu arbeiten, seine Reflexe zu stärken, falls der andere attackieren sollte*.
Doch er durfte dem Tier nicht so einfach nachgeben.
So war er nicht.
Was würde Nicolo denken, wenn er ihm beichtete, das er einen Gast zu den Fischen befördert hatte.
Wegen einer kleinen Drohung oder vielleicht sogar einem Scherz?
All diese Gedanken mochten nicht direkt offenbar werden, doch sein Blick verriet, das er nicht erfreut war. Starrte dem hohen Herren direkt in die Seele, blinzelte nicht, analysierte die Situation.
Sein Körper, war angespannt, bereit sich seiner Haut zu erwehren oder sogar zuzuschlagen.
Die zahnbesetzte Fresse unbewegt.
Trotz allem jedoch war der Kobold kleiner als sein Gegenüber.
Wirkte auf den ersten Blick nicht sonderlich stark.
War das der Grund, warum er sich schließlich zu einem Grinsen entschloss?
Oder besaß der Nosferatu etwa ein weiches Herz.
„Ihr möchtet mir also sagen, das ihr dieses Schiff, ohne Flagge und Namen, ohne sichtbare Besatzung, die man bezüglich eurer Anwesenheit befragen könnte, offiziell als eure Domäne beansprucht habt?“
Nun schlich sich sogar ein wölfisches Lächeln in sein Gesicht.
„Darf ich euch fragen, bei wem ?
Könnt ihr mir sagen, wo ihr diesen Anspruch, für alle Kainskinder Genuas sichtbar hinterlegt habt ?“
Dass dies hier angeblich seine aktuelle Zuflucht darstellte, notierte er sich gedanklich.
Das war interessant.
"Falls ihr euch fragt, wie ich dazu komme ein Schiff im Hafen zu inspizieren, dann lasst euch gesagt sein, dass ich von verschiedensten Institutionen der Domäne beauftragt wurde, nach Eindringlingen in diese Domäne zu suchen.
Sollten diese Institutionen etwa verpasst haben, mich über eure neu beanspruchte Domäne zu informieren?"
Er zuckte mit den Schultern.
"Oder habt ihr einfach einen seltsamen Sinn für Humor?"
Ob er Mordecai’s Anspruch annahm, erläuterte er zunächst nicht.
Offensichtlich, schien er aber nicht ganz einverstanden.
Auch danach herrschte zunächst einmal Stille.
Giuseppe verarbeitete, was man ihm gerade vorgeworfen hatte.
Analysierte die Situation.
Hier saßen sie also, alleine in einer halbdunklen Kajüte.
Keiner außer ihnen wusste das sie aufeinander getroffen waren.
Der andere hatte kein Blut und er eröffnete das Gespräch so?
Giuseppe wusste, dass dank seiner Blutskräfte niemand den Tzimisce würde schreien hören.
Wusste das der Dolch, welcher unter seiner Kleidung verborgen war, es möglicherweise unnötig machen würde, mit solchen Frechheiten umzugehen.
Spürte ein leises Verlangen, ihn dem arroganten Wichser in die Rippen zu rammen. So lange der nicht starb, war das nicht mal verboten. Instinktiv begann sein Blut zu arbeiten, seine Reflexe zu stärken, falls der andere attackieren sollte*.
Doch er durfte dem Tier nicht so einfach nachgeben.
So war er nicht.
Was würde Nicolo denken, wenn er ihm beichtete, das er einen Gast zu den Fischen befördert hatte.
Wegen einer kleinen Drohung oder vielleicht sogar einem Scherz?
All diese Gedanken mochten nicht direkt offenbar werden, doch sein Blick verriet, das er nicht erfreut war. Starrte dem hohen Herren direkt in die Seele, blinzelte nicht, analysierte die Situation.
Sein Körper, war angespannt, bereit sich seiner Haut zu erwehren oder sogar zuzuschlagen.
Die zahnbesetzte Fresse unbewegt.
Trotz allem jedoch war der Kobold kleiner als sein Gegenüber.
Wirkte auf den ersten Blick nicht sonderlich stark.
War das der Grund, warum er sich schließlich zu einem Grinsen entschloss?
Oder besaß der Nosferatu etwa ein weiches Herz.
„Ihr möchtet mir also sagen, das ihr dieses Schiff, ohne Flagge und Namen, ohne sichtbare Besatzung, die man bezüglich eurer Anwesenheit befragen könnte, offiziell als eure Domäne beansprucht habt?“
Nun schlich sich sogar ein wölfisches Lächeln in sein Gesicht.
„Darf ich euch fragen, bei wem ?
Könnt ihr mir sagen, wo ihr diesen Anspruch, für alle Kainskinder Genuas sichtbar hinterlegt habt ?“
Dass dies hier angeblich seine aktuelle Zuflucht darstellte, notierte er sich gedanklich.
Das war interessant.
"Falls ihr euch fragt, wie ich dazu komme ein Schiff im Hafen zu inspizieren, dann lasst euch gesagt sein, dass ich von verschiedensten Institutionen der Domäne beauftragt wurde, nach Eindringlingen in diese Domäne zu suchen.
Sollten diese Institutionen etwa verpasst haben, mich über eure neu beanspruchte Domäne zu informieren?"
Er zuckte mit den Schultern.
"Oder habt ihr einfach einen seltsamen Sinn für Humor?"
Ob er Mordecai’s Anspruch annahm, erläuterte er zunächst nicht.
Offensichtlich, schien er aber nicht ganz einverstanden.
Spoiler!
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Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Es war zu sehen, dass Mordecai unter Stress stand. Es waren die Details in seinen Bewegungen. Oder seine extreme Blässe. Und versuchte er etwa ein Zittern seiner Hand zu verbergen? Oder warum hielt er den Becher immer noch fest umklammert? Und wieso blickte er wieder zu der Tür hin, vor welcher er gestanden hatte, als Guiseppe das ersteinmal hier hereingelugt hatte?
Mordecai hatte irgendwie gemerkt, oder ahnte es, dass die Situation schnell in eine andere Richtung umschlagen konnte. Nur warum in aller Welt machte jemand von einem High-Clan überhaupt erst…so etwas? War es das wert? War es gar eine verlorene Wette? Oder einfach nur eine perverse Neigung?
„Ich bin aktuell in einer Notsituation…“ gestand Mordecai und hielt den Blick gesenkt. Seine Augen wirkten irgendwie dunkler. „…und ich wollte nicht um Hilfe bitten.“
Als Mordecai aufblickte um zu sehen was in seinem Gegenüber vorsich ging, war klar, warum seine Augen dunkler erschienen. Die unteren Lider waren mit einem glänzendem Blutfilm überzogen. Mit einer Bewegung, die sagen wollte, ‚nun ist es auch egal was mein Gegenüber denkt‘ beugte Mordecai sich wieder zum Beutel hin, goss sich Blut nach und trank, diesmal nur ohne die Bedächtigkeit von eben.
„Genau. Es war alles …nur …ein Witz.“, griff er Guiseppes Frage auf und rang sich ein Lächeln ab. Sie würden ihn noch zum Malkavianer ehrenhalber ernennen. „Lass uns noch einmal von Vorn beginnen.“
Mordecai hatte irgendwie gemerkt, oder ahnte es, dass die Situation schnell in eine andere Richtung umschlagen konnte. Nur warum in aller Welt machte jemand von einem High-Clan überhaupt erst…so etwas? War es das wert? War es gar eine verlorene Wette? Oder einfach nur eine perverse Neigung?
„Ich bin aktuell in einer Notsituation…“ gestand Mordecai und hielt den Blick gesenkt. Seine Augen wirkten irgendwie dunkler. „…und ich wollte nicht um Hilfe bitten.“
Als Mordecai aufblickte um zu sehen was in seinem Gegenüber vorsich ging, war klar, warum seine Augen dunkler erschienen. Die unteren Lider waren mit einem glänzendem Blutfilm überzogen. Mit einer Bewegung, die sagen wollte, ‚nun ist es auch egal was mein Gegenüber denkt‘ beugte Mordecai sich wieder zum Beutel hin, goss sich Blut nach und trank, diesmal nur ohne die Bedächtigkeit von eben.
„Genau. Es war alles …nur …ein Witz.“, griff er Guiseppes Frage auf und rang sich ein Lächeln ab. Sie würden ihn noch zum Malkavianer ehrenhalber ernennen. „Lass uns noch einmal von Vorn beginnen.“
Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Das schlecht gelaunte Männlein betrachtete Mordecai verdutzt, deutete die Zeichen, wirkte kurz ein wenig irritiert*.
Zuckte dann mit den Schultern, wirkte deutlich weniger verstimmt.
Schenkte seinem Gegenüber ein Monstergrinsen.
„Habs euch echt abgenommen.
Dachte schon ihr wollt mich verarschen.“
Ein erneutes Zucken.
„Aber dann, ist ja gut.“
Er betrachtete ihn ernst.
„Zu wenig Blut oder?“
War da Mitleid in seinen schwarzen Glubschaugen?
„Geht vielen so, wenn se hier ankommen.
Dass man nur außerhalb der Mauern jagen darf, macht es für Besucher schwer.“
Man hatte das Gefühl, Giuseppe hätte die Drohung von eben schon wieder vergessen**.
„Braucht ihr Hilfe ? Und wie kommsts, das ihr hier umbeflaggt vor Anker liegt.
Is nur ne Frage der Zeit, bis einer vonner Hafenmeisterei vorbei kommt.“
*Mordecais Situation verstehen = 4 Erfolge
**Unangenehme Situation überspielen = 2 Erfolge
Zuckte dann mit den Schultern, wirkte deutlich weniger verstimmt.
Schenkte seinem Gegenüber ein Monstergrinsen.
„Habs euch echt abgenommen.
Dachte schon ihr wollt mich verarschen.“
Ein erneutes Zucken.
„Aber dann, ist ja gut.“
Er betrachtete ihn ernst.
„Zu wenig Blut oder?“
War da Mitleid in seinen schwarzen Glubschaugen?
„Geht vielen so, wenn se hier ankommen.
Dass man nur außerhalb der Mauern jagen darf, macht es für Besucher schwer.“
Man hatte das Gefühl, Giuseppe hätte die Drohung von eben schon wieder vergessen**.
„Braucht ihr Hilfe ? Und wie kommsts, das ihr hier umbeflaggt vor Anker liegt.
Is nur ne Frage der Zeit, bis einer vonner Hafenmeisterei vorbei kommt.“
*Mordecais Situation verstehen = 4 Erfolge
**Unangenehme Situation überspielen = 2 Erfolge
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Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
„Heute Abend scheint es besser gelaufen zu sein.“ Das bezog auf den letzten Lederschlauch den er aus der Umhängetasche zog und aus dem er sich nachgoss. „Ich hatte ursprünglich versucht meinen Umzug aus der Ferne vorzubereiten, aber das erwies sich als absolut impraktikabel.“
Mordecai nahm den Becher in die linke Hand, starrte auf das Blut und ließ ihn wieder sinken.
„Wir beide hatten einen wirklich miesen Start. Das tut mir leid. Ich war vorhin einfach nicht ich selbst…“
Er hob den Becher an und hielt ihn dem kleinen Nosferatu entgegen.
„…ich bitte um Verzeihung.“
Er nickte Guiseppe aufmunternd und freundlich zu. Würde dieser den Becher entgegennehmen und an seinem Inhalt schnuppern, würde er feststellen können, dass es sich um normales Menschenblut handelte, welches besser bald getrunken werden sollte. [1BP]
„Oh, das Schiff hat einen Namen, aber die Farbe ist schon stark verbleicht. Sobald ich mein Antwortschreiben vom Elysium für meinen Vorstellungstermin habe, werden wir vorerst wieder ablegen.“
Mordecai blickte Guiseppe dankbar an und nickte.
„Ja, Hilfe wäre mir sehr willkommen. Ich weiß praktisch nichts über die Domäne Genua. Gibt es hier irgendwelche Besonderheiten, die man unbedingt beachten sollte? Wie kommt man hier an ein eigenes Haus? Und was ist mit dem Prinzen der Stadt? Ich persönlich suche Anschluss an Anhänger der Via Humanitatis und ich hoffe, dass in Genua noch Ärzte gesucht werden.
Er lächelte herzlich bei letztem Satz.
Mordecai nahm den Becher in die linke Hand, starrte auf das Blut und ließ ihn wieder sinken.
„Wir beide hatten einen wirklich miesen Start. Das tut mir leid. Ich war vorhin einfach nicht ich selbst…“
Er hob den Becher an und hielt ihn dem kleinen Nosferatu entgegen.
„…ich bitte um Verzeihung.“
Er nickte Guiseppe aufmunternd und freundlich zu. Würde dieser den Becher entgegennehmen und an seinem Inhalt schnuppern, würde er feststellen können, dass es sich um normales Menschenblut handelte, welches besser bald getrunken werden sollte. [1BP]
„Oh, das Schiff hat einen Namen, aber die Farbe ist schon stark verbleicht. Sobald ich mein Antwortschreiben vom Elysium für meinen Vorstellungstermin habe, werden wir vorerst wieder ablegen.“
Mordecai blickte Guiseppe dankbar an und nickte.
„Ja, Hilfe wäre mir sehr willkommen. Ich weiß praktisch nichts über die Domäne Genua. Gibt es hier irgendwelche Besonderheiten, die man unbedingt beachten sollte? Wie kommt man hier an ein eigenes Haus? Und was ist mit dem Prinzen der Stadt? Ich persönlich suche Anschluss an Anhänger der Via Humanitatis und ich hoffe, dass in Genua noch Ärzte gesucht werden.
Er lächelte herzlich bei letztem Satz.
Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
-> Empathiewurf:
[Also, er hatte definitiv Hunger gehabt. Es hat nicht mehr viel zur Hungerraserei gefehlt. Aber da war auch Angst gewesen. Was irgendwie nachvollziehbar ist, da er sicherlich nicht wollte, dass ihm die Kontrolle über sich selbst entgleitet. Auf der anderen Seite, warum jetzt Angst haben? Hier war doch außer ihnen beiden sonst keiner. Und beherrschen hatte er sich doch noch ganz gut gekonnt, als er Guiseppe bedroht hatte. …Vielleicht ging es um die andere Person, welcher Guiseppe aufs Schiff gefolgt war. Vielleicht hatte Mordecai eher so etwas wie eine generelle Angst oder Befürchtung davor dieser Person wehzutun bei so einem knappen Blutpool. …Nach dem mitgebrachten Blut ging es ihm dann deutlich besser. Auch die Scham danach sah echt aus. In seinem Blick lag des Weiteren eine Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung, als er seine Fragen stellte.]
[Also, er hatte definitiv Hunger gehabt. Es hat nicht mehr viel zur Hungerraserei gefehlt. Aber da war auch Angst gewesen. Was irgendwie nachvollziehbar ist, da er sicherlich nicht wollte, dass ihm die Kontrolle über sich selbst entgleitet. Auf der anderen Seite, warum jetzt Angst haben? Hier war doch außer ihnen beiden sonst keiner. Und beherrschen hatte er sich doch noch ganz gut gekonnt, als er Guiseppe bedroht hatte. …Vielleicht ging es um die andere Person, welcher Guiseppe aufs Schiff gefolgt war. Vielleicht hatte Mordecai eher so etwas wie eine generelle Angst oder Befürchtung davor dieser Person wehzutun bei so einem knappen Blutpool. …Nach dem mitgebrachten Blut ging es ihm dann deutlich besser. Auch die Scham danach sah echt aus. In seinem Blick lag des Weiteren eine Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung, als er seine Fragen stellte.]
Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Giuseppe machte eine wegwischende Bewegung.
„Ist schon vergessen, der Hunger macht das Ganze nicht leichter.
Macht das einfach nicht nochmal, dass kann auch ordentlich nach hinten los gehen.“
Sein Blick folgte schielend dem Becher den der Tzimisce zum Mund führte.
Blut aus nem Becher, war schon ne Nummer, wie machte der das ?
Dann lächelte er.
„Draußen, in Borgo di Bisagno, gibts n Hurenhaus. Ist außerhalb der Mauern, gehört aber der wohlwerten Elodie, ner Lektorin Genuas. Vielleicht versucht ihrs da mal. Ihr scheint ja Moneten zu haben, das könnte das Problem mit dem Blut vielleicht mindern. Aber fragt sie am besten ob das klar geht. Ansonsten müsste ich mich mal schlau machen, welche Etablissements man als Gast problemlos nutzen kann.“
Er kratzte sich am Kopf.
„In Clavicula, gibt’s natürlich n Haufen davon, nur isses Gästen nach den alten Gesetzen nicht erlaubt innerhalb der Stadt zu jagen. Ist ein bisschen unklar, ob das aktuell, da wir keinen Prinzen haben, noch gilt. Aber die Ancilla der Stadt, halten die alte Ordnung aufrecht. Is also nicht ausgeschlossen, dasses immernoch verboten is.“
Seine Schultern zuckten.
„Ihr könntet vielleicht, auch n paar Schweine oder so erwerben. Vielleicht hilft euch das über die Zeit.“
Dann grinste er.
„Ärzte suchen wir in Genua immer. Is ja gerade auch wieder ne kritische Zeit, mit der Fleckenkrankheit direkt vor der Tür. Wenn ihr wollt, stelle ich euch dem wohlwerten Nicolo Trevisan vor. Er ist ne Koryphäe auf dem Gebiet und betreibt das Haus der Heiler in Maddalena. Der kann euch sicher weiterhelfen.“
Das schiefe Lächeln, dass nun kam war warm.
„Er is ganz nebenher n Aschepriester der Via Humanitatis. Sollte euch also auch anderweitig weiterhelfen.“
Eine kurze Pause folge.
„Wo stellt ihr euch denn vor ? Bei einem der Herolde ? Die sin nämlich für die Neuankömmlinge zuständig.
Oder beim verehrten Illario Contarini ? Der is der Blutvogt und Hüter des Elysiums unserer Domäne.“
„Ist schon vergessen, der Hunger macht das Ganze nicht leichter.
Macht das einfach nicht nochmal, dass kann auch ordentlich nach hinten los gehen.“
Sein Blick folgte schielend dem Becher den der Tzimisce zum Mund führte.
Blut aus nem Becher, war schon ne Nummer, wie machte der das ?
Dann lächelte er.
„Draußen, in Borgo di Bisagno, gibts n Hurenhaus. Ist außerhalb der Mauern, gehört aber der wohlwerten Elodie, ner Lektorin Genuas. Vielleicht versucht ihrs da mal. Ihr scheint ja Moneten zu haben, das könnte das Problem mit dem Blut vielleicht mindern. Aber fragt sie am besten ob das klar geht. Ansonsten müsste ich mich mal schlau machen, welche Etablissements man als Gast problemlos nutzen kann.“
Er kratzte sich am Kopf.
„In Clavicula, gibt’s natürlich n Haufen davon, nur isses Gästen nach den alten Gesetzen nicht erlaubt innerhalb der Stadt zu jagen. Ist ein bisschen unklar, ob das aktuell, da wir keinen Prinzen haben, noch gilt. Aber die Ancilla der Stadt, halten die alte Ordnung aufrecht. Is also nicht ausgeschlossen, dasses immernoch verboten is.“
Seine Schultern zuckten.
„Ihr könntet vielleicht, auch n paar Schweine oder so erwerben. Vielleicht hilft euch das über die Zeit.“
Dann grinste er.
„Ärzte suchen wir in Genua immer. Is ja gerade auch wieder ne kritische Zeit, mit der Fleckenkrankheit direkt vor der Tür. Wenn ihr wollt, stelle ich euch dem wohlwerten Nicolo Trevisan vor. Er ist ne Koryphäe auf dem Gebiet und betreibt das Haus der Heiler in Maddalena. Der kann euch sicher weiterhelfen.“
Das schiefe Lächeln, dass nun kam war warm.
„Er is ganz nebenher n Aschepriester der Via Humanitatis. Sollte euch also auch anderweitig weiterhelfen.“
Eine kurze Pause folge.
„Wo stellt ihr euch denn vor ? Bei einem der Herolde ? Die sin nämlich für die Neuankömmlinge zuständig.
Oder beim verehrten Illario Contarini ? Der is der Blutvogt und Hüter des Elysiums unserer Domäne.“
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Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
„Trinkt gesunterheyt! Ich weiß, es ist nicht so schmackhaft und angenehm aus einem Becher zu trinken, aber ich kann Euch leider zur Zeit nichts anderes anbieten.“ Er hielt dem kleinen Nosferatu den Becher noch immer entgegen und lächelte freundschaftlich.
„Meine Frau ist ebenfalls Ärztin. Sie hat das Blut eben erst mitgebracht.“ Mordecais Blick streifte durch den kleinen Kajüten-Raum.
„Oh, vielen Dank für den Tip. Ich werde mich mit ihr sobald wie möglich mit der wohlwerten Elodie in Verbindung setzen. Ist sie direkt in Borgo di Bisagno zu finden?“
Als Guiseppe vorschlug, Mordecai könne sich ja ein paar Schweine zulegen, wurde sein Gesicht wieder blass und man konnte beinahe sehen, wie er ein Würgen unterdrückte. „Zuerst brauche ich eine Unterkunft. Dann kann ich mir eventuell …Tiere halten.“ Da war es schon wieder, dieser nicht sehr begeisterte Gesichtsausdruck. Aber dann hellte sich die Mine wieder auf. Zumindest wirkte seine Mimik nun sehr viel interessierter. „Könnt ihr mir mehr über das Fleckfieber erzählen? Im Augenblick habe ich nicht viel zu tun und bevor ich hier einfach nur herumsitze und warte, würde ich viel lieber helfen.“
Auf die letzte Frage hin meinte Mordecai:
„Ich habe den verehrten Ilario Contarini um Audienz gebeten um mich offiziell vorzustellen.“
„Meine Frau ist ebenfalls Ärztin. Sie hat das Blut eben erst mitgebracht.“ Mordecais Blick streifte durch den kleinen Kajüten-Raum.
„Oh, vielen Dank für den Tip. Ich werde mich mit ihr sobald wie möglich mit der wohlwerten Elodie in Verbindung setzen. Ist sie direkt in Borgo di Bisagno zu finden?“
Als Guiseppe vorschlug, Mordecai könne sich ja ein paar Schweine zulegen, wurde sein Gesicht wieder blass und man konnte beinahe sehen, wie er ein Würgen unterdrückte. „Zuerst brauche ich eine Unterkunft. Dann kann ich mir eventuell …Tiere halten.“ Da war es schon wieder, dieser nicht sehr begeisterte Gesichtsausdruck. Aber dann hellte sich die Mine wieder auf. Zumindest wirkte seine Mimik nun sehr viel interessierter. „Könnt ihr mir mehr über das Fleckfieber erzählen? Im Augenblick habe ich nicht viel zu tun und bevor ich hier einfach nur herumsitze und warte, würde ich viel lieber helfen.“
Auf die letzte Frage hin meinte Mordecai:
„Ich habe den verehrten Ilario Contarini um Audienz gebeten um mich offiziell vorzustellen.“
Re: [1115] Zwischen Fässern und Fischgeruch [Mordecai, Giuseppe]
Der kleine Nosferatu lächelte dankbar, als Mordecai ihm den Becher hinhielt.
Das Tier in ihm, lächelte ebenfalls, wollte den kostbaren Saft in einem Zug hinunterschlingen.
Doch Giuseppe wusste es besser.
Lies die Zügel nicht locker, schüttelte immernoch lächelnd den Kopf.
“Verzeiht, wenn es euch nicht beleidigt, würde ich dieses Blut lieber euch überlassen.”
Er zuckte mit den Schultern.
“Ich habe mich, heute morgen bereits genährt.”
Gleichzeitig betrachtete er ihn nachdenklich.
“Falls dies jedoch eure Gastfreundschaft beleidigt, nehme ich es gerne.”
Sein Blick folgte dem Mordecai’s.
Nahm die Kajüte in der sie saßen in Augenschein*.
Auf den zweiten Blick wirkte der Fremde erstaunlich menschlich.
Er betrachtete ihn nachdenklich.
“Eure Frau ?” fragte er.
Schien ein wenig besorgt.
“Ich würde euch raten sie vor unsereins zu verbergen,
manch einer würde sie vielleicht als Hebel nutzen,
um euch zu schaden.”
Er betrachtete den Tzimisce eindrücklich.
“Außer, ihr haltet sie mit eurem Blut am Leben.
In diesem Fall, müsstet ihr sie bei einem Liktor anmelden.
Damit man sie nicht tötet, wenn man sie findet.”
“In diesem Fall, solltet ihr aber eure persönliche Bindung, an sie verbergen.”
Seine Schultern zuckten.
“Dann wiederum, wäre die wohlwerte Elodie, erneut eure Ansprechpartnerin.
Ich nehme an, ein Brief im Elysium sollte sie erreichen.”
Er kratzte sich am Kinn.
“Ich bin mir nicht sicher, ob ihr bewusst ist, dass bekannt ist, dass sie in dieses Hurenhaus involviert ist.
Lenkt das Gespräch also lieber vorsichtig in diese Richtung.
Des weiteren steht euch nach eurer Vorstellung bei einem Herold und der Anerkennung eures Gaststatus, eine Unterkunft in einem der Gästehäuser der Domäne zu.
Die zur Verfügung stehenden Herolde in Genua sind: Der verehrte Vergonzo Faro aus meinem Blut, sowie die verehrte Drita, aus dem Blut der Schatten.
Beide Ancilla, beide einflussreiche Persönlichkeiten.
Beide erreichbar über eine Nachricht im Elysium.”
Warum, war er eigentlich so nett zu dem Tzimisce?
“Wenn ihr einverstanden seid, stelle ich euch dem wohlwerten Nicolo vor.
Ich denke wir könnten eure Dienste als Heiler, im Gegenzug für all diese Informationen gut gebrauchen.”
So würde sich das wenigstens irgendwie auszahlen.
Er lächelte: “Dieser wird euch mehr zur Fleckenkrankheit erzählen können.
Meine Erkenntnisse sind bisher, leider sehr begrenzt.
Man nennt sie auch Lazarus-Krankheit, Mieselsucht oder schlicht Aussatz.
Es bilden sich Flecken auf der Haut, teilweise offene Stellen, Geschwüre, Infektionen, teilweise sogar Verstümmelungen.
Trat wohl in einigen der Kneipen am Hafen auf, jedoch offenbar zunächst begrenzt.
Ein Großteil der Infizierten wurde aus der Stadt vertrieben, so dass uns aktuell symptomatische Patienten, zu einer genaueren Untersuchung der Ursprünge und Ursachen der Krankheit fehlen.”
Das Tier in ihm, lächelte ebenfalls, wollte den kostbaren Saft in einem Zug hinunterschlingen.
Doch Giuseppe wusste es besser.
Lies die Zügel nicht locker, schüttelte immernoch lächelnd den Kopf.
“Verzeiht, wenn es euch nicht beleidigt, würde ich dieses Blut lieber euch überlassen.”
Er zuckte mit den Schultern.
“Ich habe mich, heute morgen bereits genährt.”
Gleichzeitig betrachtete er ihn nachdenklich.
“Falls dies jedoch eure Gastfreundschaft beleidigt, nehme ich es gerne.”
Sein Blick folgte dem Mordecai’s.
Nahm die Kajüte in der sie saßen in Augenschein*.
Auf den zweiten Blick wirkte der Fremde erstaunlich menschlich.
Er betrachtete ihn nachdenklich.
“Eure Frau ?” fragte er.
Schien ein wenig besorgt.
“Ich würde euch raten sie vor unsereins zu verbergen,
manch einer würde sie vielleicht als Hebel nutzen,
um euch zu schaden.”
Er betrachtete den Tzimisce eindrücklich.
“Außer, ihr haltet sie mit eurem Blut am Leben.
In diesem Fall, müsstet ihr sie bei einem Liktor anmelden.
Damit man sie nicht tötet, wenn man sie findet.”
“In diesem Fall, solltet ihr aber eure persönliche Bindung, an sie verbergen.”
Seine Schultern zuckten.
“Dann wiederum, wäre die wohlwerte Elodie, erneut eure Ansprechpartnerin.
Ich nehme an, ein Brief im Elysium sollte sie erreichen.”
Er kratzte sich am Kinn.
“Ich bin mir nicht sicher, ob ihr bewusst ist, dass bekannt ist, dass sie in dieses Hurenhaus involviert ist.
Lenkt das Gespräch also lieber vorsichtig in diese Richtung.
Des weiteren steht euch nach eurer Vorstellung bei einem Herold und der Anerkennung eures Gaststatus, eine Unterkunft in einem der Gästehäuser der Domäne zu.
Die zur Verfügung stehenden Herolde in Genua sind: Der verehrte Vergonzo Faro aus meinem Blut, sowie die verehrte Drita, aus dem Blut der Schatten.
Beide Ancilla, beide einflussreiche Persönlichkeiten.
Beide erreichbar über eine Nachricht im Elysium.”
Warum, war er eigentlich so nett zu dem Tzimisce?
“Wenn ihr einverstanden seid, stelle ich euch dem wohlwerten Nicolo vor.
Ich denke wir könnten eure Dienste als Heiler, im Gegenzug für all diese Informationen gut gebrauchen.”
So würde sich das wenigstens irgendwie auszahlen.
Er lächelte: “Dieser wird euch mehr zur Fleckenkrankheit erzählen können.
Meine Erkenntnisse sind bisher, leider sehr begrenzt.
Man nennt sie auch Lazarus-Krankheit, Mieselsucht oder schlicht Aussatz.
Es bilden sich Flecken auf der Haut, teilweise offene Stellen, Geschwüre, Infektionen, teilweise sogar Verstümmelungen.
Trat wohl in einigen der Kneipen am Hafen auf, jedoch offenbar zunächst begrenzt.
Ein Großteil der Infizierten wurde aus der Stadt vertrieben, so dass uns aktuell symptomatische Patienten, zu einer genaueren Untersuchung der Ursprünge und Ursachen der Krankheit fehlen.”
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